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Die dunkle Wahrheit des Mondes: Commissario Montalbano erlebt Sternstunden. Roman
 
 
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Die dunkle Wahrheit des Mondes: Commissario Montalbano erlebt Sternstunden. Roman [Gebundene Ausgabe]

Andrea Camilleri
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Verlag); Auflage: 2 (10. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378571601X
  • ISBN-13: 978-3785716014
  • Originaltitel: La luna di carta
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.194 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Einige lüsterne Morgengedanken in Richtung der (diesmal abwesenden) Dauerverlobten Livia; der obligatorische Espresso; im Geiste wird bereits die nächste üppige Mahlzeit in der Trattoria angepeilt; anschließend vielleicht ein Verdauungsspaziergang zum Leuchtturm, wo trotz der Hitze noch ein Lüftchen geht. Nur nichts überstürzen! Fans des Commissarios Montalbano und seines schrägen Teams sind mit deren extrem entspannten Arbeitsabläufen längst vertraut. Duftiger und mediterran leichter kann die polizeiliche Ermittlungsarbeit im fiktiven sizilianischen Städtchen Vigàta eigentlich nicht mehr vonstatten gehen. Daran ändert sich zunächst auch wenig, als die verzweifelte Michela Pardo ihren Bruder als vermisst meldet. Erst als der Verschwundene in sexuell eindeutiger Pose – aufgrund eines Kopfschusses aber leider mausetot -, in seiner Dachwohnung entdeckt wird, beginnt das Tempo unmerklich anzuziehen.

Überschäumend hektisch gings ja in der Regel noch nie zu in den Montalbano-Romanen des greisen und weisen Andrea Camilleri. Sinnlich atmosphärisches, insbesondere kulinarischer Art, genoss stets den Vorrang vor dröger Schnüfflerroutine. Sinnlich in ganz anderer Hinsicht und absolut neu hingegen, das fast schon frühlingshaft sexuelle Erwachen, das dem Commissario angesichts der spröd-erotischen Austrahlung der rätselhaften Michela Pardo den Ermittlerblick trübt. Welch seltsam tiefgehende Liebe verband dabei die stille Schönheit mit ihrem Bruder Angelo, der sich im Leben als eher gefallener Engel präsentierte? Als schließlich auch noch die schöne Elena, eine frustrierte Professorengattin und Angelos letzte Geliebte auf den Plan tritt, droht Montalbano als erotischer Sandwichbelag zu enden.

Es ist wie so oft bei Camilleri: Alles hängt mit allem zusammen. Diverse „Drogenunfälle“ in der Gegend; die dubiose Verbandelung Angelos mit hochrangigen Pharmakonzernen; seine verlorene Approbation als Arzt; schließlich seine Leidenschaften, die nun den armen Montalbano heißlaufen lassen. Andrea Camilleri hat sozusagen einen sommerlich lichtdurchfluteten, erotikgesättigten Roman komponiert, der leider nicht alle getreuen Leser zufriedenstellte. Neben der etwas leichtgewichtigen Story findet sich der Grund hauptsächlich im Wechsel des Übersetzers, dem in der Tat einige sprachliche Kuriositäten und Verrenkungen nicht abzusprechen sind. Solch sprachgenauer Leserschaft, lieber Verlag, sollte man den nötigen Respekt zollen. -- Ravi Unger

kulturnews.de

Für Fans von Andrea Camilleri ist er ein alter Bekannter: Commissario Salvo Montalbano geht in schöner Regelmäßigkeit im fiktiven sizilianischen Küstenstädtchen Vigàta auf Mördersuche. Hetzen lässt er sich dabei nicht, gerne lässt er sich nebenbei kulinarische Köstlichkeit schmecken, und im vorliegenden Fall werden seine Sinne auch noch von den erotischen Reizen zweier Damen verwirrt, die zum unmittelbaren Umfeld des erschossenen Angelo Pardo gehören. "Die dunkle Wahrheit des Mondes" erschien in Italien bereits im Jahr 2004, die deutsche Übersetzung übernahm zum ersten Mal Moshe Kahn. Camilleris Sprache tut der Übersetzerwechsel gar nicht gut: Der etwas tumbe Catarella spricht den Commissario plötzlich mit "Euer Gnaden" an, und es findet sich noch manch andere altbackene Redewendung. Nur selten blitzt die feine Ironie der mäandernden Gedankengänge Montalbanos durch. In den bisherigen Übersetzungen gelang das wesentlich besser. (gks)

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66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Golani
Format:Gebundene Ausgabe
Der neueste Camilleri überzeugt; Commissario Montalbano ist dieses Mal hin und her gerissen zwischen 2 Frauen und Camilleri scheint auf seine alten Tage zunehmend Gefallen an erotischen Anspielungen und Seitensträngen in seinen Büchern zu finden. Ist hier jedenfalls sehr auffällig.
Der Plot ist ansonsten über weite Strecken gut & spannend, Livia tritt nur am Rande in Erscheinung (Schade).
Wie auch immer: getrübt wird das Lesevergnügen, besonders für den eingefleischten Montalbano-Fan, durch die wirklich schlechte Übersetzung aus dem Italienischen. Diese wurde bislang immer von Christiane von Bechtolsheim vorgenommen und der Stammleser bemerkt bei diesem Buch einen deutlichen Bruch in der Kontinuität: die Übersetzung von Moshe Kahn wirkt altbacken und unelegant. Seit wann nennt Catarella Monatalbano "Euer Gnaden"? Und was soll das ständige Gerede von "Mamelucken"?. Leider klarer Punktabzug aufgrund der Übersetzung. Schade.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von :-)
Format:Gebundene Ausgabe
Alle Jahre wieder- und das immer im Frühherbst- ist die Wartezeit für uns Fans vorbei. Endlich können wir wieder einen neuen Roman um den sympathischen Kultkommissar aus Marinella lesen!
Auch diesmal bin ich von dem vorliegenden Band begeistert; der 82jährige Camilleri schreibt nach wie vor geistreich, weise und sehr, sehr unterhaltsam.
Monatalbano steckt diesmal in einem verzwickten Fall.Zwei faszinierende Frauen spielen ihre Spielchen mit ihm, sehr viel Erotik und Sinnlichkeit schwingen da mit, wie man es ja eigentlich bei den Montalbano-Romanen gewohnt ist.
Der einzige Minuspunkt des Buches ist die wirklich schlimme Übersetzung! Der früheren Übersetzerin Christiane von Bechtolsheim wären die vielen Patzer nicht passiert! Was sind z.B. "Mameluckenworte" oder "Kanzetten-CDs"? "Montalbano droht dem Wahnsinn anheimzufallen" liest man da und wundert sich über diese altbackene Formulierung.Deswegen gebe ich diesmal keine fünf, sondern nur vier Sterne.
Ich wünsche dem nunmehr 82jährigen Andrea Camilleri weiterhin gute Gesundheit, große Schreiblust und viele Körbe Bügelwäsche (...denn beim Bügeln könne er sich so richtig entspannen!). Für seine nächsten Bücher wünsche ich mir außerdem eine bessere, d.h. zeitgemäße Übersetzung, die Camilleris Werken eher gerecht wird.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Hirsch
Format:Gebundene Ausgabe
Die schlechte Übersetzung - Montalbano kommt manchmal wie ein linkischer Laiendarsteller heraus - fällt wirklich schon nach den ersten Seiten auf. Schnoddrige Schreibweise, absolut unwürdig für diesen Grand Senieur unter den Kommissaren. Da sitzt der Cataré plötzlich in einem "Kabuff", und Montalbano schaut "vor Ort" wie ein "Mameluck".....und ob der Commissario im Original derart ungeschlacht ordinär daherredet wage ich sehr zu bezweifeln.

Von der Handlung her ein typischer Montalbano-Giallo, mit gutem Essen, schönen Frauen, Menschlichkeit und der gottsseidank kaum zu Wort kommenden Nervensäge Lydia,sowie einem liebenswert - vermeintlich - alternden Kommissar, an dem Leser seines fiktiven Alters gewisse Parallelen in der Denkweise erkennen können. 5 Sterne für Camillieri, -2 für den Übersetzer, der in anderen Büchern (z.B. "Das Medaillon") gezeigt hat, daß er ganz anders könnte. Vielleicht handelte er im Auftrag von den zur Zeit scharenweise auftretenden Verschlimmbesserern.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Lieblingsbuch
Das Buch ist spannend und gleichzeitig eine Hommage an Sizilien und dessen Bewohner.
Die Figuren sind liebevoll gezeichnet. Bitte um mehr
Vor 2 Monaten von Eiding veröffentlicht
Montalbano auf Abwegen?
Andrea Camilleri ist ein besonderer Autor: Von ihm sind die Zitate der Literatur, die neugierig machen auf einen Autor, der die Zitate seinem Gommisario
Montalbano in den Mund... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Thomas Gehren Und Joost-gehre veröffentlicht
Commissario Montalbano muß man kennenlernen!
Wir hatten vorher bereits "Die schwarze Seele des Sommers" als Hörbuch genossen - üblicherweise bei langen Autofahrten/Urlaubsreisen! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von susanne veröffentlicht
Super wie die anderen Bücher des Autors!
Das Thema ist interessant, und das Buch ist wie jedes des Autors Camilleri einfach klasse geschrieben und gut zu lesen.
Vor 18 Monaten von Theresa veröffentlicht
Camilleri immer noch/wieder einmal in Topform
Ein Montalbano-Krimi, wie wir ihn lieben! Gut durchdacht, Monatalbano und sämtliche Nebenfiguren hinreißend und sympathisch, spannend bis zum Ende. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von K. Widhalm veröffentlicht
sehr enttäuscht
Es kann nur an der Übersetzung liegen - 8 Bücher mit Suchtcharakter und dann das. Kann nicht Christiane von Bechtolsheim nochmal übersetzen - bitte !!!
Vor 21 Monaten von G. Gustav veröffentlicht
Mäßig spannender Krimi aus Sizilien
Mit Serienkrimis ist das immer so eine Sache: Wenn sich der Autor einmal auf seine Charaktere festlegt, dann kommt er aus der Nummer nicht mehr raus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2010 von Marko Schlichting
Nicht wie die Anderen
Wer in diesem Buch auf die Beschreibungen irgendwelcher kulinarischen Köstlichkeiten wartet, wartet vergeblich. Auch die Sprüche der Haupfiguren sind anders als gewohnt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2009 von Lisbet
Die dunkle Wahrheit des Mondes: Commissario Montalbano erlebt...
Die dunkle Wahrheit des Mondes: Commissario Montalbano erlebt Sternstunden

Wohl dank des Übersetzers sprechen sowohl der Commissario als auch seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2009 von mafalda
Ganz schön gemütlich - Spannung könnte mehr sein
Espresso, Gelassenheit, Selbstironie - an süditalienischem Flair fehlt es dem neunten Fall von Commissario Mntalbano nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2009 von Thomas Kempter
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