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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 2. Mai 2012
Inhalt:
Internationale Wirtschaftsgespräche finden in Heidelberg statt. Dazu wird der amerikanische Wirtschaftsminister erwartet. Es gilt, den unbeliebten Politiker vor einem terroristischen Anschlag zu schützen. Nebenbei sind noch ein Brand- und ein Vermisstenfall zu lösen. Damit nicht genug, schlagen sich die 16-jährigen Zwillinge von Kripochef Gerlach auf die Seite der politischen Gegner, und auch seine Geliebte Theresa macht Stress.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den 8. Teil dieser Krimireihe. Obwohl der Fall abgeschlossen ist, empfiehlt es sich, zuvor die anderen Bände zu lesen, weil man einfach die immer wiederkehrenden Personen dann besser kennenlernt und einordnen kann. Gerade bei diesem Band werden anfangs sehr viele Charaktere eingeführt. Zusätzlich zu den üblichen Kollegen des Polizeipräsidiums Heidelberg werden dort auch eine Menge Amerikaner und BKA-Leute einquartiert. Selbst Gerlach muss sein Büro mit einer Zielfahnderin aus Wiesbaden teilen, was ihm gar nicht behagt. Aber gerade die Interaktion zwischen diesen beiden Personen hat mir gut gefallen.

Mit 352 Seiten ist dieser Band der umfangreichste der Reihe, was ich nicht unbedingt gut finde. Es geht um etwas zu viele Details. Burger hätte sich meiner Ansicht nach ein bisschen einschränken und die Hauptstränge besser herausstellen sollen. Vieles von den unwichtigen Dingen führt nur zur Verwirrung und zieht das Ganze in die Länge. So wird auch die Spannung nur sehr langsam aufgebaut. Sie kommt erst im letzten Viertel wirklich auf. Bis dahin wird vor allem ermittelt, telefoniert, werden Zeugen befragt, Sitzungen abgehalten. So wird die mühselige Polizeiarbeit aber authentisch beschrieben.

Manches ist leicht vorherzusehen, anderes überraschend, für mich war es eine gelungene Mischung.

Die Charaktere habe ich ja mittlerweile liebgewonnen, den sympathischen Gerlach mit seinen kessen Zwillingen, seine Sekretärin Sönnchen, die manche Fäden in der Hand hält, die Ermittler Balke und Krauss, die nun ein Paar sind, sowie Runkel. Vangelis ist in Mutterschaftsurlaub und spielt leider nur eine Nebenrolle.

Fazit:
Burger-Fans müssen, Kurpfälzer ebenso, alle anderen können dieses Buch lesen.
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am 29. April 2012
Die Falsche Frau - Wolfgang Burger, Piper Verlag
Kurze Inhaltsangabe:
Dies ist der neueste Fall für Alexander Gerlach, ein sehr symphatischer Heidelberger Ermittler. Dieses Mal soll es im Heidelberg eine internationale Wirtschaftstagung geben, zu der ein hochrangiger Wirtschaftspolitiker kommen soll, der sich schon einige unschöne Dinge inder Vergangenheit geleistet hat. Deswegen wird mit Angriffen auf ihn, Terrorismus und großangelgeten Demos gerechnet. Die Polizeidirektion Heidelberg platzt aus alles Nähten, da die Amerikaner einiges an Platz benötigen. Zeitgleich brennt inHeidelberg ein haus nieder und es gibt zwei Tote. Zuerst scheint nichts auf die Wirtschaftstagung hinzuweisen, doch dann verdichten sich in dem Fall die Beweise und alles deutet auf einen Anschlag him. Zu allem Ärger und Verdruß muß sich Gerlach sein Büro auchhnoch mit einer Zielfahnderin teilen, die ein und dieselbe Person schon seit Jahrzehnten sucht und glaubt, das diese auf der tagung auftauchen wird. Wird sich alles aufklären? Wird gerlach den Fall lösen und die tagung sicher hinter sich bringen können?
Schreibstil:
Das Buch hat einen langsamen Spannungsaufbau, der einen aber dazu bringt immer weiterlesen zu wollen. Man will wissen, wie es weitergeht. Die Recherchen im Buch sind sehr detailliert und interessant dargestellt und ich selber wußte bis dato nicht, was das für ein Gepuzzel ist, bis aus einem Hinweis ein Beweis wird. Der Schreibstil selber ist gut zu lesen und nie langweilig. Die Wendungen sind oft unvorhergesehen, aber in einigen Fällen auch sehr offensichtlich. Die Charaktere laufen nicht nebenbei, sondern werden mit vielen Details ausgestattet und über den einen oder anderen würde man gerne mehr erfahren.
Persönliche Meinung:
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, bis auf einige zu offensichtliche Wendungen. Die geschichte war schlüssig und gut zu lesen und hat mich nie gelangweilt. Obwohl ich bis jetzt noch keinen Gerlach-Roman gelesen hatte, mußte man die Vorgänger nicht kennen, um diesen Roman flüssig lesen zu können. Man kam überraschend schnell in die geschichte rein. Ich gebe gerne vier Sterne.
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am 16. März 2012
Ein neuer Krimi von Wolfgang Burger, das heißt für mich: stante pede mit dem Lesen beginnen und nicht damit aufhören können, ehe der Schlusspunkt auftaucht. Wie alle vorherigen Bände von Wolfgang Burger (die "Karlsruher" eingeschlossen) geht auch "Die falsche Frau" unter die Haut. Auch hier sind es - neben dem fesselnden und zugleich bewegenden Hauptthema - die Storys "dahinter", die er geschickt zu einem spannenden homogenen und lesenswerten Ganzen zusammenfügt. Wie er es fertig bringt, sich in die verschiedenen Charaktere - hier vor allem der "falschen Frau" - einzufühlen, ist bemerkenswert. Wolfgang Burger geht es nicht einfach um "Whodunnit? Wer war der/die Böse?", sondern in erster Linie darum, wie es zu dem Verbrechen gekommen ist, welche Hintergründe und Umstände, welches Umfeld mit verantwortlich dafür sind bzw. ist, dass es geschehen konnte, ohne aber die Tat selbst zu rechtfertigen. Man glaubt, unsichtbar dabei zu sein. Bei aller Nachvollziehbarkeit: weder "Die falsche Frau" noch die früheren Bände sind 08/15-Krimis; sie sind zu schade, um lediglich "Zeit totzuschlagen", man muss schon etwas mitdenken. Ich wünsche Wolfgang Burger, dass es sehr, sehr viele Leser gibt, die dazu bereit sind. Es lohnt sich!
Nachtrag:
Spielt sie nun falsch? Oder ist sie die falsche Frau? Wenn ja: wofür? für wen? Das herauszufinden, ist reiner Nervenkitzel. Der Plot ist in der Amazon-Kurzbeschreibung sehr gut dargestellt, der Autor hat ihn mit Leben erfüllt. Man sollte sich nicht davon abhalten lassen, dass es um das leider schon alltägliche Thema Terrorismus geht. Der Autor verbindet Gegenwart und Vergangenheit, Ursache und Wirkung zu einem von A bis Z spannenden Kriminalroman. "Und natürlich geht es, wie immer, auch um die Liebe". Mehr sei nun nicht mehr verraten...
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TOP 500 REZENSENTam 20. April 2012
"Die falsche Frau" ist der achte Band aus der Krimireihe um den Heidelberger Kripo-Beamten Alexander Gerlach und Autor Wolfgang Burger (Interview) hat einen spannenden Krimi mit realpolitischem Hintergrund zum Thema Terrorismus geschrieben.

Wie immer legt er den Schwerpunkt auf die Ursachen und deren Auswirkungen, will wissen, welche Gründe es für das Verbrechen gibt, schaut in die Vergangenheit und erklärt damit die Gegenwart.

Wie auch schon in den Vorgängerbänden, halten sich hier Mordfall, polizeiliche Ermittlungsarbeit und das Privatleben des Kommissars in etwa die Waage. Das 'Personal' ist weitgehend identisch mit dem der Vorgängerbände, und das macht ebenfalls ein stückweit den Reiz für die Leser der Reihe aus.

Der Leser nimmt teil am Alltagsleben von Alexander Gerlach, sieht seine Töchter langsam erwachsen werden und wird Zeuge der innerfamiliären Konflikte, die so manches Mal aus dem Berufsleben der Hauptfigur resultieren.

Zwar behandelt auch dieser Krimi einen in sich abgeschlossenen Fall und kann unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Aber gerade wegen der Entwicklungen und Veränderungen im privaten Bereich von Gerlach, bietet es sich an (und würde ich auch empfehlen) chronologisch zu lesen.
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am 27. März 2012
Schade, nun ist er schon wieder ausgelesen, der neueste Burger. Mal zügig, mal bewußt in kleineren Häppchen genossen, bietet "Die falsche Frau" eine spannende Handlung, die hier nicht erzählt werden soll, mit liebevoll gezeichneten Details. Kriminaloberrat Gerlach, der in seiner Funktion als Leiter der Heidelberger Kripo nun schon zum achten Mal in Folge ermittelt, schlägt sich diesmal mit einer Form von US-amerikanischem "Overkill" herum, die immer da entsteht, wo es um die Sicherheit geht. Hübsch, daß das zu schützende "Objekt" ein sympathischer Unsympath ist. Vergnüglich, daß Gerlach deshalb mit seinen nunmehr 16-jährigen Zwillingstöchtern und seiner Geliebten Theresa Ärger bekommt. Alles wieder einmal sehr menschlich, wie auch der Hang des Kripochefs (und seines Schöpfers)sich über falsche Grammatik noch - innerlich - zu mokieren. Schön ist das, wenn einzelne Sätze auch und gerade beim Krimi zum Genuß werden.
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am 12. Juni 2012
Dieses Buch ist schon der achte Fall rund um den Kripochef Alexander Gerlach. Für mich war es das erste Buch und somit auch der erste Fall mit Herrn Gerlach. In dem Buch geht es um einen bevorstehenden Wirtschaftskongress auf dem der amerikanische Wirtschaftsminister in Heidelberg erwartet wird. Dies führt im Vorfeld natürlich zu jeder Menge Demonstranten um die sich die Polizei kümmern muss. Unterstützt wird Gerlachs Team von vielen deutschen und amerikanischen Kollegen, was zusätzliche Sitzungen und Planungen mit sich bringt. Zusätzlich dazu kommt noch eine Zielfahnderin aus Wiesbaden, die auf der Jagd nach einer RAF-Terroristin ist, und wird sogar in Gerlachs Büro einquartiert. Neben dem ganzen Planungsarbeiten kommt noch ein Brand mit zwei unbekannten Toten, ein vermisster junger Mann, der anstehende 16. Geburtstag von Gerlachs Töchtern und Stress mit seiner Geliebten hinzu.

Leider konnte ich mir während des Lesens kein wirkliches Bild der Stadt Heidelberg machen. Es wurden zwar viele bekannte Plätze und Straßen dort erwähnt, trotzdem bekam ich kein wirkliches Gefühl dafür.

Die Geschichte selbst ließ sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, die besonders wegen den vielen Personen die gleich am Anfang auftraten und der großen Informationsflut die zu bewältigen war, recht flüssig und zügig lesen. Wenn man erstmal wusste wer genau welche Person ist, konnte man der Geschichte sehr schnell folgen und die Handlungsstränge nachvollziehen.
Sehr schön an der Geschichte fand ich die lebendigen Dialoge, die abwechslungsreiche Handlung und die immer wieder unerwartete Wendungen. Leider wurden einige Personen nicht gut und passend beschrieben. Das liegt daran, dass die Personen nur kurz und unzureichend behandelt wurden und ich habe im Verlauf des Buches immer wieder festgestellt, dass ich Personen nicht auseinander halten konnte ich auch nicht wusste wo genau diese Person nun hingehört.

Die Spannung in diesem Buch ist phasenweise sehr gut. Zum Ende hin, etwa die letzten 20-30 Seiten wird es richtig spannend und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zwischendurch zieht sich die Geschichte aber teilweise nur schleppend dahin und man verliert teilweise die Lust am weiterlesen.

Sehr schön allerdings finde ich das Cover. Die Farbe ist super gewählt und das etwas dunklere Design lässt gleich erahnen das es sich um einen Krimi handelt. Das besondere Highlight an dem Buch finde ich ist die hervorgehobene Schrift auf dem Buchcover und die Blutflecken. Wenn man darüber streicht könnte man wirklich denken es wäre Blut, dass darauf getropft ist.

Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Krimi mit Handlungsort in Deutschland. Allerdings nur für eingefleischte Fans.
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am 18. September 2012
Das war schon der achte Fall für Kripochef Alexander Gerlach, ich muss sagen ich hatte bis jetzt nur den ersten gelesen und freue mich umso mehr hier ein neues Werk vorzufinden. Denn in der heutigen schnelllebigen Zeit ist es doch schön, wenn auf den deutschen Krimi-Markt eine Serie weiterhin besteht.
Diesmal hat es unser allein erziehender Kripochef, der eigentlich lieber bei den Ermittlungen tatkräftig mithilft, statt sich nur auf den Schreibtisch zu konzentrieren, mit dem stattfinden einer Wirtschaftstagung zu tun. Das allein ist es natürlich nicht, sondern es kommt noch ein Brand mit zwei Toten hinzu und er muss sein Büro mit einer Zielfahnderin teilen, was ihm nicht schmeckt.
Die Frage ist nur wie hängt alles miteinander zusammen? Das erfahren wir wie in einen Puzzlespiel, Teil für Teil, wir bekommen mit wie durch harte Kleinarbeit und viele Zufälle der Fall an Gestalt gewinnt. Erleben wie die Organisation hinter politischen Veranstaltungen aussieht, wie die Menschen drum herum auf Politiker reagieren mit zwielichtigen Hintergrund und erfahren wie sich unsere Ziehfahnderin, Frau Guballa, sich auf eine Terroristin aus der Vergangenheit fest beisst und nicht los lässt.
Der Anfang fing für mich sehr viel versprechend an und ich las begierig weiter, um dann fest zu stellen das der Fall doch einige längen hat, um dann wieder an fahrt zu gewinnen muss man sich doch erstmal einlesen. Die Figuren sind wieder Klasse beschrieben und mann hat wieder alte Bekannte vor Augen die einen ans Herz gewachsen sind. Für mich bestimmt nicht der letzte Fall von Herrn Gerlach.
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am 27. Juni 2012
'Die falsche Frau' ist mein erster Roman von Wolfgang Burger. Obwohl es sich bei diesem Roman um eine Reihe um den Kommissar Alexander Gerlach handelt, bin ich gut in die einzelnen Charaktere und ihre Geschichten hineingekommen. Man muss die Vorgängerbände also nicht unbedingt lesen.
Gerlach bekommt die undankbare Aufgabe, die Polizeiarbeit vor und während einem internationalen Wirtschaftstreffen zu organisieren. Dabei darf er sich nicht nur mit dem amerikanischen Geheimdienst rumschlagen, sondern auch mit seinen Teenagerntöchtern, für die der eingeladene amerikanische Wirtschaftsminister das Böse in Person ist. Dies sind aber alles nur Nebenhandlungen, die den Hauptfall einbetten. Ein am Anfang leichter Fall von zwei gefunden Leichen in einem abgebrannten Häuschen entwickelt sich langsam immer mehr zu einem unlösbaren Problem. Und hat dieser vielleicht etwas mit einem geplanten Angriff auf den amerikanischen Wirtschaftsminister zu tun. Steckt dahinter vielleicht eine ehemalige RAF Terroristin?
Dieser Fall entwickelt sich mit vielen Wendungen zu einem überraschenden Ende und sorgt dafür, dass die Spannung erhalten bleibt. Abzüge gibt es für die Charaktere, die nicht sehr tiefgründig gezeichnet wurden. Und daher austauschbar blieben.
Die Sprache des Buches zeichnet sich nicht durch komplizierten Satzbau oder langwierige Beschreibungen aus, so dass ich sehr schnell durchs Buch kam.

Da ich gerne bei Krimis miträtsle, war das ein spannender Krimi für mich, der mit seiner Handlung nicht den typischen Serienmördermainstream bediente. Für mich eine schöne Abwechslung.
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am 20. Juli 2012
Das vorliegende Buch bringt ein bisschen mehr Leben mit sich, allein bedingt dadurch, dass Herr Gerlach gezwungen ist, mit verschiedenen, übergeordneten und auch internationalen Dienststellen zusammenzuarbeiten. Das Thema ist spannend - gibt es tatsächlich Profiler, die sich auf einzelne Personen spezialisiert haben? Kein Wunder, dass die irgendwann durchdrehen. Das Ende ist überraschend, der Spannungsbogen gut gezeichnet.
Was mich immer wieder wundert bei den Büchern über Alexander Gerlach ist zum einen die Formulierung "meine Untergebenen" - das ist so 19. Jahrhundert und zum anderen, dass seine Kinder, obwohl er sich nie um sie kümmert, dennoch offenbar zu anständigen Menschen heranwachsen.
Also: ein schöner Krimi für einen Nachmittag auf der Couch in gewohnter Qualität und Manier und daher von mir ein "empfehlenswert".
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TOP 500 REZENSENTam 20. April 2012
Inhalt:
Alexander Gerlach, der Chef der Heidelberger Kriminalpolizei, und sein Team haben alle Hände voll zu tun, denn in wenigen Wochen ist Heidelberg der Schauplatz einer internationalen Wirtschaftstagung, und es gibt immer mehr Hinweise auf einen Terroranschlag. Während die Amerikaner eine islamistisch motivierte Tat erwarten, stoßen die Mitarbeiter der Heidelberger Polizei immer mehr auf Verbindungen zur RAF und eine seit Jahrzehnten untergetauchte RAF-Aktivistin tritt wieder in den Fokus der Ermittlungen.

Mein Eindruck:
Ich kenne Heidelberg sehr gut und hatte auch aus diesem Grunde viel Spaß beim Lesen von 'Die falsche Frau'. Mir hat es gut gefallen, die Orte, Straßen und Plätze genau zu kennen, die Alexander Gerlach und die anderen Protagonisten aufsuchen. Allerdings bekommt der Leser kaum Zusatzinformationen zu den Örtlichkeiten. Wer Heidelberg also nicht kennt, wird kaum ein Gefühl für die Stadt und für die Handlungsorte bekommen.

Die Geschichte selbst fand ich sehr spannend, sie macht den gesamten Roman unterhaltsam und fesselnd. Allerdings empfand ich einige Schilderungen als zu konstruiert und das Ende als viel zu schnell abgehandelt. Die Personen bleiben über den Verlauf des Romans hinweg eher farblos und wenig lebendig, ich konnte mir keinen der Handelnden wirklich vorstellen, hatte kein Bild vor Augen. Dies mag teilweise daran liegen, dass ich die Vorgängerromane nicht kenne, dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Charakterisierung der Figuren dem Autor nicht sonderlich gut gelungen ist.

Mein Resümee:
Ein Heidelberg-Krimi für Heidelberger. Wer Heidelberg nicht kennt, wird meiner Meinung nach sicherlich weniger Freude beim Lesen haben.
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