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Die drei Stigmata des Palmer Eldritch [Gebundene Ausgabe]

Philip K. Dick , Thomas Mohr
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
  • Verlag: Haffmans Verlag (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3251300644
  • ISBN-13: 978-3251300648
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.427.912 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Stellen Sie sich vor, Sie stehen morgends auf und finden am Badezimmerspiegel eine Notiz in Ihrer eigenen Handschrift: "Dies ist eine Illusion. Du bist Sam Regan, ein Kolonist vom Mars. Nutze die Zeit deiner Verwandlung..."

In Philip K. Dicks Zukunftsvision leben die Menschen in versiegelten Gebäuden, denn die überhitzte Erde ist ein lebendfeindlicher Planet geworden. Die Regierung rekrutiert zwangsweise Kolonisten für den Mars, die dort eine noch trost- und sinnlosere Existenz fristen. Um der Realität zu entfliehen, nehmen sie die Droge "Can-D" und tauchen damit in eine vorfabrizierte Barbie-und-Ken-Welt ein. Ihr ganzes Geld geben sie für das miniaturisierte "Layout" dieser Welt aus. Das Layout (und auch die Droge) werden von dem zynischen Geschäftsmann Leo Bulero vertrieben, dessen "Präkogs" die neuesten Modetrends vorhersagen können.

Da trifft die für Bulero äußerst alamierende Nachricht ein, der Industrielle Palmer Eldritch sei aus dem All zurückgekehrt und habe eine neue Droge mitgebracht. Mit "Chew-Z" verspricht er den ultimativen Trip, die Unsterblichkeit. Als Bulero den mysteriösen Eldritch aufsucht und unter den Einfluss der Droge gerät, beginnt ein Alptraum, aus dem weder er noch der Leser so schnell wieder herausfindet. Denn "Chew-Z" scheint viel mehr als nur eine Droge zu sein -- es scheint das Realitätsgefüge der ganzen Welt zu verändern.

Früher einmal unter dem Titel Die LSD-Astronauten erschienen, ist Dicks berühmter Roman auf den ersten Blick der ultimative Drogentrip. Doch das ist nur ein oberflächlicher Eindruck. "Was ist real?" -- die Frage durchzieht Dicks gesamtes Werk, und nirgends wird unsere Vorstellung davon gnadenloser hinterfragt und zerlegt als in diesem Buch. Wo hier die Wirklichkeit endet und der Wahn beginnt, lässt sich bald kaum mehr beantworten, genauso wenig wie die Frage, ob Palmer Eldritch Gott, der Teufel, ein Alien oder alles zugleich ist. Ein verwirrendes, verstörendes, ein grandioses Buch. --Birgit Will -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Im Roman 'Die drei Stigmata des Palmer Eldritch' geht es um den Konkurrenzkampf zweier Halluzinogen-Produzenten, die den Narkotika-Markt zu beherrschen versuchen, raffinierte Drogen entwickeln und jede Personalität in Hunderte von Facetten zerlegen. Räusche werden beschrieben, als sei Dick, wie eine kommunizierende Röhre mit dem Animationskünstler Tex Avery verbunden, in die Hände von Salvador Dali und Max Ernst gefallen." (Wolfram Knorr, Die Weltwoche/Zürich)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ultimative Demontage der Wirklichkeit! 1. Oktober 2002
Von pholker HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Unter jenen Romanen P. K. Dicks, welche ich bislang das Vergnügen hatte zu lesen, ist "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch" die mit Abstand endgültigste und gelungenste Demontage der Realität, die sich der Autor in seinem kurzen aber turbulenten Leben ersonnen hat. Er beschreibt eine kaputte und trostlose Welt und schafft es, deren Realität nochmals derartig in Trümmer zu legen, dass man sich am Ende für den Protagonisten wünscht, sie wäre "nur" so kaputt wie am Anfang.
Die Menschheit hat es geschafft, ihren Planeten soweit zu zerstören, dass ein Leben an seiner Oberfläche nicht mehr möglich ist. Um die unerträglichen Zustände doch ertragen zu können, flüchtet man sich in eine Phantasiewelt. Die von P.P. Industries herausgegebene Perky Pat Puppe (eine Anspielung auf Barbie-Produkte) ermöglicht in Kombination mit der gesetzlich legitimierten Droge "Can-D" ein vollkommenes, jedoch zeitlich begrenztes Abtauchen in eine Scheinwelt voller imaginären Luxus' eines noch "heilen" 20. Jahrhunderts. Die Droge jedoch ist monopolisiert, zudem unterstützt sie die Konsumbereitschaft der Bevölkerung bezüglich mannigfach hergestellter Perky Pat Produkte.
Eines Tages taucht Palmer Eldritch auf, eine mysteriöse Person, welche nach Jahrzehnten des freiwilligen Exils in einem anderen Sonnensystem nun zurück zur Erde kehrt. Er bringt eine unbekannte Substanz - "Chew-Z" - mit, welche das Monopol des herrschenden Industrieriesen ins Wanken bringt. Wer aber denkt, Eldritch handle dabei auch nur im Entferntesten gemeinnützig, der irrt, denn die Auswirkungen bereits einmaligen "Chew-Z" Konsums haben Folgen dämonischen Ausmaßes.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Suchtfaktor! 26. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Zum zweiten Mal gelesen. Und wieder hat es mich ordentlich durchgerüttelt! Ich brauchte beim ersten Mal Lesen kaum 3 Tage, und beim zweiten Mal war ich wieder in einigen Tagen mit dem Buch fertig... wieder haben sich neue Einsichten eröffnet, wieder habe ich neue Details entdeckt, wieder habe ich es auf eine neue Weise verstanden und verarbeitet. Die Lektüre ist kaum mit etwas zu vergleichen, was ich bisher gelesen habe, vielleicht noch am ehesten mit Lems "Der futurologische Kongress".

Paul Williams schrieb im 'RollingStones'-Magazin 1975: "Wenn Sie beim Kragen gepackt und ordentlich durchgeschüttelt werden möchten, lesen sie Die drei Stigmata des Palmer Eldritch". Er trifft damit den Nagel auf den Kopf. Philip K. Dick hat dieses Buch kraft seiner Intuition geschrieben, bevor er mit LSD Erfahrungen gemacht hatte. Er schrieb es innerhalb von einigen Monaten während einer schweren Glaubenskrise, ließ das Unterbewusstsein an die Oberfläche und hielt laut eigener Aussage schlicht und einfach fest, was die Figuren gerade fühlen... was sie sagen... und was sie tun oder unterlassen. Noch einmal Williams, der das Nachwort 1979 verfasste: "Über außergewöhnliche Romane zu schreiben, macht zwar Spaß, aber das ist nichts im Vergleich dazu, was man beim Lesen des Buches erlebt. Denn mit der Literaturkritik verhält es sich wie mit zwei Liebenden, die einander fragen, ob sie gekommen sind, und danach lang und breit darüber diskutieren." In diesem Sinne, lest das Buch, Leute. Lest das Buch.

Der Autor lässt die Figuren ihre eigenen Entwicklungen durchmachen und ich als Leser fühle mich in den Bann gezogen durch die geschilderten Erlebnisse.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein typischer Dick, allerdings nicht mein Favorit. 25. Dezember 2002
Von Gid Scoop
Format:Taschenbuch
Eines vorneweg: natürlich ist dieses Buch absolut lesenswert, auch wenn es nicht mein Favorit ist, ich persönliche ziehe jedoch andere Bücher von Dick vor.
Dieses Buch beschäftigt sich wieder einmal mit Philip K. Dicks Lieblingsthema: Der Frage nach der Authentizität unserer Realität; und das ganze in ansprechender Romanform. Das Leben in planetaren Kolonien, z.B. dem Mars, ist eintönig und wenig abwechslungsreich (wohl deshalb muss die UN die Kolonisten zwangsrekrutieren). Um diesem langweiligen Alltag zu entfliehen, nutzen die Kolonisten eine halblegale Droge, mit deren Hilfe sie sich in das Leben eines Menschen der (guten alten) 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hineinversetzen können.
Doch dann taucht der geheimnisvolle Palmer Eldritch auf, der eine ähnliche Droge aus den Weiten des Prox-Systems mitbringt, die besser und länger zu wirken scheint. Doch was verbirgt sich hinter Eldritch, warum scheint er alle Drogen-induzierten Visionen kontrollieren zu können? Die Grenze zwischen Realität und Rausch verwischt immer mehr und selbst dem Leser ist irgendwann nicht mehr klar, was ist "wirklich", was Vision?
Dick hat übrigens behauptet, dieses Buch selbst nicht zu verstehen und es nur geschrieben zu haben, um ein Gesicht, das ihn tagelang vom Himmel herab anzustarren schien, zu exorzieren.
Für jeden, der sich auf ein Gedankenspiel um Realität und den Verlust solcher und auf einen klasse SF-Roman einlassen will, ist dieses Buch genau die richtige Wahl.
Einsteigern ins Dick'sche Werk würde ich aber eher "Träumen Androiden von elektrischen Schafen" (Blade Runner) empfehlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Psychedelischer Science-Fiction-Roman über Drogen, das halbwegs...
Im von Paul Williams verfassten Nachwort meiner pinken Taschenbuchausgabe von "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch" wird eine autobiografische Notiz namens "Self Portrait by... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lord Jickledy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Abgedreht aber einfach Geil!
Philip K. Dick's Buch hat nichts von dem vermissen lassen, was ich erwartet habe. Wer abgedrehte Zukunftsphantasien, die im jetzt spielen steht, kommt nicht um dieses Buch rum. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Florian van Uphem veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Absurdes Machwerk
Man sollte bei Dick immer im Hinterkopf behalten, daß der Mann drogenabhängig war und trotz aller Gedankenblitze und seines immensen Wissens hat das einen Großteil... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2010 von Perlmutt
5.0 von 5 Sternen Hui!
Wer mal einen Trip ohne Halluzinogene erleben möchte und mindestens drei Storywendungen pro Seite ertragen kann, dem kann man dieses durchgedrehte Buch ungehemmt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2006 von Benjamin Klein
5.0 von 5 Sternen Die Schlange, der Apfel und die bekannten Konsequenzen
Welcher Autor kann schon von sich behaupten, einen Klassiker geschrieben ohne ihn selbst verstanden zu haben?

Philip K. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2006 von marco nüsslein
5.0 von 5 Sternen SEHR schwierig! aber 5 sterne!
hallo erstmal!
ich bin fan von philip k. dick, und hab das original "lsd-astronauten" hier im regal stehen, ist aber das gleiche wie "die 3 stigmata des palmer eldrich"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2006 von lj
5.0 von 5 Sternen Lesen und sich verändern lassen
"I mean, after all; you have to consider, we're only made out of dust. That's admittedly not
much to go on and we shouldn't forget that. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2006 von Okarin
5.0 von 5 Sternen Verwirrung pur!
Die Welt des 21. Jahrhunderts ist nicht mehr lebensfähig, der Kontinent hat sich so stark erhitzt, dass man ohne Schutz nicht mehr auf die Straße gehen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2005 von Ossiwan
5.0 von 5 Sternen LSD-Astronauten
...so der ursprüngliche Titel der ersten Auflage in deutscher Sprache.

Zu Beginn der Geschichte: Die Hauptpersonen arbeiten als Präkogs für eine Firma, um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2005 von hirnlego
5.0 von 5 Sternen Und wo ist die Katze?
Wer könnte eine packendere, theologische Diskussion führen als Palmer Eldritch und Barney? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2005 von "marianna274"
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