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Die elfte Jungfrau. 6 CDs [Audiobook] [Audio CD]

Andrea Schacht , Janina Sachau
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

3. März 2008
Historie, Spannung - und viel Humor!

Köln, zur Karnevalszeit des Jahres 1377. Vor Beginn der Fastenzeit herrscht ausgelassene Stimmung in der Stadt. Doch die junge Begine Almut Bossart ist beunruhigt: In den letzten Monaten häufen sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kommen. Dann verschwindet eine der Schülerinnen aus dem Beginen-Konvent - ihre Leiche wird kurz darauf mit gebrochenem Genick aufgefunden. Almut und Pater Ivo bringen eine erschreckende Mordserie ans Tageslicht, der bereits zehn Jungfrauen zum Opfer gefallen sind! Und inmitten des Narrentreibens stoßen sie auf einen schwunghaften Reliquienhandel mit geschnitzten Büsten der heiligen Ursula und ihrer elf Jungfrauen ...


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Produktinformation

  • Audio CD: 6 Seiten
  • Verlag: AUDIOBUCH; Auflage: Gekürzte Lesung. (3. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783899642865
  • ISBN-13: 978-3899642865
  • ASIN: 3899642864
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 297.460 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Janina Sachau lässt sich von der spitzbübischen Begine hörbar verzaubern. Sie begleitet Almut ironisch-heiter auf Mördersuche das macht Lust auf eine Fortsetzung. Und die kommt so sicher wie das Amen im Kölner Dom. (Norddeutscher Rundfunk)

Das mittelalterliche Treiben der Domstadt Köln erweckt Janina Sachau mit ihrer nuancenreichen, fein modulierten Stimme zu neuem Leben. Die Begine Almut präsentiert sie als kraftvolle und schlagfertige Frau. Und schlägt damit gekonnt einen Bogen vom historischen Köln des 14. Jahrhunderts in die Gegenwart. Alles in allem ein opulenter Ohrenschmaus. (Bücher 03/08)

Über den Autor

Andrea Schacht, Jahrgang 1956, war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die aufmüpfige Kölner Begine Almut Bossart haben auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern erobert. Andrea Schacht lebt mit ihrem Mann und zwei anspruchsvollen Katzen, Mira und MouMou, in der Nähe von Bonn.

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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Begine Almut ist zurück ... 6. August 2007
Format:Taschenbuch
... und mit ihr all die guten alten Bekannten, die einem schon in den vorherigen Büchern so richtig ans Herz gewachsen sind. Lange haben die Almut-Fans auf ihr neues Abenteuer warten müssen, doch die Wartezeit hat sich gelohnt. Diesmal wird Almut mit einer Mordserie an Kölner Jungfrauen konfrontiert und gemeinsam mit Pater Ivo begibt sie sich wieder einmal auf Verbrecherjagd. Doch auch Pater Ivo muß sich seinen eigenen "Dämonen" stellen und Almut lernt, sich ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte einzugestehen. Die Beziehung zwischen Almut und Pater Ivo entwickelt sich weiter; trotzdem artet das Buch nicht in einen trivialen Liebesroman aus, denn die Liebesgeschichte zwischen Almut und Ivo ist behutsam in die Gesamthandlung integriert, dominiert sie aber nicht, denn vieles wird hier nur angedeutet, ist zwischen den Zeilen versteckt.

In erster Linie bleibt es ein historischer Krimi, wenn auch einer von der eher "leiseren" Sorte, denn er kommt ohne übertriebene Effekthascherei und reißerische Tendenzen aus. Man kann ihn entspannt lesen. Wenn man das Buch aufmerksam liest, ist einem sowieso schnell klar, wer hier der Bösewicht ist. Trotzdem gelingt es der Autorin, den Spannungsbogen zu halten, denn obwohl der Mörder sich schnell herauskristallisiert, bleibt doch das Motiv für die Morde lange Zeit im Dunkeln. Leider gestaltet sich die Auflösung dann doch etwas dürftig, das Mord-Motiv bleibt schwer nachvollziehbar und ist in sich nicht stimmig, hier hätte ich mir bißchen mehr Einfallsreichtum gewünscht.

Nichtsdestotrotz ist dieser Roman wieder ein wunderbarer, mit feinem Humor gespickter Schmöker. Kritiker mögen bemängeln, daß die Figur der Almut für einen Mittelalterroman viel zu modern angelegt ist. Das ist sicher richtig: Aber ist es nicht gerade ihr Wortwitz, ihre unbändige Neugier und ihr liebenswürdig-selbstbewußtes Auftreten, das den Reiz dieser Figur ausmacht und der Geschichte die richtige Würze gibt?. Die Zwiegespräche mit ihrer kleinen Marienfigur sind herrlich, die Wortgefechte mit Pater Ivo und bigotten Klerikern ein Genuß. Da verzeiht man der Autorin gern historische Unkorrektheiten.

Das Buch lebt letztendlich auch von den wundervoll beschriebenen zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Nebencharaktere sind hier nicht nur schmückendes Beiwerk, jede Figur hat ihre eigene Geschichte und ist wichtig für das Gesamtbild. Und mit jedem neuen Buch erfährt man auch etwas neues aus dem Leben der einen oder andere Nebenfigur, so daß auch diese immer wieder in einem völlig anderen Licht erscheinen und nicht zu stereotypen Statisten degradiert werden.

Einige Fragen bleiben am Ende offen, manches bleibt ungeklärt, so daß man auf ein weiteres Abenteuer mit Almut, Ivo und all den anderen hoffen kann.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Almut ermittelt wieder 21. Juli 2007
Format:Taschenbuch
Andrea Schacht knüpft mit ihrem vierten historischen Roman um die im mittelalterlichen Köln beheimatete Begine Almut nahtlos an die drei Vorgängerromane an und schafft wieder einen spannenden und ereignisreichen Plot, der sich insbesondere durch seine Charaktere und einen wunderbaren Humor auszeichnet.
Wieder einmal steckt Almut ihre vorwitzige Nase in Angelegenheiten, die sie - zumindest nach Meinung ihres Umfeldes - eigentlich gar nichts angehen. Eine Reihe von jungen Mädchen ist scheinbar zusammenhanglos durch unglückliche Unfälle ums Leben gekommen. Allein Almut vermutet hinter diesen Ereignissen einen Zusammenhang und sieht einen Frauenmörder systematisch sein Unwesen treiben. Bestätigung erhält ihre Vermutung, als bei der Untersuchung des jüngsten Opfers festgestellt wird, dass dieses keine Jungfrau mehr war. Und wieder beginnt Almut - unterstützt von dem bereits aus den Vorgängerromanen bekannten und liebgewonnenen Trio aus Pater Ivo, dem kauzigen Apotheker Krudener und dessen taubstummer Gehilfin Trine - zu ermitteln, bringt sich und ihre Lieben dabei in allerlei Schwierigkeiten und weiß am Ende doch die Fäden auf dem Weg zum Täter zu entwirren.
Der Plot überrascht dabei wie die Vorgängerromane durch allerlei überraschende Wendungen, die auch die Beziehung zwischen Pater Ivo und Almut ein neues Niveau erreichen lassen. Die Dialoge zwischen den beiden sorgen wie immer für einige heitere Momente, und man darf gespannt sein, wie es weitergehen wird, denn Andrea Schacht hat sich geschickt ein Hintertürchen geöffnet, dass weitere spannende Lesestunden bereits garantiert. Insgesamt ist auch dieser vierte Band um die Begine Almut und ihre Freunde wieder ein wunderbarer historischer Roman, den zu lesen sich wirklich lohnt!
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Ei wei." 3. März 2008
Format:Taschenbuch
Im Jahr 1377 kommt es in Köln zu einer Reihe von zuerst wenig beachteten Todesfällen junger Frauen. Die Begine Almut entdeckt, dass es sich dabei um eine Mordserie handelt und macht sich zusammen mit ihrem Freund Pater Ivo auf die Suche nach dem Mörder, der von einem Dämon besessen zu sein scheint.
Die Grundidee des Verrückten, den eine religöse Wahnidee zum Morden treibt, ist ziemlich typisch für das Genre des Mittelalterkrimis und leider sind das die vielen Schwächen des Buches ebenfalls.
Der Hauptfehler der Autorin liegt darin, dass sie ihre Heldin, also die Begine Almut, denken und handeln lässt als lebe sie im 20. und nicht im 14. Jahrhundert. Es hat sicher auch damals selbstbestimmte und mutige Frauen gegeben, aber die Vorstellungswelt und damit auch das Denken der Menschen waren völlig anders als heute. Almut verhält sich dagegen so als wolle sie im Mittelalter Aufklärung und Emanzipation vorwegnehmen, was von ihrer Umgebung größtenteils nicht nur toleriert sondern auch noch unterstützt wird.
Womit wir bei einem weiteren Schwachpunkt wären: "die Guten", also Almut, ihre Beginenschwestern, Freunde und Bekannten, sind dermaßen hilfsbereit, großherzig und frei von jeglichen ernsthaften Charakterschwächen, dass man sie sich einfach nichts als echte Menschen vorstellen kann. Sie wirken zuerst sympathisch, später aber nur noch unrealistisch und langweilig. Der "böse" Pater Leonhard ist ebenso unrealistisch, da er nichts weiter als das wandelnde Klischee vom scheinheiligen, frauenverachtenden aber lüsternden Geistlichen ist. (Es scheint zu den ungeschriebenen Gesetzen des [schlechten] Historienromans zu gehören, dass Priester nur entweder Heilige oder perverse Widerlinge sein können aber niemals normale Menschen.)
Almut nervt außerdem durch einige Ausdrücke, die die Autorin wohl witzig fand und ihr daher bei jeder Gelegenheit in den Mund legt. Dem Leser vergeht das Lachen aber spätestens nach dem zehnten "Mist, Maria!" und "Ei wei".
Auch an dem Handlungsaufbau gibt es leider einiges auszusetzen. Es dauert recht lang bis Almut erkennt, dass die Todesfälle in Wahrheit Morde sind und damit die eigentliche Krimihandlung beginnen kann. Und auch ab diesem Zeitpunkt gibt es viele zähe Abschnitte, in denen kaum etwas und schon gar nichts für die Geschichte Relevantes passiert. Schließlich kommt es endlich zur Entlarvung des Mörders (den man bereits ab ca. der Mitte des Buches erraten kann) und zum finalen Kampf, der aber so erstaunlich unspektakulär erzählt wird, dass sich der aufgebaute Spannungsbogen hier praktisch in Nichts auflöst. Die Erklärung für den Wahnsinn des Jungfrauen-Mörders ist reichlich diffus und unbefriedigend.
Fazit: Die Handlung ist allzu gestreckt, die Nebencharaktere sind zu böse oder zu gut, um wahr zu sein, und die Hauptperson Almut zu modern, um überzeugend eine Frau im Mittelalter darzustellen. "Die elfte Jungfrau" befindet sich damit in zahlreicher aber schlechter Gesellschaft vieler anderer äußerst mittelmäßiger Mittelalterromane. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
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