| ||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein kluges, raffiniertes Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die englischen Jahre (Taschenbuch)
Eine österreichische Ärztin besucht in London eine Ausstellung zu Exilschriftstellern. Hergeführt hat sie ihr Interesse an Gabriel Hirschfelder; ihr Ex-Mann, selbst Schriftsteller, hat diesen Exilanten nämlich stets bewundert und ihm ein eigenes Buch gewidmet. Ihr anfangs eher mildes Interesse steigert sich, nachdem sie im Gespräch mit der Witwe des Schriftstellers erfahren hat, dass Hirschfelder während der Kriegsjahre einen Mord begangen haben soll. Sie beginnt nachzuforschen und trifft sich mit zwei Ex-Frauen Hirschfelders, um Näheres über ihn zu erfahren. Daraus erwächst dann eine zweite Erzählebene, auf der die Erzählerin – in der 2. Person – sich an die Geschichte Hirschfelders herantastet, sich sein Schicksal anverwandelt, wobei sie zum Teil die bei ihren Recherchen gewonnenen Informationen verwendet, teilweise aber auch ihre Einbildungskraft spielen lässt. So entsteht ein spannendes Experiment über die Frage, was es heißt, einen Menschen oder ein Menschenschicksal zu „kennen“.Die in den 40er Jahren spielenden Kapitel sind vielleicht für manche nicht leicht zu lesen, weil da verschiedene Stimmen wie in einem Teppich ineinandergewoben sind – die Stimme der Erzählerin, die Stimme Hirschauers, und die Stimmen derjenigen, die um ihn herum sind und über sein Schicksal entscheiden. Das Gespräch der Wachen im Internierungslager, die Gespräche von Hirschauers Pflegeeltern – was und wie über einen gesprochen wird, wird zur Entscheidungsfrage über sein Schicksal. Insofern ist das Erzählen über Hirschauer in Gstreins Roman die Fortschreibung einer Existenzbedingung: menschliche Identität wird konstruiert in den Erzählungen über einen, und man ist nicht Herr über die einen selbst betreffenden Erzählungen. Deutlich wird das auch noch am Ende des Romans, als ein Geheimnis über die Identität der Erzählerin enthüllt wird, das ebenso überraschend und spannend ist wie das Geheimnis um den „Mord“ Hirschauers. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Altbekanntes neu erzählt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die englischen Jahre (Gebundene Ausgabe)
Themen rund um den Zweiten Weltkrieg sind bereits vielfach verarbeitet worden. Was "Die englischen Jahre" aber besonders unter vielen anderen Werken hervorhebt, ist die interessante Erzählweise. Der sprunghafte Wechsel zwischen den Zeiten und der jeweils agierenden Personen bzw. die überraschenden Wendungen machen dieses Werk für mich einzigartig. Weniger gelungen finde ich die teilweise endlos wirkenden Sätze, die mit zahlreichen "und" verbunden sind. "Die englischen Jahre" gehört aber auf jeden Fall zur empfehlenswerten Literatur - vor allem für jene, die sich für das Schicksal einer durch den Krieg gebeutelten Seele interessieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Thriller von Format!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die englischen Jahre (Taschenbuch)
Ein Schriftsteller steht im mittelpunkt dieser aufregend anrührend Erzählung und eine junge Frau, die sich auf die Spur dieses Autors begibt. Es ist der verstorbene österreichischen Schriftsteller Gabriel Hirschfelder und dessen Lebensgeheimnis - ein Mord, den er während des 2. Welt Krieges begangen haben will und seiner angeblich verschwundenen Autobiographie "Die englischen Jahre".Die Frau befragt die Frauen Hirschfelders, also jene, ie für ihn eine besondere Rolle gespielt haben, hört sich deren Sicht der Geschichte an, und sucht in England, in London und auf die Isle of Man nach Hinweisen, wo Hirschfelder 1940 im Internierungslager inhaftiert war. Dort schließlich entwirren sich die verschiedenen Spuren und finden sich die Antworten auf die vielen Fragen zu diesem myteriösen Mann. Dies Buch ist wesentlich mehr als ein gewöhnlicher Thriller, es unterhält nicht nur, es zeigt auch, welch großen Einfluß die Perspektive des Betrachters auf die Gestalt des Bildes hat, das sich ihm darbietet... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|