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Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery
 
 

Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery [Kindle Edition]

Phil Rickman , Nicole Seifert
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In ihrem dritten Abenteuer bekommt es die anglikanische Pfarrerin Merrily Watkins, Beraterin der Kirche für spirituelle Grenzfragen und frisch ernannte Exorzistin, mit einem ganzen Dorf zu tun. In Old Hindwell hat ein junges Pärchen, Betty und Robin Thorogood, ein Grundstück erworben, auf dem die verfallene Kirche St. Michael steht – und unter deren Fundament wird ein altes heidnisches Heiligtum vermutet. Als sich nun herausstellt, dass die Thorogoods alles andere als gute Christen sind, sondern einem heidnischen Glauben anhängen und als Hexe und Hexer das alte Gemäuer zum Zentrum eines heidnischen Kultes machen wollen, rebelliert die Dorfgemeinschaft: Denn es handelt sich ausgerechnet um eine der fünf Sankt-Michaels-Kirchen, die das Land nach alter Überlieferung vor dem Bösen bewahren. Unter der Führung des fanatischen Pfarrers Nicholas Ellis wendet sich das ganze Dorf gegen Betty und Robin, um „das Böse“ unter ihnen auszumerzen.

Selbst die Kirche ist beunruhigt über Ellis’ radikale Aktionen, der es ein bisschen zu weit treibt mit seinem Kampf gegen die Andersgläubigen, daher wird Merrily Watkins nach Old Hindwell gesandt, um den Pfarrer in seine Grenzen zu weisen. Schnell stellt sie fest, dass auch Ellis etwas zu verbergen hat. Und dann verschwindet auch noch die junge Barbara Buckingham, deren Schwester Menna kurz zuvor mit nur 39 Jahren gestorben war und deren Schwager ein sehr eigentümliches Verhalten an den Tag gelegt hatte, da er seine verstorbene Frau nicht hatte gehen lassen wollen ...

Es war klug vom Rowohlt-Verlag, dieses Buch nicht mehr „Ein Merrily-Watkins-Krimi“ zu nennen wie die beiden ersten Bände der Reihe, sondern nun umzuetikettieren auf „Ein Merrily-Watkins-Mystery“. Denn es gibt zwar einen Mord und die Protagonistin spielt Detektivin, doch das bildet nicht den Kern des Romans. Es geht vielmehr um den Kampf zwischen Christen und Neu-Heiden, den die Verfechter des jeweiligen Lagers als Kampf zwischen Gut und Böse zu stilisieren versuchen, und es geht noch stärker als in den Vorgängerbänden um übersinnliche Phänomene, ihre rationale Erklärbarkeit (oder Unerklärbarkeit?) und den Glauben an sie. Leider ist die Konstruktion des Buches etwas missglückt, der Roman besteht aus zu vielen losen Fäden und schafft es nicht, sie am Ende zusammenzuführen – dennoch folgt man der sympathischen Merrily Watkins gerne nach Old Hindwell und lässt sich hineinziehen in die Gothic-angehauchte mystische Atmosphäre. -- Katharina Vogt

Kurzbeschreibung

Christen, Heiden und ein Mörder.Kaum ist Merrily Watkins zur Exorzistin ernannt, sitzt sie auf Anordnung des neuen Bischofs in einer Krawall-Talkshow zwischen Satanisten und selbsternannten Hexenjägern. So richtig ist der Teufel aber erst los, als ein Hippie-Pärchen im Nachbarort eine geschichtsträchtige Ruine erwirbt. Eine heidnische Kultstätte soll hier entstehen – ausgerechnet in einer der fünf Sankt-Michaels-Kirchen, die nach alter Überlieferung das Land vor dem Bösen bewahren. Und das Böse ist da, in Gestalt eines skrupellosen Mörders …«Die fünfte Kirche» ist der dritte Band einer Serie, die in der Heimat des Autors bereits eine riesige Fan-Gemeinde gefunden hat. Dort sind bisher zehn Bände erschienen; nun kommt Merrily Watkins auch zu uns. Die Presse zeigt sich begeistert, und das ist auch kein Wunder, steht Phil Rickmans Serie doch ohne Vorbild da: So beschaulich die Gegend, so brutal schlägt das Verbrechen im ländlichen Herefordshire zu. Und ob dabei alles mit rechten Dingen zugeht, kann eine Pfarrerin vielleicht am besten klären …«Erstklassig.» (The Guardian)«Wunderbar.» (Daily Express)«Erstklassig.» (Daily Mail)«Exzellent.» (The Times)«Eine der besten Krimiserien überhaupt.» (Spectator)«Rickman ist ein kluger literarischer Spieler … seine Geisterscheinungen sind aus demselben Stoff wie seine Dialoge, Figuren und Szenen: aus glanzvoll geschliffener Sprache.» (Tobias Gohlis)

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Kundenrezensionen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht ganz ausgereift 29. April 2010
Von Bouquineur TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In Phil Rickmans dritten Roman um Merily Watkins, der vom Verlag jetzt nicht meht mit dem Zusatz Krimi sondern Mystery versehen wurde, gerät die Pfarrerin zwischen die Fronten von Anhängern der alten Religion, die das Heidentum in Großbritannien wieder erstarken lassen wollen und militante Christen unter der Führung des Charismatischen Pfarrers Ellis. Beide Gruppen strecken ihre Fühler nach der stillgelegten und langsam verfallenden Kirche St. Michael in Old Hindwell aus, unter deren Fundament ein altes heidnisches Heiligtum vermutet wird. Besitzer dieser alten Kirche sind das Hexenpaar Betty und Robin, die das alte Gemäuer dem Heidentum widmen wollen, was die Einwohner des angrenzenden Ortes samt Pfarrer Ellis mit allen Mitteln zu verhindern suchen. Merrily Watkins nimmt sich der Sache in ihrer Funktion als Beraterin für spirituelle Grenzfragen an und will vermitteln. Gleichzeitig kümmert sie sich um Barbara Buckingham, deren Schwester mit 39 an einem Schlaganfall gestorben ist und deren Ehemann ein beunruhigendes Verhalten an den Tag legt, da er seine verstorbene Frau nicht gehen lassen will. Beide stammen ebenfalls aus Old Hindwell.

Glaube und übersinnliche Elemente haben ja bei Rickman schon in den ersten beiden Büchern eine starke Rolle gespielt und in diesen Elementen ist Rickman mit diesen dritten Buch nun auch endgültig angekommen. Vom Verlag war es daher vermutlich auch eine logische Entscheidung, dies Reihe nicht mehr mit dem Zusatz Krimi zu versehen, denn als Krimi kann man dieses Buch nicht bezeichnen. Vorrangig geht es in diesem Buch um den Kampf zwischen Christen und Neu-Heiden und die Bemühungen dieser beiden Gruppen, die stillgelegte Kirche St. Michael den jeweils eigenen Zwecken zuzuführen. Was nach einem Kampf zwischen himmlischen und heidnischen Heerscharen klingt, hat am Ende mehr oder weniger ganz weltliche Gründe, die zwar überraschend sind, mich aber doch irgendwie unzufrieden zurückgelassen haben. Vielleicht war es vom Autor aber auch beabsichtigt, dass die Situation am Ende des Buches letztendlich genauso ist wie am Anfang des Buches und der Leser damit genauso wenig weiß wie vorher. Für mich hatte das allerdings eher etwas von losen Enden und fehlenden Erklärungen, auf die der Autor über 550 Seiten konsequent hingearbeitet und sie dann nicht liefert.
Positiv anmerken muss man, dass Rickman hier nicht in das Schema "Guter Christ - böser Heide" verfällt. Es gibt keine Wertung, keine Tendenz, der Leser ist hier genau wie Merrily Watkins neutraler Beobachter und kann sich ein unabhängiges Bild beider Gruppierungen machen.

Weniger gelungen fand ich den zweiten Handlungsstrang um Barbara Buckingham und deren verstorbener Schwester Menna. Groß eingeführt zu Beginn des Buches tritt dieser Strang im Laufe der Geschichte ein wenig in den Hintergrund, um dann auf den letzten Seiten des Buches wieder ans Licht gezerrt zu werden. Es gelingt dem Autor zwar noch, den Bogen zum Haupthandlungsstrang zu schlagen, aber einer der wichtigsten Punkte findet am Ende keine Erwähnung mehr und hinterlässt ein offenes Ende.

Alles in allem fand ich diesen dritten Band trotz der von Seite zu Seite steigenden Spannung eher unausgegoren und deutlich schwächer als die beiden ersten Bücher. Dennoch ich mich schon auf den vierten Band, der im Oktober erscheint. Ich mag sie ja, die Merrily, und ich möchte schon wissen, wie es mit ihr weitergeht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
ok, nicht unbedingt in DER Reihenfolge...

Nachdem die ersten beiden Bände unter "Krimi" veröffentlicht wurden, steht dieser unter dem Genre "Mystery". Vermutlich ein wenig hoch aufgehängt, wie man am Ende feststellen muss.

Zugegeben, es ist kein reiner Krimi, aber nach etwa 200 Seiten hat man durchaus Lust auf "mehr" und die Kernstory mit Abstechern in heidnische Riten, Exorzismus, Hexenverfolgung und alte Legenden verspricht über weite Strecken mehr, als der Schluss letztendlich bieten kann. Besser umschreiben kann man es leider nicht, ohne den Genuss, der sich bis fast zum Ende ohne Frage einstellt, unweigerlich zunichte zu machen.

Je näher man diesem Ende kommt, um so mehr fragt man sich, wie der Autor all die sorgsam und durchaus spannend aufgehäuften Fragen auf den wenigen noch verbleibenden Seiten auf diesem Niveau abarbeiten will. Die Antwort darauf ist simpel:

Überhaut nicht

Nach dem hektischen und oberflächlich durchgezogenen Schluss, der in keinster Weise dem, wie ich finde, bis hierher wirklich lesenswerten Buch gerecht wird, hat man irgendwie das Gefühl, dass der Autor sich bei den ersten 530 Seiten derart ins Zeug gelegt hat, dass er irgendwann überrascht feststellte, dass er ja morgen abgeben muss. Die letzten 30 Seiten lesen sich wie der Rohentwurf für eine Schluss, dem auch noch der wirklich zündende Gedanke für einen brauchbaren Abgang fehlt...

Die wirklich interessanten Fragen bleiben einfach offen und der eigentliche Hintergrund ist derart banal und konstruiert, dass man kaum glauben kann dass er aus der gleichen Feder stammt wie der Rest des Buches.

Sehr schade
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Merrily und Mystery 17. Mai 2010
Von Hamlet
Format:Taschenbuch
Auch in dem dritten Buch der "Mystery-Serie" um Merrily Watkins, die Pfarrerin und Beraterin für spirituelle Grenzfragen, kann der Autor Phil Rickman bei mir wieder voll punkten.

Ich habe mit Bedacht "Mystery" in Anführungszeichen gesetzt, denn mystisch ist meiner Meinung nach überhaupt nichts an diesen Büchern. Gut, es passieren immer wieder mal (zuerst) unerklärliche Dinge, aber im Verlauf der Handlung werden diese überwiegend ganz logisch aufgelöst.

So auch in dem neuen Fall um fanatische Christen und Wicca-Hexen, um falsche Honoratioren und ungleiche Brüder. Zum Inhalt möchte ich hier nichts weiter verraten, denn das würde doch zu sehr auf Kosten der Spannung gehen.

Ich verstehe aber schon, dass eher ungeübte Leser mit der Komplexität der Geschichte, respektive der Handlung, hier leicht überfordert sein können und die Flinte schnell ins Korn werfen. Aber ihnen entgeht eine hervorragende Beschreibung des Lebens in einem Dorf an der walisischen Grenze, mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, die dem Leser im Verlauf der Serie ans Herz wachsen.

Und nicht zu vergessen: Die Qualität der Übersetzung ist einmal mehr von allererster Güte!

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das vierte Buch aus der Serie, das im Oktober 2010 unter dem Titel "Der Turm der Seelen" bei Rowohlt erscheinen wird.
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Vor 16 Monaten von anyways veröffentlicht
Ermüdend
Ich habe es wirklich versucht.

Dieses Buch war einfach nicht meins. Schon der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Rockelfe veröffentlicht
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Vorneweg: Rickman schreibt sehr gut, man könnte sagen brilliant. Zumindest schafft er es, den Leser solange zu fesseln, bis der weiß, warum das Buch unter Krimi... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Hardy Knoll veröffentlicht
die fünfte Kirche
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Vor 19 Monaten von Elohym78 veröffentlicht
am Anfang skeptisch, dann gepackt, am Ende etwas enttäuscht
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