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Die durch die Hölle gehen [VHS]


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Produktinformation

  • Darsteller: John Cazale, John Savage, Meryl Streep, Christopher Walken, Robert de Niro
  • Regisseur(e): Michael Cimino
  • Format: PAL, Farbe
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Spieldauer: 183 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00009RBHD
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.197 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Die Hochzeitsfeier wird für den jungen Ehemann und zwei seiner Freunde zum bitteren Abschied. Am nächsten Tag werden Mike, Steven und Nick direkt in die tosende Hölle des Vietnamkrieges geschickt. Nach erbarmungslosem Kampf werden die drei im Dschungel gefangengenommen. Ihre Aufseher spielen mit den Gefangenen ein tödliches Spiel: Russisches Roulette. Nach gelungener Flucht kehrt Mike als gebrochener Mann in die Heimat zurück. Nick, der beim Roulette überlebte, verdingt sich als "Unbesiegbarer" dieses teuflischen Spiels in den Vergnügungsvierteln von Vietnam. Mike fliegt zurück, um seinen Freund auch aus dieser Hölle herauszuholen."

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Die durch die Hölle gehen gewann fünf Oscars, darunter jene in den Kategorien "Bester Film" und "Beste Regie". Er ist sowohl ein verwegenes Stück Selbstüberschätzung seitens des Regisseurs als auch einer der großartigsten Filme, die je über Freundschaft und die Auswirkungen des Krieges auf den einzelnen gedreht wurden. Wie Apocalypse Now ist er kaum als konventioneller Kriegsfilm zu bezeichnen. Und auch wenn die Erfahrungen der Soldaten in Platoon mit mehr Wirklichkeitsnähe behandelt wurden, erzielt seine Darstellung des Krieges auf der persönlichen Ebene beim Zuschauer geradezu verheerend dramatische Treffer.

Regisseur Michael Cimino (Heaven's Gate, Im Jahr des Drachen) mag man vorwerfen, dass er mit den Emotionen des Zuschauers spielt, doch dies tut er meisterhaft und in einer Weise, die die Seele berührt und die Saiten des Mitgefühls anschlägt, wenn er in drastischen, höchst intensiven Szenen schildert, wie die Männer des Krieges in lebensbedrohliche Zwänge geraten. Auch wenn Russisches Roulette kein übliches Vorkommnis in Vietnam war, wird es hier als Metapher für die Sinnlosigkeit des Krieges an sich benutzt. Für den Zuschauer wird es zum Sinnbild der Bewährungsprobe unter Freunden, die auf ihrem Weg durch die Dschungellandschaften der Hölle überleben oder zu Grunde gehen werden. Diese Freunde, Stahlarbeiter aus Pennsylvania, werden gespielt von Robert de Niro (Der Pate, Heat), John Savage (Salvador, White Squall) und Christopher Walken (Brainstorm, Last Man Standing), der für diese Rolle einen Oscar gewann. Als sie wieder in die Heimat zurückkehren, müssen sie mit dem durch Vietnam veränderten Weltbild umgehen lernen.

Die durch die Hölle gehen beeindruckt mit der seltenen Kombination aus episch breiter Geschichtserzählung und persönlichem, am Herz rührendem Drama. --Jeff Shannon -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von helmes007 am 9. Februar 2010
Format: Blu-ray
Film:
Über den Film muss man nicht mehr viel Worte verlieren. Ein Klassiker des Antikriegsfilms und nach wie vor eine der eindrücklichsten und nachhaltigsten Schilderungen der Auswirkungen von Kriegshandlungen auf Menschen, sowohl physisch wie psychisch. Anders als in anderen bekannten Filmen des Genres wird in "Deer Hunter"(Originaltitel) weitaus mehr Wert auf die Chrakterzeichnung der Protagonisten gelegt als auf endlose Schlachten. Dementsprechend kurz, dafür aber umso verstörender, sind die Kampfhandlungen in Vietnam dargestellt - gerade mal rund 5 Minuten in dem dreistündigen Werk. Dafür lässt sich Regisseur Michael Cimino im ersten Drittel des Filmes sehr viel Zeit die Hauptpersonen und deren Umfeld zu beleuchten, um im mittleren Teil mit einem harten Schnitt auf das Kriegsgeschehen und die traumatisierenden Erfahrungen der Gefangenschaft einzugehen. Im dritten Akt des Filmes blickt er auf eine desillusionierte Gesellschaft und gebrochene Menschen, die teils irreparable Schäden an Körper und Psyche zu verkraften haben.

Beeindruckend die Riege der Schauspieler: Robert De Niro, Meryl Streep, Christopher Walken (Oscar für diese Rolle), John Savage und ganz besonders: John Cazale. Man sieht ihn hier in seiner letzten Rolle. Er war bei den Dreharbeiten bereits todkrank und starb kurz nach den Dreharbeiten. Aufgrund seiner Konstitution wurden sämtliche Szenen, in denen er beteiligt war, vorgezogen.

Bild:
Wer die bisherigen DVD-Veröffentlichungen kennt, wird angesichts des Bildes in wahre Jubelschreie ausbrechen (falls das bei dem Thema des Filmes angebracht erscheint). Endlich sieht man den Film in einer Schärfe, die man lange missen musste.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Riyad Salhi am 24. August 2006
Format: DVD
"Deer Hunter" ist kein politischer Film, dieser Anspruch wurde ihm jedoch von Anfang an aufgezwungen. Er zeigt, was der Krieg aus Menschen macht: Seelische und physische Krüppel. Die Erfahrungen in Vietnam - das zeigt die letzte Stunde überdeutlich - zerstört Kommunikation. Es fehlen passende Worte für den fahlen Alltag nach der Grenzerfahrung: Dieses Nichtweiterwissen wird durch Michael (de Niro) absolut glaubwürdig und hervorragend transportiert. Aus Nick, gespielt von einem Christopher Walken, den man kaum mehr erkennt (so ganz anders war er in dieser seiner ersten wirklich wesentlichen Rolle), wird ein Drogensüchtiger, festgehalten in einer Wett-Kaschemme für Selbsttöter. Davor: Eine sehr lange Hochzeit, die großartig fotografierte Jagd, dann das kurze Mittelstück in Vietnam, das unvergesslich bleibt. Ich kann überhaupt nicht verstehen, was die damalige Diskussion um Wahrheit oder Fiktion der Russisch-Roulette-Szenen bitte schön soll: Es handelt sich nicht um einen Film "based on a true story". Cimino, der danach nichts Erwähnenswertes mehr vollbracht hat (ja, genau das meine ich, auch wenn die lobenswerte Zeitschrift Steadycam seinem folgenden gigantomanischen FlopFlop eine ganze Ausgabe gewidmet hat), sagt zu Recht in den letztendlich wenig erbaulichen Extras auf DVD, dass er nach einer Verdichtung der Kriegserfahrung gesucht hat, die mehr ist als Warten und schnelles, blitzartiges Feuergefecht. Die psyschiche äußerst grausame Folter in Vietnam, aus der nur Michael (eher vermeintlich) unbeschadet entrinnt - durch seine enorme Charakterstärke und seinen verzweifelten Mut - ist das perfekte Abbild, was Krieg eben ist.Lesen Sie weiter... ›
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Richard Klein am 25. Dezember 2006
Format: DVD
The Deer Hunter ist sehr wohl ein politischer Film, sofern man das Politische nicht vordergründig als negatives oder womöglich positives Statement zum Krieg der USA in Vietnam versteht. Wenn ein Film zeigt, wie ein Krieg »Kommunikation zerstört«, und zwar die allerletzten Ansätze davon, hat das eine politische Dimension um so mehr, als diese Kommunikation vorher ja nicht etwa sonderlich funktioniert hat, sondern sich immer schon am Rande des Scheiterns befand. Worum es den Figuren dieses Films geht, was sie empfinden, wonach sie sich sehnen, können sie nicht ausdrücken. Eine Sprachschablone nach der anderen schiebt sich vor ihre Seele. Weniges ist bezeichnenderweise als die Frageformel: »Bist Du o.k.?« Die Protagonisten gebrauchen sie immer dann, wenn sie für das, was gerade geschieht, keine Worte haben, aber eine unverständliche Leere spüren, die dann durch die Formel zugedeckt wird.

Das Einzigartige dieses Films von Michael Cimino besteht meiner Ansicht nach in seiner Verknüpfung von zwei Elementen, von denen man zunächst denken sollte, daß sie völlig unvereinbar sind: von sozialer Analyse und epischer Darstellung. Wer die Hochzeitsszene als »zu lang« empfindet, hat nicht verstanden, daß es hier um die Physiognomie sozialer Verhaltens- und Redeformen geht. Nicht im Sinne eines politischen Programms, sondern durch präzise sinnliche Beobachtung. Die Fotos der drei Jungmänner etwa hängen an der Wand schon so, als ob es sich um Tote handelte. Oder die untergründige Bereitschaft zur Gewalt, die sich an den nichtigsten Kleinigkeiten entzünden kann.

Aber jede einzelne analytische Szene ist eingebunden in den Atem einer großen Filmerzählung.
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