Vorneweg sei gesagt, dass man dieses Büchlein nicht mit den falschen Erwartungen lesen sollte: Wer eine komplexe Geschichte mit ausgefeilten Charakteren erwartet, ist hier nämlich völlig falsch!
Aber das ist auch nicht die Aufgabe dieses Buches. Vielmehr wird hier jede Struktur und Korrektheit eines Romans durch den Kakao gezogen. Hier scheint alles pure Satire zu sein. Das fängt schon bei der Widmung der Autoren an, die dieses Buch angeblich in Gedenken an den "im späten 15. Jahrhundert verstorbenen Sir Jonathan Van Groningen" (den es natürlich nie gegeben hat) geschrieben haben (in der Widmung ist auch ein Kontrast zu Don Quixote). Auch sonst hat fast jeder Satz des Buches einen Gag in petto, vom gut gemeinten Kalauer bis hin zum witzigen Wortspiel.
Der Leser sollte auf jeden Fall ein gewisses Verständnis für schrägen Humor mitbringen, dann bieten ihm die "fantastischen Abenteuer des Johnny Van Groningen" jede Menge witzige Momente.