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Die falsche Fährte Roman Unbekannter Einband – 1999

157 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: [Rheda-Wiedenbrück , Gütersloh] : RM-Buch-und-Medien-Vertrieb [u.a.], (1999)
  • ISBN-10: 3552049282
  • ISBN-13: 978-3552049284
  • ASIN: B0027VWGSO
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (157 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.342.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Am 3. Februar 1948 wurde Henning Mankell in Stockholm geboren. Sein Vater zog ihn allein in Härjedalen auf. Vor seinen ersten Gehversuchen als Autor und Regisseur machte Mankell als Siebzehnjähriger berufliche und künstlerische Erfahrungen als Regieassistent am Riks Theater in Stockholm. Auch seine - neben der Kunst - zweite Leidenschaft machte sich früh bemerkbar: Schon als Kind hatte Mankell Fernweh und den Wunsch, nach Afrika zu reisen. Mit 24 Jahren setzte er seinen Traum in die Realität um und fand in Afrika eine zweite Heimat, der er bis heute mit einer Theatergruppe in Mosambik treu ist. Mankell lebt "mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee", wie er selbst sagt. Afrika ist auch Ziel des gesellschaftlichen Engagements des mit Preisen überhäuften Autors. Immer wieder lenkt Mankell die Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit auf die Besonderheit und Schönheit des "vergessenen Kontinents".

Produktbeschreibungen

Schöner weißer Schnitt


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Krimifreund am 19. April 2001
Format: Taschenbuch
„Die falsche Fährte" ist im dtv nach der „Fünften Frau" erschienen, also nicht in der „richtigen" Reihenfolge. Das ist nicht weiter schlimm, sollte aber zumindest nicht dazu verleiten, „Die falsche Fährte" als Abklatsch oder zweiten Aufguss der „Fünften Frau" anzusehen - wenn überhaupt, dann verhält es sich gerade umgekehrt. Wenn überhaupt: in der Musik ist es nicht unüblich, Variationen zu einem Thema auszugestalten - warum sollte ein Krimiautor nicht auch diesen Weg gehen können?
Wallander und Kollegen sehen sich mit einer grausigen Mordserie konfrontiert. Nachdem bald Klarheit darüber herrscht, dass es sich in allen Fällen um ein und denselben Täter handeln muss, ist es die wichtigste und vordringlichste Aufgabe des Ermittlungsteams, Zusammenhänge, Berührungspunkte, Verbindungslinien zu erkennen. Solche zeichnen sich zwischen den ersten beiden Opfern auch schnell ab - aber Wallander ist erfahren genug, um die Ermittlung nicht zu einseitig nur in eine Richtung voranzutreiben; immer sieht und ahnt er die Gefahr, sich auf einer falschen Fährte zu befinden.
Der Leser ist in einer glücklicheren Position, er weiß mehr, da er die Geschehnisse auch aus Sicht des Täters miterlebt; etwa zur Mitte des Buches hin kennt er bereits die Identität des Täters. In meinen Augen tut das der Spannung aber keinen Abbruch - im Gegenteil liegt hier gerade der besondere Reiz. Wie kommt Wallander den Dingen (von denen wir als Leser wissen) auf die Spur? Wie deutet er die kleinen und kleinsten Zeichen und Hinweise (die wir ohne weiteres verstehen)? Ordnet er die Geschehnisse (deren Hintergründe und Motive wir kennen), richtig ein?
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Birgit Zorn am 21. Oktober 2001
Format: Taschenbuch
Der Roman beginnt damit, daß Kommissar Wallander zu einem Bauern gerufen wird, der schon den ganzen Tag beobachtet, daß sich in seinem Feld eine fremde Frau aufhält. Als Wallander sich dieser Frau nähert, überschüttet sich diese mit Benzin und verbrennt sich. Eine lebende Fackel, die Wallander nicht mehr zur Ruhe kommen läßt. Allerdings wird seine ganze Kraft und Aufmerksamkeit bald von einer besonders grausamen Mordserie in Anspruch genommen. Hier lernen wir die Arbeitsweise des Kommissars kennen, das mühsame Tüfteln, die schlaflosen Nächte, die Zusammenarbeit im Team. Der Leser lernt den Menschen Wallander kennen mit all seinen Zweifeln und Nöten. Man bekommt das Gefühl, als würde man ihn schon lange und gut kennen. Auch aus diesem Grunde wird das Buch unglaublich spannend und beklemmend als er und seine Tochter selbst in Gefahr geraten. Aber mehr sei nicht verraten. Mankell hat es verstanden die Zusammenhänge sehr glaubhaft darzustellen und am Schluß hat er sehr gekonnt wieder den Bogen zu dem brennenden Mädchen gespannt. Dieses Buch möchte man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Teh-Li ma am 12. November 2011
Format: Audio CD
Wie man es von Henning Mankell gewohnt ist, erscheint auch diese Geschichte schlüssig, gut aufgebaut in der Spannung und mit "starker Stimme" erzählt. Schon das Buch, "die falsche Fährte" war fesselnd und auch in der Hör-CD Version kann der Spannungsbogen gehalten werden. Immer sind es auch die kritischen Themen, die Mankell in seinen Büchern verarbeitet, die seine Geschichten glaubwürdig machen. Hier geht es um Ausbeutung und Prostitution bei jungen Frauen, die verschleppt aus ihren Heimatländern u.a. keinen anderen Ausweg als den Freitod sehen. Wie im wirklichen Leben sind wohlsituierte alte Männer ein Teil des Grauens, die sich skrupellos über alles hinweg setzen, um ihre Lust zu leben. Koste es, was es wolle. Der "Rächer", auch noch ein halbes Kind, handelt aus Verzweiflung, um seine Schwester zu "erlösen", zwar mit ungewöhnlichen Mitteln, aber effektiv und es bekommen genau die ihre Strafe, die verwickelt sind in Lug, Trug und Gewalt. Ein fesselndes Hörspiel, auch wenn man das Buch schon kennt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Wilson am 28. Juni 2002
Format: Taschenbuch
Das Grauen schlägt wieder zu im trüben Schonen - mehrere Männer werden brutal ermordet und skalpiert. Wallander und sein Team jagen im heißen Sommer 1994 während der Fußball-WM einen Serienkiller, folgen aber zuerst mehreren falschen Fährten, denn die Wahrheit ist schrecklicher als ihre Vorstellung davon... Dieses Buch gehört für mich zu den besten Wallander-Romanen, und wie schon in den beiden Vorgängerwerken "Die weiße Löwin" und "Der Mann, der lächelte" gerät Wallander auch hier wieder selbst schnell ins Visier des Täters und in Lebensgefahr. Auch wenn Mankell wieder sehr viel Platz für Wallanders stete Selbstzweifel und die ausschweifenden Irrwege der Ermittlungsarbeit verwendet, bleibt die Spannung konstant und die Atmosphäre wie gewohnt düster und bedrohlich. Selbst dass der Täter dem Leser schnell bekannt wird, tut der Spannung keinen Abbruch, denn die Hintergründe und die beklemmender Frage nach dem Motiv bleiben bis zum Ende offen. Ein umfangreicher, spannender Schwedenthriller, den man so schnell nicht wieder aus der Hand legt!
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