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Die Geschichte beginnt ganz unvermittelt und mit einem Paukenschlag: Wallander wird unfreiwilliger Zeuge der Selbstverbrennung eines Mädchens. Kurz darauf ereignet sich eine Serie von Morden an Leuten, die zunächst in keiner Beziehung zueinander stehen und auch keine Beziehung zu dem Mädchen zu haben scheinen. Ein ehemaliger Justizminister, ein heruntergekommener Kleinganove, ein Kunsthändler und ein Spekulant werden umgebracht. Die Ermordeten haben eines gemeinsam: Ihnen allen fehlt ein Stück Kopfhaut, so, als seien sie skalpiert worden.
Kommissar Wallander und seine Truppe haben es nicht leicht, diesen Fall aufzuklären und herauszufinden, wer die Morde verübt und warum. Da ist ihnen der Zuschauer immer ein Stück voraus, der dem Täter bei seinen Vorbereitungen zusieht und die Gründe für sein Verhalten im Verlauf der Geschichte erkennt. Dass der Zuschauer diesen Wissensvorsprung hat, macht den Film noch spannender, weil man, wie bei den Filmen Hitchcocks, den Kommissar in bestimmten Situationen warnen will. Dieser Drang wird besonders mächtig, als sich der Mörder des Hausschlüssels von Wallander bemächtigt, der dazu noch seine Tochter zu Besuch hat.
Obwohl der Täter dem Zuschauer von Anfang an bekannt ist, bleibt Die falsche Fährte von der ersten bis zur letzten Minute ein spannendes Psychodrama. Das liegt an einem herausragenden Drehbuch, hervorragenden Schauspielern, die bis in die kleinste Nebenrolle ideal besetzt sind, und beeindruckenden Bildern. Nichts für schwache Gemüter! --Ursula Steingaß
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Der 5. Wallander-Fall auf DVD!,
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Fährte (DVD)
Verfilmungen gelungener Bücher haben es ja bekanntlich schwer, den hohen Erwartungen des hoffnungsvollen Zuschauers gerecht zu werden. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, so wird man zum Beispiel bei einer Verfilmung mit Bildern konfrontiert, die möglicherweise im starken Gegensatz zu den Bildern stehen, die sich beim Lesen des Romans im Kopf gebildet haben. Das ist jedoch kaum zu vermeiden, und ich möchte es dem Film deshalb auch nicht ankreiden. Auch gibt es bei Verfilmungen die üblichen Kürzungen und Änderungen im Handlungsstrang, die mal mehr und mal weniger sinnvoll erscheinen. Leider finden sich in "Die falsche Fährte" einige Umänderungen der zweiten Art. So empfand ich zum Beispiel die Änderungen am Ende des Films als unnötig und verwirrend.Aber "Die falsche Fährte" hat auch gute Seiten. So wird zum Beispiel die Atmosphäre des Buches sehr gut eingefangen, die Schauspieler können voll und ganz überzeugen, wobei mir vor allem Rolf Lassgard als Wallander gefällt. Der Film ist spannend, wenngleich nicht so fesselnd wie das Buch, und ist durchaus sehenswert, kann aber alles in allem mit dem Buch nicht mithalten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zwar eine gute Verfilmung aber viel zu harmlos !,
Von Martin F (Harsewinkel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Fährte (DVD)
Ich finde die düstere Umsetzung des Buches ziemlich klasse, auch wenn das Buch selbst nicht im Oktober, sondern im Sommer spielt. Aber das verstärkt im Prinzip sogar die düstere Atmosphäre. Schade jedoch ist, dass zuviele interessante Dinge weggelassen und geändert wurden.Doch das kennen wir ja bereits von den Verfilmungen. Dafür sind sehr viele wichtige Dinge zum Glück erhalten geblieben. Die Morde sind allerdings sehr harmlos dargestellt und das Ende ist auch nicht so erschütternd und traurig wie im Buch. Irgendwie wurde das ganze halt auf das normale Fernsehpublikum zurechtgemacht, dass die härteren Dinge nicht so gut wegstecken kann. Doch der stärkste Kritikpunkt ist, dass hier gar nicht deutlich wird, warum der Mörder skalpiert. Der Fall und die Zusammenhänge werden kaum erklärt und für die die das Buch nicht kennen und den Film sehen mag das nicht so gut sein... Dennoch ist die Vefilmung gelungen und man schlägt nicht die Hände über dem Kopf zusammen wie es bei der Verfilmung von " Mitsommermord " war. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Für Wallander Fans sicher einen interessante Verfilmung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Fährte (DVD)
Als begeisterter Leser der Wallander Reihe war es für mich ein muß diesen Film zu sehen. Leider bin ich ein wenig davon enttäuscht.Die Umsetzung des vorliegenden Romanstoffes ist leider nicht so geglückt wie man es sich vielleicht vorstellt.Es handelt sich hierbei nur um eine Aneinanderreihung der Geschenisse aus dem Roman, wobei leider einige wichtige Details verändert bzw. nicht aufgeführt wurden.Trotz einer Länge von weit über 2 h ist es den Machern nicht gelungen den Roman wirklich spannend rüberzubringen.Auf die Handlung die zur Lösung des Falles führt bzw. die Person Wallander ansich, wird zu wenig eingegangen.Es wirkt alles ein wenig hausbacken und eigen.Eine Empfehlung ist daher nur begrenzt auszusprechen.Für absolute Wallander Fans sicherlich interessant.Ein Tip am Ende vielleicht sollte man den Roman erst nach dem Film lesen, um auf anfallende Fragen die Antworten zu erfahren.
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