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Die fünfte Frau, 2 Cassetten
 
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Die fünfte Frau, 2 Cassetten [Hörkassette]

Henning Mankell , Valerie Stiegele , Anne Weber , Matthias Ponnier , Hans G. Krogmann , Ulrich Pleitgen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (155 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Henning Mankell gehört zu den bekanntesten Krimischriftstellern in Schweden und mit seinem neuen Roman Die fünfte Frau wird er sich auch in Deutschland einen Namen machen. Jeder Krimiliebhaber, der von einem Thriller mehr erwartet als nur einen spannenden Plot, liegt hier richtig.

Im Jahr 1994 werden in Algerien fünf Frauen von Fundamentalisten ermordet. Vier davon sind französische Nonnen, die fünfte ist eine schwedische Touristin. Ein Jahr später ereignen sich in Schweden eine Reihe grausamer Morde. Die Opfer haben keine Verbindung zueinander. Gemeinsam ist ihnen aber, daß sie sich Frauen gegenüber besonders gewalttätig verhalten hatten.

Kommissar Wallanders Aufgabe ist es, mögliche Zusammenhänge und Motive aufzudecken. Gibt es eine Beziehung zu den Toten in Algerien, und wenn ja, welche?

Die fünfte Frau ist Krimi, Gesellschaftsroman und psychologische Studie -- was will man mehr? --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Amazon.de-Hörbuchrezension

"Ich hatte Angst, dass das Leben irgendwann so unbegreiflich für mich wäre, dass ich nicht mehr damit zurechtkäme." Der Verzweiflung nahe sinniert Henning Mankells Kommissar Kurt Wallander angesichts zweier unbeschreiblich grausamer Morde, die in kurzer Folge in der Umgebung von Ystad geschehen. Der Täter hatte offenbar die Verbrechen akribisch geplant, seine Opfer gekannt und diese absichtlich leiden lassen. Die Polizei steht unter extremem Druck -- die aufgebrachte Bevölkerung beginnt mit der Organisation von Bürgerwehren, um ihr "Recht" selbst in die Hand zu nehmen. Fieberhaft versuchen Wallander und sein Team, Zusammenhänge zwischen den Morden und Verbindungen der Opfer untereinander in Erfahrung zu bringen. Doch bevor sie zu Ergebnissen kommen können, schlägt der Mörder erneut zu.

Die Produktion des Westdeutschen Rundfunks aus dem Jahre 1999 nach dem Bestseller des schwedischen Autors Henning Mankell vermag die skeptische und düstere Atmosphäre des Romans akustisch einzufangen und noch zu verdichten. Die Hörspielbearbeitung schafft darüber hinaus aber auch durch glänzende Dialoge eine verschärfte nervöse Spannung, die durch sparsam eingesetzte und klug ausgewählte Musik- und Geräuschkulissen verstärkt wird. Hervorragende Sprecherleistungen, allen voran der großartige Ulrich Pleitgen als Wallander, lassen ein vom Buch angenehm emanzipiertes, eigenständiges Werk entstehen, das selbst den Lesern des Originals ein völlig neues Erlebnis des Stoffs bietet. --Ulrich Deurer

Hörbuch-Rezension

Er gilt als der erfolgreichste Roman von Henning Mankell: Die fünfte Frau, 1998 als „Buch des Jahres“ ausgezeichnet, thematisiert ein auch in unseren modernen Gesellschaften oft vertuschtes Thema: Gewalt gegen Frauen, begangen von Ehemännern, Liebhabern, Männern, die glauben sich dies erlauben zu dürfen. Der Text ist ein durch und durch komplexes Gefüge, in dem die Spannung durch die Ahnung über das Geschehen und die tatsächlichen Ermittlungen der Polizei entsteht. Ulrich Pleitgen, einer der besten Hörbuchsprecher, liest die spannende „Variation eines Themas“. In seiner der eigentümlichen Mischung aus Erwartung und völliger Unwissenheit entsprechenden Interpretation ist der Hörer vom Anfang bis zum Ende gefangen.

Kurt Wallander, den populären Serienkommissar, stellt Pleitgen überzeugend als durch seine eigene Geschichte unsicheren Mann dar, voller Zweifel, geplagt von schlechtem Schlaf. Dessen unübertroffene Intuition, die Hartnäckigkeit in den Ermittlungen und seine legendäre Spürnase bekommen in seiner Lesung scharfe Konturen und verfestigen sich zu einem klaren Bild. Die anderen Figuren erhalten eine unverkennbare eigene Färbung, die dem Hörer vor allem in den häufigen Dialogen eine große Hilfestellung ist. Am glaubwürdigsten wirken allerdings die Passagen, in denen Wallander, oft verzweifelt und mutlos, selbst den Geschehnissen ausgeliefert ist; in denen er nicht loslassen kann, aber auch nicht vorankommt… Wie er und sein Team es dennoch schaffen, die drei Morde an Männern, die offenbar Frauen körperlich und auch seelisch missbraucht haben, in einen Zusammenhang zu stellen, wie sie langsam die Sprache der Morde verstehen lernen und sich Zug um Zug der Verdacht erhärtet, dass eine Frau an den Morden zumindest beteiligt ist -- diese brillante und unglaublich fesselnde Inszenierung von Verbrechen kristallisiert sich in dieser Lesung eindrucksvoll heraus.

Fazit: Diese erstklassige Lesung von Ulrich Pleitgen zeigt, dass es nicht immer ein Hörspiel sein muss! In diesem Fall ist die Tonlage -- verzweifelt, grausam, verstört -- dem Text so überzeugend angepasst, dass man sich fragt, ob mehr nicht zuviel wäre. Am Ende bleibt das Verstörtsein über die Gewalt und ihre Motive, über Opfer und Täter!

Gekürzte Lesung Spieldauer: ca. 471 Minuten, 6 CDs. Mit Booklet. --culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Männermord in Südschweden

c. hr. Packen Frauen einen Koffer anders als Männer? Kurt Wallander, Kriminalbeamter im südschwedischen Ystad, vermutet es und bringt dadurch die Ermittlungen einen entscheidenden Schritt voran. Er hat drei bestialische Morde an unbescholtenen Männern aufzuklären, und eine aufgebrachte Bevölkerung, die sich in Bürgerwehren organisiert, setzt ihn unter Druck. Wallander ist um die fünfzig, geschieden, Opernliebhaber; aus langjähriger Erfahrung weiss er, wenn ein Befragter lügt, er bemerkt jedes Zögern in einem Gespräch, und er spürt einem Eindruck, der in seinem Gedächtnis haften bleibt, bis zur Ursache nach. Der schwedische Schriftsteller und Dramatiker Henning Mankell (geb. 1948) hat bisher sechs Kriminalromane mit Kurt Wallander als Ermittler veröffentlicht, vier davon liegen in deutscher Übersetzung vor. Mankell folgt darin einem populären Muster: seine Hauptfigur besticht durch ihre Alltäglichkeit; ihre Gedanken und Gefühle nehmen indessen so viel Raum ein, dass der Roman seine Spannung ebensosehr daraus bezieht wie aus der Auflösung mehr oder weniger geschickt getarnter Zusammenhänge. Zwar versucht Mankell, die engen Grenzen des Genres zu durchbrechen, indem er die Befindlichkeit des Menschen in der modernen Gesellschaft darstellt und in der Psychologie der Figuren umsetzt. Im vorliegenden Roman dürften die Ursachen von Gewalt gegen Frauen differenzierter erörtert, die Morde aus Männerhass besser motiviert und die Mordfälle selbst wahrscheinlicher sein. Um stereotype Elemente kommt Mankell angesichts der traditionellen Form seines Kriminalromans nicht herum. Auf Klischees von Geschlechterrollen hingegen könnte er verzichten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Der Spiegel, 26.10.98/ Nr. 44

Raffiniert und behutsam, dabei ungemein spannend, entwickelt der schwedische Autor Henning Mankell, 50, in seinem Roman "Die fünfte Frau" eine unverwechselbare, beklemmende Atmosphäre, die weit über das hinausgeht, was ein durchschnittlicher Krimi zu bieten hat. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"'Wo keine Gerechtigkeit ist, muß sie geschaffen werden', dachte die Frau, und Wallander wußte, daß Mord zwar ein Versuch ist, die Welt wieder zurechtzurücken, aber die Tragödie genau darin liegt, daß dieser Versuch zum Scheitern verurteilt ist."
Der schwedische Autor Henning Mankell hat einen spannenden Detektivroman geschrieben. Aber dieses Buch ist noch mehr: ein Roman über das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, ein psychologischer Roman und ein Gesellschaftsroman.
Henning Mankell, einer der meistgelesenen schwedischen Romanciers, hat einen modernen Detektivroman von atemberaubender Spannung geschrieben. Aber dieses Buch ist noch mehr: ein Roman über das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, ein pychologischer Roman und ein Gesellschaftsroman.
Wallander, Kriminalkommissar bei der Mordkommission im südschwedischen Ystad, ist ein wohltuend normaler Mann. Er schläft zuwenig und ißt zuviel Fastfood, er ist geschieden, hat Probleme mit seinem Vater, eine erwachsene Tochter und eine Freundin in Riga, er denkt mit Wehmut an die Zeit, in der man die Strümpfe noch stopfte, anstatt sie wegzuwerfen, und er ist zutiefst beunruhigt über die zunehmende Gewalt in seinem Distrikt. Gerade hat er eine Reihe besonders grausamer Morde aufzuklären, bei denen es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterläuft.

Der Verlag über das Buch

Diesmal hat Kurt Wallander eine Reihe besonders grausamer Morde aufzuklären, bei denen es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterläuft. Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halb verhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt ... Der eine schrieb Gedichte und war Vogelliebhaber, der andere besaß einen Blumenladen und hatte sich auf Orchideen spezialisiert, der dritte war Forscher an der Universität. Warum verfolgt der Mörder harmlose Bürger mit so brutaler Gewalt? Und warum legt er Wert darauf, dass man die sadistische Grausamkeit seiner Verbrechen sofort bemerkt? Wallanders kluge Devise heißt: »Die Menschen sind selten das, was man von ihnen denkt.« Und er macht eine verstörende Entdeckung: Alle Opfer waren selbst rücksichtslose, brutale Männer, die Frauen körperlich und seelisch misshandelten. Wenn aber der Mord die Rache des Opfers an den Mördern und Vergewaltigern ist, muss Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Als der frisch aus dem Urlaub ins schwedische Ystad zurückgekehrte Kommissar Kurt Wallander von einem Einbruch in einen Blumenladen hört, denkt er zunächst an eine Bagatelle. Gösta Runfelt, der Besitzer, soll auf einer Reise in Afrika sein, der Fall ist nicht wirklich dringend. Zumal kurze Zeit später der Dichter Holger Eriksson tot aufgefunden wird, aufgespießt auf neun Bambusstangen. Wallander und seine Kollegen gehen Erikssons Verbindungen zur Fremdenlegion nach und vermuten einen Ritualmord. Doch bei ihren Nachforschungen kommen sie nicht weiter.

Da taucht mit einem Mal die Leiche des Blumenhändlers Runfelt auf. Auch er wurde auf bestialische Weise ermordet: Völlig ausgezehrt und beinahe nackt findet ihn ein Jogger an einen Baum gefesselt. Angst macht sich breit in der kleinen Stadt, und die Bevölkerung stellt Bürgerwehren auf. Doch auch das hilft nicht, denn schon bald wird eine dritte Leiche gefunden. Stehen die Morde in einem Zusammenhang? Und wenn ja, warum geht der Mörder stets mit bestialischer Gewalt vor? Wallander kämpft gegen die Zeit, denn die Mordserie droht sich fortzusetzen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenportrait

Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden.
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