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Die letzte Hoffnung der Menschen ist Admiral Marais, der zum Anführer einer Flotte berufen wird, die den Zor endlich die vernichtende Niederlage beibringen soll. Marais hat sich viele Jahre mit der Kultur und Religion der Zor beschäftigt und dieses Wissen kommt ihm nun zugute. Er ruft sich als die geheimnisvolle dunkle Schwinge aus, über die es in den alten Legenden der Zor heißt, dass sie den Untergang ihres Volkes herbeiführen wird. Der Admiral beginnt einen gnadenlosen Krieg, dessen Ziel nichts Geringeres als die vollkommene Auslöschung der Zor ist. Schon bald packt die Regierung auf der Erde das kalte Grausen angesichts des blutigen Gemetzels. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass noch eine weitere unbekannte Macht die Finger im Spiel hat.
Mit Die dunkle Schwinge hat der amerikanische Autor Walter H. Hunt einen packenden Debütroman geschrieben, der den Auftakt eines vierbändigen Space-Opera-Zyklus bildet. Von der ersten Seite an schlägt Hunt ein rasantes Tempo an, bei dem ein Ereignis das nächste jagt. Dennoch begnügt er sich nicht mit reinen Action-Knalleffekten, wie dies im Genre der Military SF oft üblich ist. Der Roman gewinnt eine durchaus philosophische Dimension, wenn es um die Frage geht, ob die Auslöschung eines ganzen Volkes zum Zweck der Selbstverteidigung gerechtfertigt ist. Auch wenn die menschlichen Figuren etwas blass und eindimensional wirken, ist Hunt mit der Beschreibung der Zor ein faszinierendes Bild einer außerirdischen Spezies gelungen, deren Kultur und Denkweise sich stark von der unsrigen unterscheiden. Man darf auf den zweiten Band Der dunkle Pfad gespannt sein! --Gerhard Schildmann
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Vielschichtig und spannend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Schwinge. (Broschiert)
Die oben angegebene Kurzbeschreibung ist völlig irreführend und falsch obendrein. Weder bedroht in Hunts Buch eine gigantische Armee die Menschheit, noch gibt es irgendwelche Superwaffen.Stattdessen liegt die Navy der Menschheit seit 60 Jahren mit einer ungewöhnlich aggressiven Alien-Spezies im Krieg. Unter der Leitung des charismatischen, aber auch unversöhnlichen, Aliengegners Marais sowie dessen taktisch ausgezeichneten Commodore Torijos, macht sich eine Flotte der Menschen zu einem entscheidenden Angriff auf, der die Aliens (die vogelähnlichen Zor) ein für allemal jeden Stützpunktes und Schiffes berauben soll - selbst wenn diese bis zum letzten Mann kämpfen. Tatsächlich gelingt ihnen der Vorstoß bis zu den Heimatwelten der Zor. Diese betrachten die hereinbrechenden Menschen als "Dunkle Schwinge" - eine zerstörerische Kraft aus ihrer Mythologie. Als die Zor wehrlos mitansehen müssen, wie die Menschen bis in die innersten Welten vorstoßen, kommt es zu einer Verständigung der einst unversöhnlichen Gegner und es scheint, dass weder Zor noch Menschen das sind, was sie einst einander schienen. Und dass offenbar eine dritte Macht ein Interesse am Krieg der Menschen gg die Zor hat... Gleichzeitig hat Marais mit seinem Vernichtungsfeldzug jede Order und Direktive seiner Regierung gebrochen und sollte er zurückkehren, kann er wohl nur zwischen Gefängnis oder der Beanspruchung des imperialen Throns wählen. Hinter diesem vielschichtigen Hintergrund spielt Hunts Erstling "Die dunkle Schwinge". Sein Roman liest sich, auch aufgrund der zahlreichen Handlungsebenen, deutlich vielschichtiger als man das meist von SF gewohnt ist und vermag aus jeder Perspektive gleichermaßen Spannung wie Faszination aufbauen, egal ob man den inneren Träumen des 1. Lords der Zor oder dem Versuch Torijos beiwohnt, die imperialen Agenten auszumachen. Das Buch ist sehr dicht geschrieben und hat neben der zu erwartenden Weltraumaction auch tiefe Einblicke in die Mystik der Zor, die Tricks und Winkelzüge der imperialen Politik, auch grundlegende Fragen zu bieten, wie etwa der Entscheidung zwischen Verrat zugunsten seiner Überzeugungen oder Treue gegenüber einem System, dem man inzwischen nicht mehr vertraut. Wer sich also auf die komplexe Welt Hunts einlässt und gerne etwas mehr gefordert ist, als bei den Vernichtungsorgien eines John Ringo, der dürfte den Kauf kaum bereuen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erfrischend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Schwinge. (Broschiert)
In den vorherigen Bewertungen war von "gähn" bis "langweilig" alles zu finden, hier eine Verteidigung.Richtig, es handelt sich um reine Militär-SF - wer mehr auf Fantasy-SF steht, sollte seine Finger von dem Buch lassen. Jedoch für Militär-SF ist dies eins der durchdachtesten Bücher, das ich je gelesen habe. Zum einen gibt es schöne Details, wie eine Differenzierung in der Sprungtechnik und auch endlich mal den Hinweis, daß Raumschiffe nicht für eine Landung in der Atmosphäre geeignet sind, zum anderen sind auch die politischen Handlungen sehr detailliert beschrieben, wenn auch die Paralellen zur Gegenwart dabei schon fast belasten (man sollte doch meinen, daß die Demokratie in 300 Jahren sich nicht mehr in demselben Blödsinn verstrickt wie heute). Insgesamt ordne ich das Buch auf einem Level mit den Werken von Vernor Vinge, oder Ben Bova ein. Es hat nicht die Tiefe der Ausbildung von Charakteren, die in vielen anderen Büchern zu finden ist, es ist jedoch recht ordenzlich Militär- und Tech-SF, die sehr viel mehr Ideen und auch Tiefgang aufzuweisen hat als viele anderen Bücher dieser Kategorie. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Soweit so Gut,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Schwinge. (Broschiert)
Über den Inhalt des Buches und zu den Geheimnissen der Geschichte muss man nicht mehr viel verlieren, dazu kann man in den anderen Rezessionen einiges finden, oder einfach den einleitenden Text von Amazon lesen.Insgesamt ist das Buch zwar stimmig lässt aber einige Enden offen (sicher vom Autor gewollt da eine Serie) und ist ein einigen Stellen doch stark konstruiert und unglaubwürdig (sicherlich nicht vom Autor gewollt). Beispielsweise ist der Autor nicht in der Lage den Bedingslosen Gehorsam von Marais Mitstreitern zu erklären, in den Geschichten von David Webber etwa kann man durchaus nachvollziehen warum eine Mannschaft einer Person wie Honor Harrington (der Vergleich muss erlaubt sein schließlich handelt es sich bei beieden Storys des Military Sci-Fi) Bedingungslos in den Tod und der Verbannung folgt, Hunt ist in seinem Buch absolut nicht dazu in der Lage, seine Figuren bleiben oberflächlich und platt, über Antrieb und Beweggründe erfährt man wenig. Desweiteren ist es für mich nicht nachvollziehbar warum ausschließlich Admiral Marais soviel über die Zor weiß, zwar schreibt Hunt das Marais einst die Zor-Welten besuchte, warum aber hätten die Zor das zulassen sollen? Schließlich haben sie die Verträge mit den Menschen in schöner Regelmäßigkeit gebrochen, warum also Reisenden nicht einfach von der Bildfläche verschwinden lassen? Wie gesagt die Geschichte hat einige heftige Ecken und Kanten, die Atmosphäre der Harrington-Reihe erreicht das Buch bei weitem nicht bietet aber Interessante Ansätze, wie etwa eine komplette Fremde Zivilisation die einmal nicht nach menschlichen Masstäben zu beurteilen ist. Daher von mir 3 Punkte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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