Noch nie habe ich mich durch ein Buch über das englische Mittelalter so durchquälen müssen! Bis auf die Ausführungen von K.-F. Krieger über das Haus Lancaster sind die Kapitel entweder zu abstrakt, zu vollgestopft mit unkommentierten Daten, zu sehr am Thema vorbei oder einfach so mit unsinnigen Fremdwörtern gespickt (Mit übermenschlichem Determinismus, der etwas geradezu Prometheisches hatte,...), dass man schnell die Lust am Lesen verliert. Es gibt einfach keine klare Linie, das Buch erscheint als eine zusammengewürfelte Sammlung einzelner Abhandlungen, die nur verbindet, dass sie irgendwie mit dem englischen Mittelalter zu tun haben. Absolut nicht empfehlenswert!