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Die fetten Jahre sind vorbei


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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg, Burghart Klaußner, Peer Martiny
  • Komponist: Andreas Wodraschke
  • Künstler: Sabine Holtgreve, Stefan Soltau, Silvia Pernegger, Dirk Oetelshoven, Hans Weingartner, Matthias Schellenberg, Christian M. Goldbeck, Karsten Aurich, Silke Koch, Georg Steinert, Daniela Knapp, Antonin Svoboda, Katharina Held, Suse Marquardt
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 8. August 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 127 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0008ENMTY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.256 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ihren Zorn über soziale Ungerechtigkeiten lassen die jugendlichen Rebellen Jan und Peter heraus, indem sie nachts in die Häuser von Reichen einbrechen und deren geordnete Villen in Unordnung bringen. Als Peters Freundin Jule auf einen nächtlichen Streifzug mit Jan geht, verlieben sich die beiden nicht nur ineinander, sie werden auch noch von einem Villenbesitzer überrascht. In einer Kurzschlusshandlung nehmen sie ihn als Geisel.

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Mit Die fetten Jahre sind vorbei brachte Regisseur Hans Weingartner die Politik zurück in den deutschen Film. Im Zentrum seiner Geschichte stehen die drei Klein-Revolutionäre Jan, Peter und Jule (Daniel Brühl, Stipe Erceg und Julia Jentsch), die mit lustigen Einbrecher-Streichen in Bonzen-Villen die Hausbesitzer verunsichern wollen. Als der verfrüht heimkehrende Geschäftsmann Hardenberg (Burkhart Klaußner) sie bei einer „Aktion“ überrascht, wird er kurzerhand gekidnappt und in eine abgelegene Alpenhütte abtransportiert.

Hier beginnt das eigentliche Herzstück des Films, denn genau genommen ist Die fetten Jahre sind vorbei ein Diskurs-Film: Hier trifft Idealist auf Realist, Jung-Revoluzzer auf Alt-68er, Systemkritik auf Angepasstheit – und über jeder Debatte hängt die Frage: Wer hat jetzt eigentlich „recht“? Eine Frage, die kaum zu beantworten ist, und Weingartner ist (trotz einer nicht zu leugnenden Sympathie für seine jungen Systemfeinde) klug genug, das auch nicht zu versuchen. Intelligent und fair betrachtet er stets beide Seiten der Medaille, lässt jedem guten Argument ein nicht weniger überzeugendes „Ja, aber …“ folgen, und leistet so weit mehr, als „nur“ einen politischen Film zu machen. Die fetten Jahre sind vorbei ist gleichermaßen gesellschaftliche Bestandsaufnahme, Verarbeitung der 68er-Vergangenheit, Hinterfragung der Sinnhaftigkeit politischen Widerstands in einer entpolitisierten Zeit – und letztlich doch eine Kampfansage ans Dasitzen und Nichtstun. Mit einem provokativen Ende sorgt Weingartner dafür, dass sein Film für den Zuschauer auch nach dem Abspann weitergeht – in der persönlichen Auseinandersetzung darüber, wie man das Gesehene (und Gehörte) jetzt eigentlich versteht und bewertet. Die fetten Jahre sind vorbei zwingt seine Zuschauer dazu, nicht nur eine Meinung zu beziehen, sondern über diese auch genau nachzudenken. Und das hat im deutschen Film wirklich lange keiner mehr geschafft. -- Frank-Michael Helmke

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Hoffmann am 4. März 2006
Format: DVD
Wie schon erwähnt, bricht eine Gruppe von jungen Leuten in Villen ein und verrücken die Möbel, ohne jedoch irgend etwas zu stehlen.
Das Ganze soll die Bonzen unserer Zeit verunsichern,sie in ihrer selbstherrlichen Sicherheit erschüttern und wenn möglich Anstoß zu
einer ganzen Bewegung like 68er sein.
So der Gedankengang der einen Seite, die Seite der Revoluzzer. Diese werden von Daniel Brühl, Stipe Erceg und Julia Jentsch auf erfrischende Art
und Weise sehr natürlich und in keiner Sekunde aufgesetzt gespielt.
Während eines "Möbelrückenanschlags" werden sie von Hardenberg, einem reichen Bonzen überrascht und kidnappen ihn. In einer planlosen Flucht geht
es in die Berge... und dort beginnt erst der eigentlich beeindruckende Teil des Films.
Auf engstem Raum kommen sich beide Seiten näher. Auf der einen Seite die Revoluzzer... auf der anderen die der Bonzen. Beide argumentieren in wirklich tollen
Dialogen Themen, die wie aus der 68er Bewegung importiert scheinen.
Am Anfang noch voreingenommen durch die eigene Einstellung weichen die Vorstellung über die andere Seite scheinbar langsam aber sich auf...
Ich kann diesen Film von ganzem Herzen empfehlen. Anspruchsvoll, einfühlsam, nachdenklich... ein rundum gelungener Film.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Zara am 28. September 2006
Format: DVD
Ich fange mal direkt ohne Einleitung an zu schreiben:

Viele der anderen Rezesionen kritisieren, das der Film eine erneute 60er Jahre Bewegung darstellen soll und das sich das doch langsam aendern soll.

Ich habe den Film nicht als Aufforderung zu einer zweiten 'Hippie-Bewegung' aufgefasst, sondern eher als einen Apell an unser Gewissen. Ich denke der Film sollte hauptsaechlich zum Nachdenken anregen und noch besser zu darauffolgenden Taten.

Die Geschichte, die hier ja nun schon einige Male erlaeutert wurde ist gut durchdacht, interessant und ungewoehnlich.

Ich kann nicht sagen, das ich sie zwischendurch langweilig fand, es war eben kein amerikanischer Actionfilm, sondern ein Film fuer die Nachdenklichen unter uns.

Die drei Hauptfiguren haben Ideale und stehen ihren Mann/ ihre Frau in der heutigen Welt, in der scheinbar jeder eine vollstaendige Ignoranz gegenueber dem anderen entwickelt hat. Sie versuchen auszubrechen, aus dem oft egoistischen Alltag des 21. Jahrhunderts und stellen fest, das es kaum noch moeglich ist in dieser Zeit wirklich etwas zu veraendern.

In einem Gespraech sagt Jule, das einfach alles schon einmal da gewesen ist. Die sechziger Jahre mit ihren Rebellen, Demonstrationen fuer und gegen alle moeglichen Dinge und das es so scheint, als wuerde heute all dies nur noch kopiert werden (wie das es Trend ist Chee Guevara- T-Shirts zu tragen) und gleichzeitig, als wuerde nichts mehr zu etwas fuehren.

Eine Loesung zu diesem Problem finden die drei nicht, aber vielleicht ist das auch gar nicht notwendig. Vielleicht reicht es, wenn sie (mit diesem Film) ein paar Menschen zum Nachdenken angeregt haben.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Februar 2006
Format: DVD
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Warum es allerdings zeitverschwenderisch sein sollte, sich seine Gedanken über ein Thema wie Kapitalismus oder soziale Ungerechtigkeiten zu machen, das müsste man mir mal genauer erklären. Und dass ein Mercedes, eine Berghütte oder gar Verständnis (man stelle sich das mal vor!) schon als Klischees abgetan werden (wie es in einer der vorherigen Rezensionen heißt), stimmt mich sehr nachdenklich.
Wer solche Dinge sagt oder schreibt, dem merkt man an, dass er nur die eine Seite der Medaille kennt. Um wirkliche sozialen Ungerechtigkeiten zu erleben, müsste man eben mal über den Tellerrand hinausschauen, das heißt raus aus seinem sicheren Zuhause in die weite Welt. Dann muss man sich vielleicht auch nicht mehr für solche "dummen Gedanken" rechtfertigen, die unser gesellschaftliches System anbelangen.
Ich denke, dass es in diesem Film nicht um irgendwelche Methoden zur Weltverbesserung geht, es geht auch nicht darum, die Hauptdarsteller mit historischen Revolutionären zu vergleichen oder zwichen Gut und Böse zu unterscheiden. Es geht meiner Meinung nach einzig und allein darum, zu überlegen, ob die Welt, auf die wir zusteuern, wirklich so schön sein wird wie wir uns das vorstellen.
Ich finde, dass die Darsteller mit ihren Ansichten und Ideologien sehr überzeugend wirken und halte auch ihre Methoden für nicht so weithergeholt. Zumindest handeln sie nach ihren eigenen Prinzipien, zum Revolutionär wird man ohnehin nicht von einem Tag auf den anderen....
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans Wurst am 30. Dezember 2009
Format: DVD
"Die fetten Jahre sind vorbei" ist ein Film über Rebellion, der keineswegs die "wilden, tollen 60er Jahre" wieder heraufbeschwört, sondern vielmehr die moderne westeuropäische Gesellschaft kritisiert und dabei gekonnt zum Nachdenken anregt.

Inhaltlich geht es um drei junge Menschen in der Großstadt (Daniel Brühl, Julia Jentsch und Stipe Erceg), die die Weltordnung, wie sie sie vorfinden, als absolut unfair erachten: zu viele Reiche und zu viele Arme, schlechte Ressourcenverteilung undsoweiterundsofort. Deshalb brechen sie in Villen ein ohne etwas zu stehlen. Stattdessen verrücken sie Möbel, zweckentfremden Luxusgegenstände und hinterlassen Botschaften wie z.B. "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Sie haben zu viel Geld", mit dem Ziel vor Augen die reichen Besitzer des Hauses zu verunsichern und zum Nachdenken anzuregen.
Schön dabei ist, dass der Regisseur Hans Weingartner ohne Gewalt auskommt und seine Protagonisten andere Wege finden, um mit ihren Problemen zurechtzukommen. Dass der Streifen ausschließlich mit Handkamera gedreht wurde, wirkt gut gegen Langeweile vor und gibt dem Zuschauer außerdem das Gefühl beim Filmgeschehen ganz nah mit dabei zu sein.

Vielleicht nicht unbedingt als Feel-Good-Movie gedacht, kann man jedoch nicht leugnen, dass der Film gute Laune mit einem Schuss revolutionärer Stimmung aufkommen lässt: Eine gelungene Melange aus Komödie und Drama.

Für mich ist "Die fetten Jahre sind vorbei" ein wichtiger, sehenswerter Film, weil er sich mit den Themen Kapitalismus, soziale Verantwortung und Globalisierung in Form von interessanten Dialogen und in einer spannenden Geschichte verpackt auseinandersetzt ohne den Zuschauer dabei eine Sekunde lang zu langweilen.
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