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Die dreizehn Monate [Taschenbuch]

Erich Kästner , Celestino Piatti
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Dezember 1988
Gedichte über und auf die Natur — von einem Großstädter für Großstädter und andere Zivilisationsgeschädigte. Mit einem ebenso heiteren wie hintergründigen Bilderkalendarium von Celestino Piatti.»Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.Kaum schrieb man sechs Gedichte,ist schon ein halbes Jahr herumund fühlt sich als Geschichte.« Anfang der fünfziger Jahre erhielt Erich Kästner von einer Zeitschrift den Auftrag, einmal im Monat ein Naturgedicht zu schreiben. Ergebnis dieser Arbeit sind diese dreizehn Gedichte »eines Großstädters für Großstädter«, Gedichte, in denen Kästner mit viel Witz und Poesie die Natur lebendig werden und den ewigen Kreislauf der Jahreszeiten sichtbar werden läßt.

Wird oft zusammen gekauft

Die dreizehn Monate + Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke + Wird's besser? Wird's schlimmer?: Gebrauchstexte für (fast) jeden Anlass
Preis für alle drei: EUR 24,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 64 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423110147
  • ISBN-13: 978-3423110143
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.527 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 Bücher und Bilder unliebsamer Künstler verbrannten, waren auch Werke von Erich Kästner darunter. Seine zeitkritischen und satirischen Texte hatten ihn in Ungnade fallen lassen. Der am 23. Februar 1899 in Dresden geborene Journalist und Schriftsteller lebte und arbeitete weiter in Berlin und publizierte im Ausland. Die Gedichtbände "Herz auf Taille" und "Lärm im Spiegel" erschienen 1928 und 1929, ebenso sein bekanntestes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Nach dem Krieg lebte Kästner in München und rechnete als Mitglied der "Schaubude" sowie in seinen Hörspielen und Liedern mit den Nazis ab. Er starb am 29. Juli 1974 in München.

Foto: Kaestner(c)Dressler Verlag

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren und starb 1974 in München. Der Schriftsteller, Satiriker, Dramatiker und nicht zuletzt Autor der berühmten Kinderklassiker ›Das doppelte Lottchen‹, ›Das fliegende Klassenzimmer‹, ›Pünktchen und Anton‹, ›Emil und die Detektive‹ und ›Die Konferenz der Tiere‹ wurde mit zahlreichen Preisen bedacht (u.a. mit dem Büchner-Preis und der Hans-Christian Andersen-Medaille).

»Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker. Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat. War er ein Schulmeister? Aber ja doch, nur eben Deutschlands amüsantester und geistreichster. Er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug.« Marcel Reich-Ranicki


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Kundenrezensionen

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Poesie steckt im Detail 29. Juni 2007
Von weiser111
Format:Taschenbuch
"Naturgedichte von einem Großstädter für Großstädter" nennt Erich Kästner diesen Geniestreich in seinem Vorwort. Wie soll man die zwölf Monate (und den 13., den Bonustrack sozusagen) besingen, wenn das einzige Stück Natur der Blumentopf am Fenster ist und die Jahreszeiten vor allem im Wetterbericht stattfinden? -- Indem man trotzdem schreibt, und indem man die Poesie des Details entdeckt. Der Großstadtbewohner Kästner kann das wie kein zweiter.

Er lässt im Januar das noch kleine Jahr in der Wiege liegen und die genesende Sonne im März hinterm Ofen sitzen; der Mai, der "Mozart des Kalenders", fährt überschwenglich in der Kutsche übers Land, und im Oktober geht die Zeit fröstelnd spazieren -- man sieht sie förmlich, wie sie mit eingezogenem Genick und hochgestelltem Kragen durch die Straßen schnürt.

Kästner erspürt die Eigenheiten der Monate, und was er erspürte, kleidet er in Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Die Naturlyrik ist in der Neuen Sachlichkeit angekommen und betritt die Moderne auf dem Roten Teppich. Allerdings tut sie das nicht pompös, sondern gelassen und melancholisch; in Kästners Lyrik ist kein Platz für Bombast und falsche Töne. Diese 13 Gedichte sind lauter Meisterstücke, in denen Kästner sich fast unmerklich auf andere Klassiker der Naturlyrik bezieht, auf Benn ebenso wie auf Rilke oder Hölderlin, und gleichzeitig ganz neue Töne anschlägt: Freundliche Töne, sanfte Töne, skeptische auch, und vor allem zutiefst menschliche. Seine "Dreizehn Monate" sind ein Buch für die Manteltasche, damit man sie immer griffbereit hat.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein liebster Kästner 14. Juli 2011
Von Solskin
Format:Taschenbuch
Dieses kleine Buch ist ein Schatz. Man liest die Worte und möchte lächeln, weil die Gedankenspiele so überraschend schön und leicht sind. Dann hat man plötzlich einen Kloß im Hals und muss schlucken, weil sie doch nicht so leicht und lustig sind, wie sie zuerst schienen. Kästner ist nicht triefend poetisch. Aber durch seine amüsant-sachlich-direkte Art trifft er einen / mich Mitten ins Herz.

Es ist so ein kostbares kleines Buch über den Lauf der Zeit - unterteilt in 12 Monate plus einen Kästner-Monat. Man kann es in einem Zuge durchlesen, um gleich darauf wieder von vorne zu beginnen. Und bei jedem erneuten Lesen entdeckt man neue Gedanken und Gefühle.

Ein Schatz.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Die hier gesammelten Gedichte schrieb ein Großstädter für Großstädter. Er versuchte sich zu besinnen. Denn man kann die Besinnung verlieren, aber man muss sie wieder finden. Man müsste wieder spüren: Die Zeit vergeht, und sie dauert, und beides geschieht im gleichen Atemzug. Der Flieder verwelkt um zu blühen. Und er blüht, weil er welken wird. Der Sinn der Jahreszeiten übertrifft den Sinn der Jahrhunderte."

Erich Kästners letzter Gedichtband ist ein kurzes, aber nichtsdestotrotz wunderschönes Zeugnis seines dichterischen Könnens. Und vor allem ist es ein Buch, das man immer wieder lesen kann, entweder den Text passend zur Jahreszeit, oder das ganze Büchlein, wenn man sich unglücklich oder fern jeder Magie und der Weltzusammenhänge fühlt. Es gibt nur wenige Bücher, die einem in solch einer Situation neue Flügelschläge verleihen, neue Aufwärtswinde - "Die dreizehn Monate" sind eines dieser seltenen, ausgewogenen, Lebenskraft spendenden Werke.

"Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird, es war. Es war, es wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil's zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder."
-Aus dem Gedicht 'Der Juni'-

Man mag es bedauern und ich bedaure es sehr, dass Kästner nach 1945 nur noch zwei Gedichtbände veröffentlicht hat. Aber bedauern sollte man es ja gerade nicht, denn gerade diese zwei sind mir unersetzlich geworden (Die Gedichte des anderen, die genialen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und dem Dezember folgt der Januar... 14. Dezember 2009
Format:Audio CD
Der hier aufgenommene Gedichtszyklus ist in jeder Hinsicht eine Auftragskomposition. Denn nicht nur Erich Kästner schrieb "Die 13 Monate" ursprünglich über ein Jahr hinweg Monat um Monat für eine Zeitschrift. Als einige Jahre später das Fernsehen an Kästner mit der Bitte herantrat, sich um eine Vertonung der 13 Monate für eine Produktion zu kümmern, wandte er sich sofort an seinen langjährigen Freund und Komponisten Edmund Nick, der nur wenige Jahre vor seinem Tod somit die Musik zu Kästners Gedichtszyklus schuf - gleichsam sein "Abschied mit Posaunen" wie es bei Kästner im September heißt.

Kästners Texte sind dabei wie gewohnt von zahlreichen Bildern geprägt und führen in seiner einzigartigen Sprache zwischen Wortwitz und Sozialkritik Monat für Monat durch das Jahr. Mit der "Wiederentdeckung" dieser Komposition ist dem Bass-Bariton Ulrich Schütte ein wahrer Schatz in die Hände gefallen, sind die Lieder unter kompositorischen Aspekten doch wirklich sehr interessant.

Nicks Kompositionen bewegen sich zwischen einem nach Schubert-Manier komponiertem Lied und vor allem hinsichtlich Gestus und Harmonik im Rahmen der alten deutschen Chansons. An vielen Stellen bedient sich Nick musikalischer Klischees oder lässt in dezenter Subtilität musikalische Zitate in seine Lieder einfließen. Die bildreiche Sprache Kästners hat ihn dahingehend zu wirklich tollen und hörenswerten Kompositionen angeregt, in denen er diese Bilder wunderbar umsetzt.

Schütte und Huber stellen mit dieser Erstaufnahme den wirklich hörenswerten Gedichtszyklus eines beinahe vergessenen Komponisten vor.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Lebensbuch
Was soll man bei Kästner schreiben? Wer Ihn kennt weiß Bescheid, wer nicht ,hat etwas Wichtiges im Leben verpasst und sollte mit den "13 Monaten " anfangen!
Vor 5 Monaten von franzurol veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die 13 Monate
Macht Freude beim Lesen und als Hilfe beim Suchen von passenden Zeilen für
Briefe und Karten zu besonderen Anlässen
Wer es nicht kennt und Erich Kästner... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Margarete Adelhardt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen witzig, weise, wunderbar
Voller Sprachwitz, gelungener Poesie und heiterer Sinnhaftigkeit ist auch dieser kleine Gedichtband ein wahrer Leseschmaus:

"Es tickt die Zeit. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Beccaris veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kindleedition viel zu teuer!
Ich liebe die Gedichte von Erich Kästner. Besonders die „13 Monate“ sind nicht nur witzig, sondern auch überaus poetisch. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Thomas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen die 13 monate
da ich diese cd verschenkt habe, kann ich nur weitergeben, was der beschenkte mir gesagt hat: die cd ist musikalisch gesehen einfach wunderbar, der text wie alle texte, romane und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2011 von Hanne
5.0 von 5 Sternen Die dreizehn Monate
Einen Teil der Kästnerlieder : "Die 13 Monate" habe ich im Rundfunk gehört,wurde neugierig, habe die Homepage von Ulrich Schütte gefunden, mir die CD gekauft - und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Tilman Holly
5.0 von 5 Sternen Natur
Nach fast 40 Jahren werden die DIE 13 MONATE" wieder aufgeführt. Und sie sind auf CD aufgenommen worden.
Beim Hören dieser CD ist reine Begeisterung angesagt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Dr. Manfred Wortberg
5.0 von 5 Sternen Ein Farbenspiel für die Ohren!
Erich Kästner's verschmitzte und doch überwältigend treffende und detailreiche Beschreibungen der einzelnen Monate interpretiert Ulrich Schütte ebenso treffend... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von Christine Becker
5.0 von 5 Sternen Ein Geheimtipp!
Lange Jahre waren die 13 Monate" verschollen, doch nun hat Ulrich Schütte sie wiederentdeckt und interpretiert sie mit unverwechselbarer Stimme gekonnt und leidenschaftlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2009 von Eleonora Jordans
5.0 von 5 Sternen immer wieder...
...habe ich dieses büchlein gelesen, vorgelesen, vorgelesen bekommen, die hörbuch-version mit heinz rühmann gehört, und immer noch:

für jeden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2008 von elbstrand
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