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Die erste Frau
 
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Die erste Frau [Gebundene Ausgabe]

Françoise Chandernagor
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In der Statistik heißt es lapidar: Jede dritte geschlossene Ehe wird wieder geschieden. Doch der Schmerz, der diesem Entschluss vorausgeht, bleibt unerwähnt oder wird mit dem Hinweis auf einen schlauen Ratgeber nach dem Motto: "Scheidung leicht gemacht", abgetan.

Die erfolgreiche französische Romanautorin Françoise Chandernagor überrascht ihre Leser mit einem autobiografischen Protokoll, das sie nach der Trennung von ihrem Ehemann geschrieben hat. Es sind qualvolle Passagen, die sie über die Dauer von zwei Jahren zu Papier bringt. Immerhin war sie dreißig Jahre mit diesem Mann verheiratet, der sie auf dem Bahnsteig, kurz bevor ihr Zug abfährt vor die Frage stellt "Scheidung oder Trennung?". Gut, sie hat ihn bereits mit achtzehn kennengelernt und das Vorbild ihrer Ehe war eine offene Beziehung à la Sartre - Beauvoir, von Treue hat ihr Gatte nie viel gehalten.

Akribisch untersucht Françoise Chandernagor das Scheitern ihrer Ehe und ihren Schmerz. Ihr Buch beginnt mit folgenden Sätzen: "Ich bin in Trauer. In Trauer um einen lebenden Mann. [...] Wer würde schon die Frau eines Lebenden wegen ihrer Witwenschaft trösten? Noch dazu eines so offenkundig Lebenden -- indiskret, verliebt und triumphierend!"

Eine Scheidung ist ein unbarmherziger, gnadenloser Krieg, in den ein Paar eintritt, wenn es sich trennen will, doch es ist "kein Krieg der Profis, sondern ein Krieg der Amateure." Selten wurde dieses tabuisierte Thema so ehrlich und offen beschrieben. Allein in Frankreich wurden sofort nach Erscheinen 300.000 Exemplare des Buches verkauft. --Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung

Ausgerechnet am Tag ihrer Silberhochzeit wird Catherine von ihrem Mann vor die Alternative gestellt: "Willst du die Scheidung, oder sollen wir uns nur trennen?" Offenbar hat ihm eine seiner wechselnden Geliebten die Pistole auf die Brust gesetzt. Unbändige Wut, Trauer über den Verlust der gemeinsamen Vergangenheit, Hass auf die eigene Toleranz und Harmoniesucht, die ihrem Mann Karriere und Freiräume aller Art ermöglicht haben, treiben Catherine um. Bis sie nach drei qualvollen Jahren endlich neue Hoffnung schöpft.

Über den Autor

François Chandernagor, geboren 1945 in Palaiseau, lebt in Paris und auf dem Land. Sie war als Politikwissenschaftlerin am obersten französischen Verwaltungsgericht tätig, bevor sie sich 1993 ganz dem Schreiben widmete. Seit 1995 ist sie Mitglied der Academie Goncourt, die jährlich einen der angesehensten französischen Literaturpreise vergibt
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