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Im Jahr 1994 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet. Vier davon sind französische Nonnen, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später ereignen sich in Schweden eine Reihe grausamer Morde. Die Opfer haben keine Verbindung zueinander. Gemeinsam ist ihnen aber, daß sie sich Frauen gegenüber besonders gewalttätig verhalten hatten.
Kommissar Wallanders Aufgabe ist es, mögliche Zusammenhänge und Motive aufzudecken. Gibt es eine Beziehung zu den Toten in Algerien, und wenn ja, welche?
Die fünfte Frau ist Krimi, Gesellschaftsroman und psychologische Studie -- was will man mehr? --Manuela Haselberger
Die Produktion des Westdeutschen Rundfunks aus dem Jahre 1999 nach dem Bestseller des schwedischen Autors Henning Mankell vermag die skeptische und düstere Atmosphäre des Romans akustisch einzufangen und noch zu verdichten. Die Hörspielbearbeitung schafft darüber hinaus aber auch durch glänzende Dialoge eine verschärfte nervöse Spannung, die durch sparsam eingesetzte und klug ausgewählte Musik- und Geräuschkulissen verstärkt wird. Hervorragende Sprecherleistungen, allen voran der großartige Ulrich Pleitgen als Wallander, lassen ein vom Buch angenehm emanzipiertes, eigenständiges Werk entstehen, das selbst den Lesern des Originals ein völlig neues Erlebnis des Stoffs bietet. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Achtung - nicht vor "Die falsche Fährte" lesen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Frau: Roman (Taschenbuch)
Wieder ein Krimi, den ich vom Anfang bis zum Ende spannend fand. Besonders gefallen mir bei Henning Mankell die nicht so glatten, "menschlichen" Figuren und die realistische Beschreibung der Polizeiarbeit (jedenfalls empfinde ich die Darstellung als realistisch), inkl. falscher Spuren, Rückschlägen und auch Dienstbesprechungen. Einziges Ärgernis: wider besseren Wissens las ich "Die fünfte Frau" als vierten Wallander-Krimi, so wie er in Deutschland erschienen ist. Ginge es mir nur um die Identität des Mörders, könnte ich mir die Lektüre von "Die falsche Fährte" sparen, da dieser Band zeitlich vor "Die fünfte Frau" spielt (und auch im Original früher erschien), entsprechend wird in "Die fünfte Frau" mehrfach und deutlich Bezug darauf genommen. Auch wenn der Zsolnay-Verlag es einem schwer macht, empfehle ich, die Wallander-Krimis in der Reihenfolge "Mörder ohne Gesicht", "Hunde von Riga", "Die weisse Löwin", "Der Mann der lächelte", "Die falsche Fährte", "Die fünfte Frau", "Mittsommermord" und "Die Brandmauer" zu lesen - falls es nicht schon zu spät ist.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mankell in Bestform!,
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Frau. SZ Krimibibliothek Band 2 (Gebundene Ausgabe)
"Die fünfte Frau" war das Buch, mit dem Henning Mankell in Deutschland den Durchbruch schaffte und den Kultstatus der Kurt Wallander-Kriminalromane begründete. Er löste damit nicht nur eine große, Jahre anhaltende Begeisterung in eigener Sache aus. Kriminalromane aus Skandinavien erlebten einen großen Boom. Nur wenige jedoch reichten an diesen Kriminalroman, für mich der beste aus der Wallander-Reihe, heran.Irgendwann in den Neunziger Jahren: Wallander ist gerade von einer Reise mit seinem Vater zurück gekehrt, als er an einen Tatort gerufen wird, der auch einem hartgesottenen Kriminalisten das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein Autohändler ist auf seinem Grundstück aufgespießt worden. Nur wenige Tage später wird ein Blumenhändler vermisst gemeldet. Seine Leiche wird kurz darauf gefunden, ebenfalls übel zugerichtet. Ein weiteres Opfer lässt Wallander und sein Team einen Zusammenhang vermuten, doch es dauert lange, bis eine Parallele zwischen den Opfern gefunden wird: Alle hatten ein gestörtes Verhältnis zu Frauen... Allmählich kreisen Kurt Wallander und sein Team die mögliche Täterin ein, doch bis es soweit ist und sie gefasst werden kann, haben Wallander und sein Team viel Ermittlungsarbeit zu leisten, die bis in ein algerisches Kloster führt. "Die fünfte Frau" ist nicht nur ein meisterhafter und anspruchsvoller Kriminalroman mit überraschenden Wendungen und einem perfekt ausgefeilten Plot. Es ist auch ein Buch, in dem Täter-Opfer kein Schwarz oder Weiß-Bild abgeben, sondern eines, dass die Frage nach der Schuld durchaus in alle Richtungen stellt. Kurt Wallander ist außerdem ein so charismatischer Ermittler mit so vielen Fehlern, dass er im kollektiven Krimi-Liebhaber - Gedächtnis spätestens seit "Die fünfte Frau" fest verhaftet ist. Ein düsterer Roman, Ystad im November, aber ein vielschichtiger und spannender Kriminalroman, der auch beim zweiten Lesen noch einen großen Sog entwickelt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kaltblütiges im hohen Norden,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Frau: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein Thriller aus Schweden? Auch wer "very british"-Krimis oder schnittige amerikanische Helden gewohnt ist, sollte sich vom ungewöhnlichen Ort der Handlung, Ystad, und dem eigenwilligen schwedischen Kommissar, Kurt Wallander, nicht abschrecken lassen. Tatsächlich hebt sich 'Die fünfte Frau' in vielerlei Hinsicht von anderer 'Mords'-Literatur ab: Zunächst besticht der Roman durch seine literarischen Qualitäten, in Sprache wie in Dramaturgie. Mankell vermag es außerdem, in Wallanders sympathischem Team die zuweilen mühsame Polizeiarbeit vergleichsweise glaubwürdig und realistisch darzustellen. Die Handlung selbst hält für den Leser harten Tobak bereit, und so schnürt sich ihm stellenweise vor Entsetzen die Kehle zu. Der Autor entwirft indes ein differenziertes Täterbild, das jede Eindimensionalität vermeidet, ohne in geheucheltes Verständnis für das Motiv abzugleiten. Dieser Roman geht Ihnen an die Substanz und bringt ungleich mehr Gewicht auf die Waage als andere seichte Krimikost. Für ohnehin schlaflose Sommernächte genau das Richtige! Henning Mankell, der in ungewöhnlicher Kombination auch erfolgreiche Kinderbücher schreibt, ist d i e Entdeckung des Jahres für den deutschen Buchmarkt!
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