Jetzt eintauschen
und EUR 7,19 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft [Taschenbuch]

Zbigniew Brzezinski , Angelika Beck
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

Juli 2004
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion existiert nur noch eine Supermacht auf dieser Erde: die Vereinigten Staaten von Amerika. Und noch nie in der Geschichte der Menschheit hat eine Nation über so große wirtschaftliche, politische und militärische Mittel verfügt, um ihre Interessen durchzusetzen. Noch nie gelang es einer Demokratie, zur ersten und einzigen Weltmacht aufzusteigen.
Was bedeutet dieses Faktum für Amerika und den Rest der Welt, insbesondere für Deutschland, Europa und den europäischen Einigungsprozeß? In einer brillanten, strategischen Analyse legt Zbigniew Brzezinski dar, warum die Vorherrschaft der USA die Voraussetzung für Frieden, Wohlstand und Demokratie in der Welt ist, und wie Amerika sich verhalten muß, um seine Weltmachtstellung zu erhalten.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 311 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 8., Aufl. (Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596143586
  • ISBN-13: 978-3596143580
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 187.124 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Der Zusammenbruch des Ostblocks bescherte uns erstmals eine einzelne, wirklich weltweit agierende Supermacht in Form der USA. Teilten sich jahrzehntelang die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion diesen Status, so hat der Niedergang der letzteren Amerika in eine Vormachtstellung versetzt.

Beginnend mit der historischen Herausarbeitung der globalen Rolle der USA erläutert Brzezinski zunächst die bestimmenden Faktoren der heutigen Weltlage aus amerikanischer Sicht. Er definiert die Vereinigten Staaten als einzige Weltmacht aufgrund ihrer Führungsrolle in den Bereichen Militär, Wirtschaft, Technik und Kultur. Einher mit der Einzigartigkeit einer alleinigen Supermacht geht aber auch die besondere Form amerikanischer Weltpolitik: Im Gegensatz zu früheren Großmächten beherrschen nach Brzezinski bestimmte US-typische Prinzipien wie das Demokratieverständnis die Geopolitik der USA. So kritisch man den Vereinigten Staaten gegenüberstehen mag, stellt dies einen Vorteil US-dominierter Politik gegenüber einer Führungsrolle autoritär ausgerichteter Systeme dar.

Nachvollziehbar analysiert Brzezinski die Rollen und Entwicklungen der wichtigsten Staaten und Regionen. Besonders Eurasien und hier Ländern wie Frankreich, Deutschland oder China sagt er großen Einfluß voraus. Als Schlußfolgerung erkennt er einen dringenden Bedarf der USA an einer langfristigen Geostrategie. Diese muß zunächst Rücksichten nehmen auf die Vielfältigkeit des eurasischen Raumes, um dann ein transeurasisches Sicherheitssystem zu fördern und mit ihm zu kooperieren. Nur so werden die Vereinigten Staaten auch langfristig eine wichtige Rolle auf der globalen Bühne spielen.

Brzezinskis exzellente Analyse profitiert von seinen Erfahrungen als Sicherheitsberater der US-Regierung. So kann er das komplexe Zusammenspiel von historischem Hintergrund, politischen Interessen und geographischen Gegebenheiten mit großer Sachkenntnis und ohne falsche Rücksichten erfassen. Seine Vision eines starken Eurasien neben den weiterhin einflußreichen USA ist durchaus schlüssig herausgearbeitet und beschreibt eine wahrscheinliche Variante künftiger Entwicklungen. --Joachim Hohwieler


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblicke in Geopolitik 12. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Bevor ich dieses Buch kaufte, war ich gewarnt worden. Hier schreibt einer der knallharten, konservativen Geostrategen, Berater diverser US-Präsidenten der letzten Jahrzehnte. Frappierende Einschätzungen über Franzosen (die sich noch immer für eine bedeutende Macht halten), Briten (welche sämtliche geopolitischen Ambitionen fallen gelassen haben) oder Deutsche (die man gut im Auge behalten muss) sind in diesem Buch ebenso zu lesen, wie Empfehlungen zum Verhalten der USA in Asien. Interessanterweise hält B. eine Verbesserung der Beziehungen zum Iran für angeraten (heute Teil der "Achse des Bösen") und bezweifelt beispielsweise die Stabilität der Türkei. Ansichten über den unsinkbaren US-Flugzeugträger Japan findet man ebenso, wie den Grund, warum die USA absolut kein Interesse an einer Aussöhnung von Süd- und Nordkorea (heute ebenfalls ganz doll böse) hat. Für jemanden wie mich, der sich nie zuvor mit dem Thema beschäftigt hat, waren hier schon sehr überraschende Dinge zu lesen. Angesichts der Politik des derzeitigen US-Präsidenten G.W.Bush könnte man allerdings zu dem Schluss gelangen, der Autor dieses Buches gehört eher zu den linken Versöhnern in der US-Aussenpolitik ;-) Meine Ausgabe ist inzwischen voll mit Unterstreichungen und Bemerkungen gerade im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse in Afghanistan und Irak. Der einzige negative Beigeschmack? Die Tantiemen die durch den Kauf dieses Buches an den Autor mit dem unaussprechlichen Namen gehen. Denn eines ist klar. Echte Sympathie zum Autor will bei der Lektüre nicht aufkommen ;-)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sollte Grundlage für jeden Außenminister sein 20. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Endlich mal ein Buch, das Außenpolitik als das zeigt was es nun einmal ist, nämlich ein Spiel um Macht, Einfluss und Geld. Interessant ist die realistische beurteilung der Lage und Perspektiven des europaischen Kontinents. Amerika ist die einzige wirkliche Weltmacht in einer mutipolaren Welt, in einem Haufen von instabilen und undemokratischen Regierungen(abgesehen von Europa), die regionale Ambitionen hegen. Obwohl ich nicht immer mit dem Autor übereinstimme, vor allem in Bezug auf seine Asiatischen Visionen ist das Buch ein muss für Jeden der die Welt von Heute und Morgen verstehen will.Die Erläuterungen über Russland und Europa sind glänzend.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kluger Kopf schreibt weitsichtige Gedanken 28. Dezember 2003
Format:Taschenbuch
"Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft", geschrieben von einem geopolitischen Berater mehrerer US-Regierungen. Das riecht förmlich nach Neokonservatismus, Neoimperialismus und "Clash of the Civilisations" à la Paul Wolfowitz und Samuel Huntington.
Doch da täuscht man sich. Brzezinski analysiert kühl und mit Augenmaß.
Er stellt zunächst fest, dass es noch nie eine so umfassende Weltmacht gegeben hat wie die USA es heute sind. Das ist in meinen Augen richtig.

Anschließend stellt er die Frage, ob eine Welt mit "Pax Americana" ein besserer oder ein schlechterer Ort ist als eine Welt, in der die Vorherrschaft Amerikas gebrochen ist. Er kommt zu dem Schluss, dass letzteres Szenario wahrscheinlich das instabilere und kriegerischere sein dürfte.
Deshalb sei es im Interesse Amerikas und auch der übrigen Welt, die derzeitigen Verhältnisse stabil zu halten.
Als nächstes fragt er, wie die amerikanische Vorherrschaft in den nächsten Jahrzehnten gefährdet werden könnte. Antwort: Nur auf eine Weise, nämlich dadurch, dass die bestimmenden Spieler der eurasischen Landmasse - Europa, Russland, Ostasien - eine gemeinsame Position gegen Amerika einnehmen.
Darauf baut Brzezinski seine Politikempfehlung: Möglichst gute Beziehungen zu den wichtigsten Spielern Eurasiens aufbauen und keinen von ihnen unnötig verprellen.
Die US-Militärpräsenz in Europa und Ostasien zu erhalten versuchen und dabei Konflikte zwischen regionalen Playern zum eigenen strategischen Vorteil nutzen.
Brzezinski schreibt von Stabilisierung; und nichts von Dominanz, Sendungsbewusstsein, Kampf der Kulturen oder gar Präventivkriegen. Allerdings möchte er für Amerika einen Fuß in jeder geopolitischen Türe.
Interessant ist, dass George W. Bushs Außenpolitik, die ja ebenfalls eine bleibende Vorherrschaft Amerikas zum Ziel hat, in fast allen Punkten Brzezinskis Empfehlungen entgegen steht:
- Während Brzezinski die Einigung Europas fördern und eine dauerhafte transatlantische Partnerschaft will, versucht Bush die Staaten Europas gegeneinander auszuspielen
- Während Brzezinski nichts so fürchtet wie ein Zusammenrücken der entscheidenden Spieler Eurasiens (Dtl./Fr.;Russland;China) gegen Amerika, nimmt Bush dies im Irakkrieg in Kauf
- Während Brzezinski langfristige Partnerschaften aufbauen will, sucht sich Bush "Coalitions of the Willing"
- Brzezinski ist für eine vorsichtige geopolitische Hegemonie Amerikas mittels einer Art "Balance of Powers" in Eurasien, während Bush auf militärische Dominanz und Durchsetzung regionaler amerikanischer Interessen setzt.
Folgerichtig hat Brzezinski in Sachen Irakkrieg eine skeptische Position eingenommen.
Das Buch ist flüssig und verständlich geschrieben, argumentiert ausführlich und schlüssig und vermittelt nebenbei ein breites Spektrum an geo- und regionalpolitischen Zusammenhängen, die das strategische und taktische Agieren der Staaten verständlich machen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Geopolitik at his best
Brzezinski ist so etwas wie der Michael Jackson der Geopolitik - (Halford Mackinder wäre dann wohl mit Elvis zu vergleichen)

Wer sich mit Geopolitik... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mike NYK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Präzise und erschreckend!
Ein muss für Jeden Interessierten.
Es ist erschreckend wie präzise die Jüngsten Ereignisse seit 2001 Milensteine dieser "Agenda" zu sein scheinen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2009 von silvasurver
2.0 von 5 Sternen Wenn polnische Bauern Politik machen...
Alle Weltreiche in der Geschichte der Menschheit sind früher oder später zugrunde gegangen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2007 von Gunter
5.0 von 5 Sternen Durchschlagende Lektüre
Die `einzige Weltmacht' stellt in sehr anschaulicher Weise globale Begenheiten dar, wie sie Grundlage nüchterner Außenpolitik sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2005 von "sachsu2"
5.0 von 5 Sternen Richtungsweisend in Weitblick und Klarheit
Zbigniew Brezinski ist ehemaliger Sicherheitsberater der US-Administrationen unter Jimmy Carter und Richard Nixon. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2005 von Ulrich Schnier
4.0 von 5 Sternen Weltmachtschach zwischen Lissabon und Tokio
Brzezinski(geboren in Warschau)denkt wie ein anderer amerikanischer Politker polnischer Abstammung: Paul Wolfowitz. Daß B. Lesen Sie weiter...
Am 3. Juni 2004 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Unverblümter Imperialist
Brzezinski ist seit Jahrzehnten eine zentrale Figur im Hintergrund der US-Außenpolitik. Heute ist er Professor für amerikanische Außenpolitik in Baltimore und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2003 von F. Hofmann
4.0 von 5 Sternen Ein MUST für Politikinteressierte
Dieses Buch vom früheren Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter gehört in den Bücherschrank all jener, die versuchen, die Geopolitik... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2003 von Frank
5.0 von 5 Sternen Treffende Einschätzung
Endlich. Ein Autor, der keine Scheu hat, die Dinge beim Namen zu nehmen. Machen wir uns doch nichts vor! Wir gehören zu der westlichen Zivilisation. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2002 von A. Fedorska
4.0 von 5 Sternen us-politik auf den punkt gebracht
brzezinski bringt die leitlinien der us-amerikanischen aussen-und sicherheitspolitik kurz und prägnant auf den punkt. Lesen Sie weiter...
Am 17. September 2002 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar