Hier ist es wieder, das Motiv aus "Die Schöne und das Ungeheuer" - im Gegensatz zu amerikanischen Verfilmungen nicht so kitschig und albern, im Gegensatz zum tschechischen Film nicht so gruselig. Wie typisch für viele russische Filme kommt hier das Wehmütige ein bisschen durch. Das Ungeheuer entpuppt sich als ein Prinz, der aussieht wie ein wandelner biegsamer Baum voller Blätter...nicht schrecklich, nur anders.
Die Person der Zauberin ist interessant, denn der Zuschauer fängt im Laufe der Zeit an zu analysieren, warum sie sich so verhält wie sie sich verhält und wo der Fehler in ihrer Einstellung liegt. Eine sehr leise und poetische Verfilmung des Themas. Gut gelungen.