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Die dunkle Stunde der Serenissima: Guido Brunettis elfter Fall [Taschenbuch]

Donna Leon
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

November 2004
Eine von Paolas Studentinnen erkundigt sich bei Brunetti nach Möglichkeiten, die Ehre ihres Großvaters wiederherzustellen. Das Verbrechen liegt Jahre zurück, und so misst Brunetti der Frage zunächst wenig Bedeutung bei – bis Claudia Leonardo erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden wird.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 14 (November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257234481
  • ISBN-13: 978-3257234480
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.328 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Für viele Leser ist Venedig, la Serenissima, längst vor allem eins: die malerische Kulisse, in der Donna Leons fintenreicher Commissario Brunetti zwischen den von seiner Frau Paola mit spielerischer Leichtigkeit bereiteten kulinarischen Mahlzeiten seine Kriminalfälle löst. Trotz der natürlich unappetitlichen Morde überwiegt bei der Lektüre irgendwie immer das Idyllische dieser Kulisse. Nicht zum ersten Mal indes bekommt Letztere in Die dunkle Stunde der Serenissima deutliche Risse, fällt ein dunkler Schatten auf die Schönheit der Lagunenstadt.

Die dunkle Stunde der Serenissima führt uns in die Zeit Mussolinis und des Faschismus. Damals mussten auch in Italien Juden nicht nur um ihr Hab und Gut, sondern um ihr Leben fürchten. Eilig und weit unter Preis mussten sich viele von ihnen von ihrem Besitz trennen. Darunter, wie man sich denken kann, Kunstschätze von enormem Wert. Die Profiteure standen Schlange. Eine nicht sonderlich rühmliche Zeit in der Geschichte Venedigs und mancher ihrer Familien. Dass muss auch Brunetti erkennen, als er einer jungen Frau helfen will, die für die Rehabilitierung ihres Großvaters streitet, den man nach dem Krieg beschuldigt hatte, einer dieser Profiteure gewesen zu sein.

Doch noch bevor Brunetti ein wenig Licht in die dunkle Geschichte um den vielleicht ja tatsächlich zu Unrecht Verurteilten hat bringen können, wird die junge Frau ermordet aufgefunden. Nun muss sich der Commissario von Amts wegen mit diesem unschönen Kapitel der Geschichte befassen, das offenbar immer noch nicht wirklich abgeschlossen ist. -- Donna Leon beherrscht ihr Handwerk ebenso routiniert wie ihr Held das seine. Und so wird auch dem elften Brunetti-Roman der gewohnte Erfolg beschieden sein. --Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Donna Leons Romane werden immer nuancierter und vielleicht auch ernster, ohne je ihre erzählerische Kraft einzubüßen. Dies ist besonders bei Die dunkle Stunde der Serenissima der Fall: Die Geschichte fesselt, und gleichzeitig gehen einem die Hintergründe noch lange nach."
Evening Standart, London -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die dunkle Stunde der Serenissima 11. Juni 2003
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Im Rahmen dieses Buches befasst sich Donna Leon u.a. mit den, durch Habgier motivierten, dunklen Machenschaften der faschistischen Clique in Italien zu Zeiten Mussolinis. Man erfährt auf welch' perfide Weise die unter enormen Zwängen handelnden Emigranten kostbare Gemälde und Kunstschätze jedweder Art für ein Minimum ihres tatsächlichen Wertes an Mitglieder des besagten Klüngels veräußern mussten und man erfährt auch, dass die unbilligen Kaufverträge teilweise noch heute bestehen und offenbar nur schwer erfolgreich angefochten werden können.
Donna Leon lässt uns wissen, dass die faschistische Epoche in Italien nicht aufgearbeitet worden ist und insofern nach wie vor heftige Kontroversen hinsichtlich des abgründigen Gestern entbrennen.
Natürlich konnte die Autorin das Thema nicht über Gebühr vertiefen, da dies den Rahmen eines Kriminalromanes gesprengt hätte. Aber es ist ihr gelungen den Leser mit einem Problemfeld zu konfrontieren, welches an Brisanz- auch hier in Deutschland - immer noch kein Jota verloren hat.
Ferner reflektiert die Autorin in ihrem neuen Roman, sehr kritisch, den Universitätsbetrieb, die all gegenwärtige Korruption in Italien und die Fragwürdigkeit des über Gebühr strapazierten Begriffs der Ehre.
Um die Spannung beim Lesen nicht zu schmälern, nur so viel noch:
Leidenschaft, insbesondere Eifersucht spielen eine nicht unbedeutende Rolle in Leons jüngstem Buch und natürlich bietet die Autorin, wie immer, viel Lokalkolorit, welches für den Venedig-Fan allein schon Grund genug ist, die Bücher der Autorin zu lesen!
Fazit: Auch Brunettis 11. Fall ist empfehlenswert!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht wieder aufwärts mit Brunetti 24. Juni 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich sind wir wieder bei unseren Brunettis zu Gast! Es geht wie immer ruhig, leicht behäbig zu, tägliche Routine wird bei den liebgewonnenen Koch- und Tischgesprächen des Ehepaares zu einer Kunstform. Ehefrau Paola hat von ihrem Job als Professorin die Nase voll, ihre gelangweilten Studenten töten ihr den letzten Nerv.
Gut das es einige wenige Ausnahmen gibt. Zu diesen gehört die Studentin Claudia Leonardo. Diese bittet Paola eines Tages in einem Gespräch um Hilfe; sie sucht nach einer Möglichkeit einen Mann zu rehabilitieren der kurz nach dem Krieg ihrer Meinung nach zu unrecht verurteilt worden ist und in der berüchtigten Irrenanstalt San Servolo unter mysteriösen Umständen zu Tode kam.
Noch bevor die Brunettis eine Lösung finden können fällt Claudia Laonardo einem Mord zum Opfer. Der Commissario glaubt von Anfang an nicht an einen Zufall und versucht die mehr als 50 Jahre auseinander liegenden Fälle zu verknüpfen. Er taucht in eine ihm völlig neue, unbekannte Welt ein, in die Zeit des Faschismus, des Krieges, der Kriegsgewinnler und Menschen die immer auf der Verliererseite stehen.
Er beginnt in seinem geliebten Venedig, seiner „La Serenissima", (zu dt. die Allerdurchlauchtigste) auf unvergleichliche Weise zu recherchieren, befragt seine Bekannten und Freunde und fügt Indizien unwiderleglich zusammen. Am Ende kommt aber doch wieder einmal alles anders ...
Schon von der ersten Seite an merkt man es ganz deutlich: endlich wieder ein guter alter Brunetti! Als Background dient diesmal das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts; die Zeit des Faschismus und Krieges; speziell dreht sich dieser packende Plot um Kunstraub und Denunzierung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brunetti nicht in Höchstform 18. Juli 2004
Von marielan VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Claudia, eine von Paolas Studentinnen, will von Guido Brunetti wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, ihren Großvater zu rehabilitieren, der in der Nachkriegszeit wegen Verbrechen gegen Emigraten verurteilt wurde und in einer Irrenanstalt starb. Eines Tages wird Claudia ermordet aufgefunden.
Er ist ein durch und durch sympathischer Mann, der Commissario Brunetti, ein Ehemann wie aus dem Bilderbuch, ein - meistens - aufmerksamer Vater und obendrein ein guter Polizist, dessen Haupteigenschaften Ruhe und Hartnäckigkeit sind. Etwas zu kurz kommen in diesem Buch die Auseinandersetzungen mit Vice-Questore Patta, dafür ist Signorina Elettra am PC wieder in Höchstform und wählt sich in geheimste Behördendateien ein.
Trotz der ansprechenden Zutaten reicht auch der 11. Band nicht an die Klasse der ersten Brunetti-Romane heran. Zwar hat Leon sich auch diesmal an ein brisantes Thema der italienischen Geschichte gewagt - es geht um Bildersammlungen, die korrupte Händler in der Nazizeit von Verfolgten billig erwarben, indem sie deren finanzielle Not ausnutzten. Aber diese Tatsache liefert nur Hintergrundmaterial zu dem Fall, dessen Lösung in diesem Zusammenhang enttäuschend ist.
Auch der Filz der venezianischen Gesellschaft hat Platz in dem Buch, allerdings ist er hier Staffage ohne Belang für die Geschichte; wahrscheinlich gehört er zu Brunetti-Romanen wie die Gondeln, die Touristenschelte und das echte italienische Essen.
Negativ auffallend sind einige sprachliche Entgleisungen -"Ihre Stimme war so flach wie ihr Busen" - und Beziehungsfehler, durch die man manche Sätze mehrmals lesen muss, um den Sinn zu verstehen.
Nichtsdestoweniger ist Brunetti ein solcher Sympathieträger, dass ich auch weitere Bücher lesen werde, auch wenn Donna Leon Ideenrepertoire deutlich nachgelassen hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super
Tolles Buch - Donna Leon schafft es immer einen direkt vor Ort zu "beamen". Es ist schön zu sehen, wie die Autorin immer wieder die Italienischen Gewohnheiten in dem... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von abk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen die dunkle stunde der serenissima
brunetti muss sein. Die Autorin ist eine absolute Korife. Sie kann den Fall so toll schildern, dass man glaubt, man ist in Venedig. die dunkle stunde der serenissima
Vor 18 Monaten von rosaria schifferer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Ware genau wie beschrieben, schnelle Lieferung (sehr gut - kein Warten !!), die Ware war sicher und einwandfrei Verpackt, zu empfehlen, gerne wieder.

MfG
Veröffentlicht am 27. November 2011 von Nulfi
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Krimi
Wieder mal ein Muss für Brunetti-Fans und Venedig-Liebhaber. Spannung und eine Spur Ironie kommen auch nicht zu kurz. Habe es genossen, das Buch zu lesen.
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von Ines Näther
5.0 von 5 Sternen Dramaturgisch gut, kurzweilig, empfehlenswert.
Nach der Lektüre diverser Romane von Donna Leon mit Commisario Brunetti war ich skeptisch ob es sich diesmal nach der ein oder anderen Enttäuschung um einen gutes Werk... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2009 von Bernd Hermann
3.0 von 5 Sternen gute Charaktere in schlechtem Krimi
Claudia Leonardo, eine von Paola Brunettis Studentinnen,

erkundigt sich bei ihr, ob ihr Mann, Kommissar Brunetti, ihr

helfen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2006 von Frank Hegermann
4.0 von 5 Sternen Mal wieder
Na gut, ich habe nun nach längerer Pause wieder einen Leon Krimi gelesen. Nach dem neunten Fall hatte ich eigentlich keine rechte Lust mehr, weil es immer die gleiche Leier... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2006 von Matka Hagen
3.0 von 5 Sternen Gut für ein Nickerchen
Na gut, ich habe nun nach längerer Pause wieder einen Leon Krimi gelesen. Nach dem neunten Fall hatte ich eigentlich keine rechte Lust mehr, weil es immer die gleiche Leier... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2006 von euripides50
5.0 von 5 Sternen Eine Insel namens Donna Leon
Wer die Brunetti-Werke Donna Leons liest, begibt sich auf eine Insel - denn bei Leon finden Sie noch das, was man unter fabulierender Kriminalliteratur versteht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2005 von Leif Boysen
5.0 von 5 Sternen Die dunkle Stunde der Serenissima
Gerade hat Paola ihre Vorlesung zum Ehrbegriff bei Edith Wharton beendet, da kommt eine ihrer Studentinnen, die junge Claudia Leonardo, mit einer Frage zur ihr: Ein dunkler Fleck... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2005 von Anna Schöwe
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