Die Erkundung eines leblosen Planeten führt zu einem sonderbaren Ergebnis. Offensichtlich ist hier vor Jahren ein irdisches Raumschiff abgestürzt und nur ein Kleinkind hat überlebt. Es wurde allem Anschein nach von einer intelligenten Zivilisation aufgezogen.
Das Expeditionsteam nimmt mit dem Jungen Kontakt auf. Er lernt außergewöhnlich schnell die Sprache und weis offensichtlich nichts von der fremden Zivilisation auf diesem Planeten. Der Plan, den Jungen als Mittler zur Kontaktaufnahme zu benutzen, scheitert. Das Expeditionsteam verlässt den Planeten ohne erfolgreiche Kontaktaufnahme. Doch der Dialog mit dem Jungen wird aufrecht gehalten. Eine Vertrauensperson versucht ihm weiterhin seine neu entdeckte menschliche Neugier an allem durch entsprechende Antworten zu stillen.
Die beiden Autoren wählen eine interessante Ausgangslage. Ein ausgesetztes Kind wird nicht von Tieren, sondern von einer intelligenten Zivilisation großgezogen. Da diese sich nicht zu erkennen geben, wächst das Kind heran und glaubt alles vollbringen zu können, was es sich vorzustellen vermag. Dabei entsteht kein böser, sondern ein freier aufgeschlossener Wille. Ein sympathischer neugieriger Mensch mit einem Schuss Fremdartigkeit ist hier entstanden.
Die Geschichte wird spannend erzählt und lässt durch die ausgeblendeten Fremden reichlich Raum für eigene Spekulationen.