Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Spitzendebut!, 31. März 2007
Gerade habe ich den Roman Cold Granite (Die dunklen Wasser von Aberdeen - dämlicher deutscher Titel ..., aber was solls) zu Ende gelesen.
Ich bin ein Riesenfan britischer Krimikost, insbesondere der Thriller von Val McDermid, Mark Billingham, Boris Starlin, Mo Hayer (ihre ersten zwei Bücher), Reginald Hill und nicht zuletzt Ian Rankin.
Es war natürlich abzusehen, daß MacBrides "Held" Logan LAZARUS McRae mit Rankins John Rebus verglichen werden wird. Diesen Vergleich lasse ich aber nur im Bezug auf Schottland zu. Man kann beide Charaktäre eigentlich nicht vergleichen. Rebus war von Anfang an ein Maverick, dem seine Karriere und vor allem seine Vorgesetzten völlig egal waren. Das ist bei McRae nicht der Fall. Bei ihm handelt es sich um einen jungen CID-Beamten, der es im Polizeidienst noch zu etwas bringen möchte. Obwohl er bei seinem ersten Auftritt im Bezug zur Weiblichkeit etwas schüchtern herüber kommt, scheint er kein "Beziehungskrüppel" wie Rebus zu sein. Rebus war mir wegen seiner LMAA-Einstellung gegenüber seinen Vorgesetzten immer sehr symphatisch. McRae dagegen hat eine "kleiner-Junge"-Art, die ihn auf eine andere Art symphatisch macht.
Der Verlauf und die Lösung des Falles waren mit Sicherheit vorhersehbar ..., aber ich habe in den vergangenen Jahren festgestellt, dass dies bei fast jedem Thriller, den ich gelesen habe, der Fall war. Vielleicht denke ich ja mittlerweile so abgebrüht und pervers, dass mich eigentlich nichts mehr überraschen kann, dennoch hat die "Vorhersehbarkeit" des Plots dem Lesevergnügen in keinster Weise einen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil ich habe das Buch verschlungen, auf dem Weg zur und von der Arbeit in der S- und U-Bahn, während der Mittagspause und eben zu jeder Zeit, in der ich es schaffte ein Kapitel zu lesen.
Der behandelte Fall war äußerst unappetitlich und brutal - Kindesmißbrauch - aber diese Heftigkeit wurde immer wieder durch sehr humorvolle Situationen und Gespräche "aufgelockert", um den Leser nicht in eine Depression fallen zu lassen. Im Gegensatz zu den beiden brillanten Büchern Hayders, Birdman und The Treatment. Bücher, die man nicht unbedingt lesen sollte, wenn man ohnehin mies drauf ist. Diese beiden Stories gingen aufgrund der Thematik an die Nieren (auch mir). Cold Granite dagegen behandelte ein schwieriges und leider auch sehr aktuelles Problem mit dem notwendigen Ernst, aber ohne die "Last der Welt" auf den Schultern der Leser abzuladen. Wenn man das möchte, dann muß man heutzutage nur die Tageszeitung aufmachen oder die Nachrichten anschalten.
Ich persönlich kann Cold Granite jedem, der britische Thriller liebt, nur wärmstens ans Herz legen.
Ich bin heute morgen zu einer großen Buchhandlung gefahren, um die Fortsetzung Dying Light zu kaufen und Gott sei Dank hatten sie die englische Version vorrätig, so dass ich mich nun gleich wieder auf den Weg nach Aberdeen machen kann ...
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hochspannung, 22. November 2006
Detective Logan McRae, eigentlich gerade erst zur Wiedereingliederung in den Dienst zurückgekehrt, muß sich gleich mit einem Serienmörder herumschlagen, der es auf kleine Kinder abgesehen hat. Der Fall ist bizarr: Tote Kinder werden gefunden und wieder andere vermißt, einzelne Fäller der vermeintlichen Serie lassen sich aufklären, der Rest wird nur noch verworrener, üble Verdächtige erweisen sich als unschuldig, und die Öffentlichkeit tobt. Dabei treibt der Detective regelmäßig zwischen seiner selbst im Polizeiapparat tätigen Exfreundin, einer hübschen neuen Kollegin, einem gefräßigen Chef und einem penetranten Reporter entlang. Das Ganze spielt sich, passend zur Stimmung im Polizeirevier, im düsteren Schneeregen des Aberdeener Winters ab. Atmosphärisch dicht schildert der Autor auch die einzelnen Charaktere mit ihren individuellen Eigenheiten und Schwächen.
Ein super-spannender Krimi, bei dem man schon von der ersten Seite an mitten im Geschehen ist, und bei dem trotz der 540(!) Seiten niemals Langeweile oder auch nur ein Spannungstief aufkommt! Note 1A für dieses Erstlingswerk - bitte mehr davon!!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolle Überraschung, 28. September 2006
Habe dieses Buch zufällig ausgewählt, da es spannend zu sein schien. Ich muss sagen, mein Gefühl beim Kauf hat mich nicht getäuscht. Der Autor schreibt fesselnd und überzeugend, ein Muß für jeden Krimifan. Habe diese Buch verschlungen und freue mich schon auf das nächste, was leider erst im nächsten Jahr erscheint.
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