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Die fünfte Frau Taschenbuch – 2005


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Taschenbuch, 2005
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 563 Seiten
  • Verlag: Dtv (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423086068
  • ISBN-13: 978-3423086066
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (345 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.308.676 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Am 3. Februar 1948 wurde Henning Mankell in Stockholm geboren. Sein Vater zog ihn allein in Härjedalen auf. Vor seinen ersten Gehversuchen als Autor und Regisseur machte Mankell als Siebzehnjähriger berufliche und künstlerische Erfahrungen als Regieassistent am Riks Theater in Stockholm. Auch seine - neben der Kunst - zweite Leidenschaft machte sich früh bemerkbar: Schon als Kind hatte Mankell Fernweh und den Wunsch, nach Afrika zu reisen. Mit 24 Jahren setzte er seinen Traum in die Realität um und fand in Afrika eine zweite Heimat, der er bis heute mit einer Theatergruppe in Mosambik treu ist. Mankell lebt "mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee", wie er selbst sagt. Afrika ist auch Ziel des gesellschaftlichen Engagements des mit Preisen überhäuften Autors. Immer wieder lenkt Mankell die Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit auf die Besonderheit und Schönheit des "vergessenen Kontinents".

Produktbeschreibungen

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Henning Mankell gehört zu den bekanntesten Krimischriftstellern in Schweden und mit seinem neuen Roman Die fünfte Frau wird er sich auch in Deutschland einen Namen machen. Jeder Krimiliebhaber, der von einem Thriller mehr erwartet als nur einen spannenden Plot, liegt hier richtig.

Im Jahr 1994 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet. Vier davon sind französische Nonnen, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später ereignen sich in Schweden eine Reihe grausamer Morde. Die Opfer haben keine Verbindung zueinander. Gemeinsam ist ihnen aber, daß sie sich Frauen gegenüber besonders gewalttätig verhalten hatten.

Kommissar Wallanders Aufgabe ist es, mögliche Zusammenhänge und Motive aufzudecken. Gibt es eine Beziehung zu den Toten in Algerien, und wenn ja, welche?

Die fünfte Frau ist Krimi, Gesellschaftsroman und psychologische Studie -- was will man mehr? --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Zwei Stunden Atem anhalten? Geht." (Die Welt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

78 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. November 2000
Format: Taschenbuch
Wieder ein Krimi, den ich vom Anfang bis zum Ende spannend fand. Besonders gefallen mir bei Henning Mankell die nicht so glatten, "menschlichen" Figuren und die realistische Beschreibung der Polizeiarbeit (jedenfalls empfinde ich die Darstellung als realistisch), inkl. falscher Spuren, Rückschlägen und auch Dienstbesprechungen. Einziges Ärgernis: wider besseren Wissens las ich "Die fünfte Frau" als vierten Wallander-Krimi, so wie er in Deutschland erschienen ist. Ginge es mir nur um die Identität des Mörders, könnte ich mir die Lektüre von "Die falsche Fährte" sparen, da dieser Band zeitlich vor "Die fünfte Frau" spielt (und auch im Original früher erschien), entsprechend wird in "Die fünfte Frau" mehrfach und deutlich Bezug darauf genommen. Auch wenn der Zsolnay-Verlag es einem schwer macht, empfehle ich, die Wallander-Krimis in der Reihenfolge "Mörder ohne Gesicht", "Hunde von Riga", "Die weisse Löwin", "Der Mann der lächelte", "Die falsche Fährte", "Die fünfte Frau", "Mittsommermord" und "Die Brandmauer" zu lesen - falls es nicht schon zu spät ist.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 8. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Die fünfte Frau" war das Buch, mit dem Henning Mankell in Deutschland den Durchbruch schaffte und den Kultstatus der Kurt Wallander-Kriminalromane begründete. Er löste damit nicht nur eine große, Jahre anhaltende Begeisterung in eigener Sache aus. Kriminalromane aus Skandinavien erlebten einen großen Boom. Nur wenige jedoch reichten an diesen Kriminalroman, für mich der beste aus der Wallander-Reihe, heran.

Irgendwann in den Neunziger Jahren: Wallander ist gerade von einer Reise mit seinem Vater zurück gekehrt, als er an einen Tatort gerufen wird, der auch einem hartgesottenen Kriminalisten das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein Autohändler ist auf seinem Grundstück aufgespießt worden. Nur wenige Tage später wird ein Blumenhändler vermisst gemeldet. Seine Leiche wird kurz darauf gefunden, ebenfalls übel zugerichtet. Ein weiteres Opfer lässt Wallander und sein Team einen Zusammenhang vermuten, doch es dauert lange, bis eine Parallele zwischen den Opfern gefunden wird: Alle hatten ein gestörtes Verhältnis zu Frauen...

Allmählich kreisen Kurt Wallander und sein Team die mögliche Täterin ein, doch bis es soweit ist und sie gefasst werden kann, haben Wallander und sein Team viel Ermittlungsarbeit zu leisten, die bis in ein algerisches Kloster führt.

"Die fünfte Frau" ist nicht nur ein meisterhafter und anspruchsvoller Kriminalroman mit überraschenden Wendungen und einem perfekt ausgefeilten Plot. Es ist auch ein Buch, in dem Täter-Opfer kein Schwarz oder Weiß-Bild abgeben, sondern eines, dass die Frage nach der Schuld durchaus in alle Richtungen stellt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Juli 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Thriller aus Schweden? Auch wer "very british"-Krimis oder schnittige amerikanische Helden gewohnt ist, sollte sich vom ungewöhnlichen Ort der Handlung, Ystad, und dem eigenwilligen schwedischen Kommissar, Kurt Wallander, nicht abschrecken lassen. Tatsächlich hebt sich 'Die fünfte Frau' in vielerlei Hinsicht von anderer 'Mords'-Literatur ab: Zunächst besticht der Roman durch seine literarischen Qualitäten, in Sprache wie in Dramaturgie. Mankell vermag es außerdem, in Wallanders sympathischem Team die zuweilen mühsame Polizeiarbeit vergleichsweise glaubwürdig und realistisch darzustellen. Die Handlung selbst hält für den Leser harten Tobak bereit, und so schnürt sich ihm stellenweise vor Entsetzen die Kehle zu. Der Autor entwirft indes ein differenziertes Täterbild, das jede Eindimensionalität vermeidet, ohne in geheucheltes Verständnis für das Motiv abzugleiten. Dieser Roman geht Ihnen an die Substanz und bringt ungleich mehr Gewicht auf die Waage als andere seichte Krimikost. Für ohnehin schlaflose Sommernächte genau das Richtige! Henning Mankell, der in ungewöhnlicher Kombination auch erfolgreiche Kinderbücher schreibt, ist d i e Entdeckung des Jahres für den deutschen Buchmarkt!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Steffen Hufnagel am 6. November 2002
Format: Taschenbuch
Mit Kurt Wallander ist eine Figur erschaffen wurde, die eins hervorruft. Mitleid gepaart mit unendlicher Sympathie. Das ist nicht leicht zu beschreiben. In jedem von uns steckt ein Wallander drin. Jeder war bisher in einer Situation (mehr oder minder) wo man sich sagt, wie soll es den jetzt weitergehen. Hat man von Anfang an diese Krimis um Kurt Wallander verfolgt, so muss man sich nach Beendigung der fünften Frau fragen, was passiert denn nun?
Aber kommen wir zum Krimi. Wie immer muss Wallander und sein Team Morde aufklären, die besonders grausam sind. Der Eindruck kommt nicht von ungefähr, dass mit jedem Krimi die Morde brutaler werden. Was an den Romanen beängstigt ist nicht die Beschreibung der Morde, sondern die generelle Hilflosigkeit der Polizei gegenüber dieser Grausamkeit. Kann dies wirklich ein Mensch sein, der das tut. Und da wirkt Mankell. Er beschreibt die Seele der Mörder und vielmehr die tiefen seelischen Konflikte des Antihelden Kurt Wallanders. Sollte jemand vorher noch nichts von Henning Makell gelesen haben, so muß er mit Mörder ohne Gesicht beginnen, dem ersten Roman in der Wallander Serie. Auch dieses Buch hat mir schlaflose Nächte bereitet und ich konnte erst wieder beruhigt schlafen, als ich es beendet habe. Die Sprachumsetzung ist jedesmal aufs neue gewöhnungsbedürftig, da das schwedische doch eine sehr "kühle" Sprache ist. Aber das ist schnell vergessen. So genug geschrieben, auf mich wartet "Mittsommermord". Von wem? Natürlich, Henning Mankell.
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