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Die dunkle Unermesslichkeit des Todes: Roman [Gebundene Ausgabe]

Massimo Carlotto , Hinrich Schmidt-Henkel
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Rezension

»... in "Die dunkle Unermesslichkeit des Todes" spart der italienische Autor Massimo Carlotto keinen menschlichen Abgrund aus. Die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen, Vergebung wird von Hass aufgefressen. ...«

Rezension

»... dramaturgisch grandios installiert, psychologisch packend, von beklemmender Intensität ...«

Werbetext

»Contin soll das Gnadengesuch befürworten, doch der Mord an seiner Familie hat sein Leben ruiniert, er denkt nur an Rache. Und dafür wird er böser, als Begiato es je war. Carlotto beweist sich mit dem Roman wieder als Experte für niederträchtige Zeitgenossen.«

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Massimo Carlotto, geboren 1956 in Padua, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Italiens. Als Sympathisant der extremen Linken wurde er in den 1970er Jahren zu Unrecht wegen Mordes verurteilt. Nach fünfjähriger Flucht und einer Gefängnisstrafe von sechs Jahren wurde er 1993 begnadigt. Er lebt heute auf Sardinien.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Silvano
Kommissar Valiani war überrascht. Ich war schon lange nicht mehr im Präsidium gewesen, um nach Neuigkeiten zu fragen. Er stand hinter seinem mit Akten überhäuften Schreibtisch auf und streckte mir seine vom Nikotin gelbe Hand hin. "Guten Tag, Signor Contin", begrüßte er mich misstrauisch. "Ich muss mit Ihnen reden.""Der Fall ist seit einer Weile zu den Akten gelegt.""Das ist mir bekannt. Aber Beggiato hat jetzt Krebs und erhält vielleicht Haftverschonung.""Möglicherweise ...""Ich habe mit dem zuständigen Richter gesprochen, die Möglichkeit ist groß.""Und?""Wenn er draußen ist, nimmt er vielleicht Kontakt zu seinem Komplizen auf.""Wir werden ihn im Auge behalten. Wir haben den Fall nicht vergessen, auch wenn wir den anderen bisher nicht ermitteln konnten. In ein paar Jahren gehe ich in Pension und möchte ungern offene Fälle zurücklassen.""Ich kann mich also auf Sie verlassen?""Ich werde mich persönlich darum kümmern."Beim Abschied dachte ich, ein jüngerer, ehrgeizigerer Beamter würde mir mehr Zutrauen ein. ößen. Ich hatte nur noch den Komplizen im Kopf, schien doch jetzt seine Verhaftung wenigstens denkbar. Aber nur, wenn Beggiato es aus dem Zuchthaus raus schaffen würde, und nur, wenn er dann Kontakt zu ihm aufnähme. Sein beharrliches Schweigen war für mich ein Zeichen dafür, dass der andere noch am Leben war, frei und in Italien lebte, vielleicht sogar in der Stadt. Sonst hätte er ohne Gewissensbisse reden können. Je länger ich darüber nachdachte, desto gewisser war ich, dass Beggiato ihn aufsuchen würde, sobald er aus dem Gefängnis kam. Aber diesmal würde die Polizei ihn nicht wieder entkommen lassen. Meine Drohung, Beggiatos Freilassung zu verhindern, war nur ein Bluff. In Wirklichkeit sehnte ich den Moment herbei, in dem er Valianis Männer zu seinem Komplizen führte. Er musste mehr oder weniger so alt sein wie Beggiato selbst. Er würde bis zu seinem Tod im Zuchthaus schmoren. Beggiato wäre dann schon lange tot. Tot. Alle tot. Die Verbrecher, Clara, Enrico. Und irgendwann würde auch ich selbst an die Reihe kommen.(...)"
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