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Die ersten Amerikaner: Eine Geschichte der Indianer
 
 
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Die ersten Amerikaner: Eine Geschichte der Indianer [Gebundene Ausgabe]

Thomas Jeier
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (5. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421044120
  • ISBN-13: 978-3421044129
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.793 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Buch besticht mit der umfassenden Kenntnis des Autors historisch bedeutsamer Details und den Gepflogenheiten des modernen Lebens der Nachkommen der zahlreichen indianischen Stämme Nordamerikas. Ein für alle an der Geschichte Nordamerikas im Allgemeinen und jener der Indianer im Besonderen Interessierten unverzichtbares Buch!« (Bücherrundschau (A), 2/11 )

»Zwar haben die Inianerkriege bereits einen festen Platz in der Genozidforschung erhalten, aber die Brutalität und Grausamkeit dieses Jahrhunderte währenden Verdrängungskampfes ist selten so prägnant beschrieben worden.« (Neue Zürcher Zeitung, 2.11.2011 )

»Es ist lobenswert, dass Jeier gründlich mit falschen Vorstellungen oder sogar Vorurteilen aufräumt – in summa: ein lesenswertes Buch.« (Hellweger Anzeiger, 08.10.2011 )

Kurzbeschreibung

Ein frischer Blick auf die Geschichte der Indianer Nordamerikas

Indianer: Das klingt nach Freiheit, Prärie, Büffeljagd und Lagerfeuer – bis der weiße Mann kam und alles kaputt machte. Nach wie vor prägen solche Bilder die geläufigen Vorstellungen über die ersten Bewohner Nordamerikas. Doch wie lebten die Indianer wirklich, wie begegneten sich die Stämme untereinander und was sind die Probleme eines Indianers heute? Thomas Jeier räumt in dieser umfassenden Geschichte der Indianer mit einer Reihe von Klischees auf – Indianer waren weder die »edlen Wilden« noch die ersten Umweltschützer. Zugleich überrascht sein Buch mit einer Fülle bislang unbekannter Erkenntnisse, etwa wenn er über die Hochkultur der Ackerbau treibenden Anasazi schreibt oder deutlich macht, dass die amerikanische Verfassung Vorläufer im Irokesenbund hatte.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bescheiden heisst es im Untertitel von Thomas JEIERS neuem Buch "Eine Geschichte der Indianer". Dem Autor, als profundem Kenner der indianischen Geschichte, ist natürlich klar, dass man die Geschichte der Indianer selbst in mehreren umfangreichen Folianten nicht vollständig aufarbeiten kann. Er hat somit weise darauf verzichtet, diesen Anspruch zu postulieren.

Am Ende der Einführung: "Indianer - Gibt es die noch?" zitiert JEIER den Blackfeet Darrell Norman mit den Worten "Was immer bleiben wird, ist das Land". - Dies steht gewissermassen auch als ein Motto über dem Buch: Das Land - insbesondere also der amerikanische Westen rückt einerseits in den Mittelpunkt der Ausführungen, andererseits sind DIE ERSTEN AMERIKANER eine Geschichte der Herausforderungen, denen die Indianer bei ihren Begegnungen mit anderen begegneten.

Die einzelnen Kapitel berichten in angenehmer Präzision der Sprache, zudem spannend und unterhaltsam u.a. von ersten Kontakten zwischen Europäern und Indianern, von indianischer Religion, vom Leben der amerikanischen Ureinwohner, von Machthunger und Profitgier, von Demokratie in der Wildnis oder von den Indianerkriegen des 19. Jahrhunderts. Ein besonderes Augenmerk legt JEIER, der oftmals indianische Reservationen besucht und zahlreiche dortige Kontakte und Freundschaften pflegt, auf eine Schilderung der Verhältnisse in der jüngeren Vergangenheit und in der Gegenwart.

Untergliedert sind die Kapitel in kürzere Abschnitte mit Zwischenüberschriften in Form knapper 'Schlagzeilen'. Man weiss somit direkt, um was es auf den folgenden Seiten geht. Der Autor scheut sich hier auch nicht teils zunächst marginal Erscheinendes aufzugreifen. So fallen z.B. im Kapitel 'Erste Kontakte' Berichte über angebliche Frühreisen von Walisern oder Wikingern ins Innere von Nordamerika auf, die sich seit Jahrhunderten legendenhaft halten, die aber - wie Jeier betont - natürlich letztendlich kaum nachweisbar sind. Die leider nur wenigen ausgewählten Abbildungen im Bildteil können die Textaussagen bestens unterstreichen. Hervorzuheben sind die mustergültige Zeittafel, das Register sowie vor allem der interessante kommentierte Literaturbericht, der mir besonders gut gefallen hat.

Es macht Spass dieses neue Sachbuch zu lesen, JEIER gelingt es mit DIE ERSTEN AMERIKANER seinen Lesern zentrale Aspekte der Geschichte der nordamerikanischen Indianer in informativ spannender Weise zu vermitteln. - Fazit: Populäre detailreiche Geschichtsdarstellung, die ich gerne weiter empfehle.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sanika12
Format:Gebundene Ausgabe
Aus den vorliegenden Pressestimmen kann der Leser schon die Begeisterung für dieses hochinteressante Buch entnehmen.
Das Hardcoverbuch zeigt zum einen in der vorderen Innenseite eine Karte, die die Kulturregionen und Stämme um 1850 aufzeigt sowie in der hinteren Buchklappenseite die Indianer in den Vereinigten Staaten von heute.
In seinem Vorwort schreibt der Autor Thomas Jeier, wie es zu seiner Begeisterung und Leidenschaft, die er bis zum heutigen Tage beibehalten hat, zu Indiandern gekommen ist. Sicherlich erinnert es den einen oder anderen Leser wieder einmal an Karl May-Bücher, wer hat sie nicht gelesen?!
Weiter geht es mit der Einführung 'Indianer ' gibt es die noch? und in zehn weiteren Kapiteln, angefangen über die ersten Kontakte bis zum letzten Kapitel, welches da heißt 'Menschen zweiter Klasse'. Gibt es sie noch, die Indianer, wie wir sie aus den verschiedensten Medien kennen? Im gewissen Sinn vielleicht, oder?! Das Bewahren ihrer alten Traditionen, das alte Kulturgut nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sicherlich besinnen sich so viele darauf zurück. Und ich halte es für sehr wichtig, dass gerade diese Menschen ein Recht auf die Pflege, auf das Besinnen ihres wertvollen Gutes haben.
Abgeschoben in Reservate, überflutet von dem Konsum der heutigen Zeit, dem Alkohol u.v.a. mehr, sind die Indianer wirklich Menschen zweiter Klasse?
'Die Würde des Menschen ist unantastbar', daran musste ich etliche Male beim Lesen des Buches denken. Eine Freundin (Deseroka Littlewing) lebt in einem Indianerreservat und durch unseren Emailkontakt habe ich schon ein bisschen 'hinter die Kulissen' schauen können.
Fazit:
Manchmal muss man sich von seinen Emotionen lösen, um möglichst eine neutrale Rezension zu schreiben, eine Bewertung abzugeben, doch so ganz ist es mir wohl nicht gelungen. Unendlich viele Bilder gingen mir durch den Kopf, denn ich hatte schon etliche Fernsehdokumentationen im TV über die Indianer gesehen, die letztendlich schon einiges von dem zeigten, was der Autor mit diesem hervorragenden, sehr detailliert geschriebenen Sachbuch veröffentlicht hat.
Ich gebe hierfür meine absolute Leseempfehlung. Eine Bereicherung für das Bücherregal -meine Hochachtung vor dem Autor!
Toksha ake`
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von F. Kluge TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor Thomas Jeier nimmt sich in in 10 Kapiteln den "ersten Amerikanern" an. Dabei läßt er den Leser an seinem interessanten, spannend erzählten und vor allem sehr gut lesbaren Buch, über eine Geschichte der Indianer, fabelhaft teilhaben. Nach dem Vorwort stellt er in der Einführung die Frage: Indianer - gibt es die noch? Danach berichtet er in den verschiedenen Kapiteln über 1. die ersten Kontakte, 2. die Macht der Sonne, 3. gegen die Menschlichkeit, 4. Machthunger und Profitgier, 5. das Recht des Stärkeren, 6. Demokratie der Wildnis, 7. zum Wohl der Gemeinschaft, 8. der Gott des weißen Mannes, 9. ohne Krieg kein Leben, und 10. Menschen zweiter Klasse.

Thomas Jeier relativiert die verschiedenen Legenden, die über die Indianer existieren und fügt neue Erkenntnisse und Tatsachen gekonnt hinzu. Auch läßt er Indianer zu Wort kommen, die ihre Sicht der Dinge darlegen können. Fakten und Vermutungen werden mit einander verwoben. Ein Geschichtsbuch (mit einigen Fotos), welches die Vergangenheit und die Gegenwart der Indianer aufzeigt. Viele Fragen finden Antworten und viele unbekannte oder vergessene Tatsachen werden vorgelegt ( z.B. wie war die wirkliche Stellung der Indianerin, was hat die amerikanische Verfassung mit den Irokesen zu tun?, u.v.m.).
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