Dieses Buch war mein erstes über das Thema Zen. Und ich war wirklich begeistert! Und vielleicht, hätte ich zuerst zu einem anderen Buch gegriffen, wäre ich nicht bei dem "Thema" geblieben. Nun, ich glaube 6 Jahre später, denke ich ein bisschen anders über das Buch und die Geschichte die darin erzählt wird. Der Anfänger macht sich leicht ein falsches Bild von Zazen, nimmt er die Dinge für wahr so wie sie dort stehen. Und es mag für ihn ein schmerzlicher Prozeß sein, später von all dem wieder los zu kommen. Mag sein, das der Konflikt zwischen den unterschiedlichen Schulen des Zen begründet liegt und, der ich mich in einer Weise zum Soto Zen zählen darf, Probleme mit den, wie mir scheint, Rinzai Aspekten spürt. Im Buch wird viel mit dem Begriff der "Erleuchtung" gearbeitet, ein problematisches Wort im Zen. Für den Anfänger macht es dieser natürlich besonders interessant. Zen kann man nicht einfach so verstehen und sich einen Überblick durch das lesen eines Buches verschaffen. Mann brauch bloß zum Shobogenzo greifen, um zu sehen das man nichts versteht. Wie auch immer, das Buch macht unheimlich Neugierig, vielleicht liegt darin sein Wert aber auch eine Gefahr, sich in eine Idee zu verrennen. Zum Einstieg zu empfehlen aber NUR als Begleitung zu wirklich authentischer Zen-Literatur.