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Hier beginnt das eigentliche Herzstück des Films, denn genau genommen ist Die fetten Jahre sind vorbei ein Diskurs-Film: Hier trifft Idealist auf Realist, Jung-Revoluzzer auf Alt-68er, Systemkritik auf Angepasstheit und über jeder Debatte hängt die Frage: Wer hat jetzt eigentlich recht? Eine Frage, die kaum zu beantworten ist, und Weingartner ist (trotz einer nicht zu leugnenden Sympathie für seine jungen Systemfeinde) klug genug, das auch nicht zu versuchen. Intelligent und fair betrachtet er stets beide Seiten der Medaille, lässt jedem guten Argument ein nicht weniger überzeugendes Ja, aber folgen, und leistet so weit mehr, als nur einen politischen Film zu machen. Die fetten Jahre sind vorbei ist gleichermaßen gesellschaftliche Bestandsaufnahme, Verarbeitung der 68er-Vergangenheit, Hinterfragung der Sinnhaftigkeit politischen Widerstands in einer entpolitisierten Zeit und letztlich doch eine Kampfansage ans Dasitzen und Nichtstun. Mit einem provokativen Ende sorgt Weingartner dafür, dass sein Film für den Zuschauer auch nach dem Abspann weitergeht in der persönlichen Auseinandersetzung darüber, wie man das Gesehene (und Gehörte) jetzt eigentlich versteht und bewertet. Die fetten Jahre sind vorbei zwingt seine Zuschauer dazu, nicht nur eine Meinung zu beziehen, sondern über diese auch genau nachzudenken. Und das hat im deutschen Film wirklich lange keiner mehr geschafft. -- Frank-Michael Helmke
So der Gedankengang der einen Seite, die Seite der Revoluzzer. Diese werden von Daniel Brühl, Stipe Erceg und Julia Jentsch auf erfrischende Art
und Weise sehr natürlich und in keiner Sekunde aufgesetzt gespielt.
Während eines "Möbelrückenanschlags" werden sie von Hardenberg, einem reichen Bonzen überrascht und kidnappen ihn. In einer planlosen Flucht geht
es in die Berge... und dort beginnt erst der eigentlich beeindruckende Teil des Films.
Auf engstem Raum kommen sich beide Seiten näher. Auf der einen Seite die Revoluzzer... auf der anderen die der Bonzen. Beide argumentieren in wirklich tollen
Dialogen Themen, die wie aus der 68er Bewegung importiert scheinen.
Am Anfang noch voreingenommen durch die eigene Einstellung weichen die Vorstellung über die andere Seite scheinbar langsam aber sich auf...
Ich kann diesen Film von ganzem Herzen empfehlen. Anspruchsvoll, einfühlsam, nachdenklich... ein rundum gelungener Film.
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