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Die dritte Kugel: Roman Gebundene Ausgabe – 17. August 1978


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag; Auflage: 2 (17. August 1978)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552045317
  • ISBN-13: 978-3552045316
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 996.264 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

'Die dritte Kugel' erschien 1915 als erstes Buch von Leo Perutz. Lernet-Holenia bezeichnete diesen historischen Roman einmal treffend als "Ur-Perutz". In den historischen Ablauf um die Eroberung des Aztekenreiches durch die Spanier ist eine Handlung eingewoben, die völlig fiktiv ist: Immer wieder stoßen die verfeindeten Halbbrüder Juan di Mendoza und Franz von Grumbach aufeinander, um zwischen den geschichtlichen Kontroversen ihre persönliche auszutragen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Leo Perutz wurde 1882 in Prag geboren und übersiedelte 1899 mit der Familie nach Wien. 1938 emigrierte er nach Tel Aviv. Perutz starb 1957 in Bad Ischl. Sein Werk ist in viele Sprachen übersetzt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Minnhera am 12. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
In diesem historischen Roman über die Niederlage der Azteken gegen die spanischen Eroberer unter Cortez (16. Jhd.) richtet Perutz sein allmächtiges Augenmerk auf einen kleinen Trupp Deutscher, die vor Cortez und seinen Mannen in Mexiko eintreffen, sich dort mit den Einheimischen zusammentun und nichts weiter wollen, als in dem neuen Land zu überleben. Der Einbruch der Spanier macht diese Pläne jedoch zunichte. Bald stehen Deutsche und Azteken gemeinsam den Spaniern im Kampf gegenüber - und der Mensch des 21. Jhd. weiß ja, wie die Sache ausgegangen ist. An sich würde diese Handlung allein vielleicht noch keine bemerkenswerte Geschichte machen, aber Perutz wäre nicht Perutz, wenn er es bei den trockenen Tatsachen bewenden lassen würde. Er streut a) seine Version düsterer Phantastik ein, indem er den Teufel, ein Gewehr mit verhexten Kugeln und einen rätselhaften, sinnverwirrenden "indianischen Nebel" auftreten läßt - alles so gut vorbereitet und beschrieben, daß man als Leser gar nicht die Chance erhält, aufzubegehren, sondern es gern für bare Münze nimmt -, und widmet b) allen Figuren die gleiche freundliche Sorgfalt. Der als Indio-Schlächter verschriene Cortez kommt menschlich nicht schlechter weg als sein Gegner Montezuma, die Deutschen sind weder heldenhafter, noch schurkischer als die Spanier und sogar die Motive des Teufels kann man irgendwie nachvollziehen. Dabei ging es Perutz, der diese Geschichte 1915 veröffentlichte, sicher nicht um Political Correctness. Er hat lediglich begriffen, daß jeder Mensch (und sogar übernatürliche Wesen) seine Licht- und Schattenseiten hat - und daraus formt er komplexe Persönlichkeiten, die fesseln und mitreißen.Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Ohlmann am 15. November 2010
Format: Taschenbuch
Die dritte Kugel - erneut ein Meisterwerk von Leo Perutz! Die Spannung ist nicht zu überbieten, man muss sich dazu zwingen, das Buch nicht in einem Zuge zu verschlingen. Es ist einfach fantastisch, wie dieser frühe Meister des magischen Realismus' Historie und Fiktion zusammenbringt. Die Figuren wie Cortes, aber auch Alvarado, Aguilar, Montezuma und dessen Nachfolger Cuauhtemoc als Aztekenkönige hat es ja wirklich gegeben, ebenso wie die Kämpfe um Tenochtitlan mit der "noche triste", der "Nacht der Trübsal" am 30. Juni 1520. Auch der zwielichtige Herzog von Mendoza hat ein historisches Vorbild: Antonio de Mendoza, von 1534 bis 1550 Vizekönig von Mexico, nach dem der Codex Mendoza benannt wurde, eine Sammlung aztekischer Bilddokumente der damaligen Zeit. Perutz gibt diesen historischen Gestalten ein Gesicht und einen Charakter, setzt dagegen fiktive Personen, die es so gegeben haben könnte wie Grumbach und Jäcklein, wobei auch das Indiomädchen Dalila ein historisches Vorbild hat: Marina, zeitweise Geliebte des Cortes und Mutter eines gemeinsamen Sohnes. Man sieht: Wenn ein genialer Erzähler wie Perutz, der ja leider nach 1945 für lange Zeit von den deutschen Verlagen schmählich vernachlässigt wurde, einen spannenden historischen Befund wie die Ereignisse in Mexico im 16. Jahrhundert mit seiner Erzählkunst und Fantasie verbindet, dann entsteht ein Roman, der nicht nur überaus lehrreich sondern auch äußerst spannend ist. Man sieht: Meine Begeisterung ist grenzenlos!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Spacetime Traveler TOP 500 REZENSENT am 21. Mai 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In diesem Erstlingswerk von Leo Perutz aus dem Jahre 1915 deutete sich bereits sein Stil an, der ihn zu einem der kreativsten Literaten des 20. Jahrhunderts machte. "Die dritte Kugel" ist wohl durchdacht konstruiert und lässt bewusst Fragen offen.

Es handelt sich um einen Roman mit historischem Hintergrund. Figuren und Handlungen sind teilweise erfunden. Die Geschichte steckt, wie auch "Der schwedische Reiter", voller Abenteuer, Tragik, Liebe und Schicksal. In beiden Romanen geht es um Identitäten, die in "Der schwedische Reiter" aber raffinierter aufbereitet wurden.

Auch die Mystik kommt nicht zu kurz. Hierzu gehören der Pakt mit dem Teufel und das Geheimnis der drei Kugeln. Auch sind Traum, Vision und Realität nicht immer scharf zu trennen. Dies gilt insbesondere für die Querverbindungen der Metaebene in den Kapiteln "Der Wein des Doktor Cremonius" und "Die dritte Kugel" mit der Handlungsebene bei den Indios, die den größten Teil des Buches ausmacht.

Nicht alle Geheimnisse können gelüftet werden, was der Autor unnachahmlich in der Szene mit dem Alchimisten zum Ausdruck bringt. "Was lag auf des Bechers Grund?" (18) ist eine Metapher für das Rätselhafte im Leben des Hauptmanns Glasäpflein. Hat die dritte Kugel ihren Weg gefunden? So wie der Mensch sich nicht selbst widerspruchsfrei entschlüsseln kann, bleibt auch in dem Roman ein Widerspruch enthalten, der nicht aufgelöst werden kann.

Der Roman bewegt sich auf mehreren Ebenen, wie es Perutz später in "Der Meister des jüngsten Tages" und "St. Petri-Schnee" perfektioniert hat. Autoren der Neuzeit, z.B.
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