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Die drei Gesichter der Furcht [VHS]
 
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Die drei Gesichter der Furcht [VHS]

Boris Karloff , Michèle Mercier , Mario Bava    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Boris Karloff, Michèle Mercier, Lidia Alfonsi
  • Regisseur(e): Mario Bava
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Jünger Verlag
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 1998
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RWTQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.391 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Video Jakob Kurzinhalt

Der Wassertropfen: In bester Stephen King Manier entwickelt Mario Brava aus einer alltäglichen Situation ein nervenzermürbendes Szenario des Entsetzens. Das Telefon: Die makaberen Folgen von terrorisierenden Telefonanrufen und eine tötliche Verwechslung bilden das Kernstück dieser Episode. Wurdelak: Eine klassische Vampiergeschichte in der malerischen Landschaft Osteuropas um Liebe, die stärker ist, als die Macht der Vampiere.

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"Wurdalak" - Adeliger Vladimir kehrt in Bessarabien im Gasthof ein und verliebt sich in die junge Sdenka. Ein Greis hat sich in einen Wurdalak (menschenähnlicher Vampir) verwandelt, tötet Sdenka, die Vladimir tötet. - "Der Wassertropfen" - Krankenschwester Helen entwendet den Ring einer Toten und wird durch Geräusche und das Phantom der Toten in den Tod getrieben. - "Das Telefon" - Callgirl Rosy, durch Anrufe in Angst, bittet Freundin Mary zu sich, die von Rosys Ex-Geliebtem erwürgt wird. Rosy ersticht ihn. Das Telefon kündigt ewige Pein an.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die vorliegende DVD von Anolis Entertainment ist vielleicht nicht für jeden Zuschauer zu gebrauchen. Wer aber einen Hang zu alten klassischen Horrorwerken der Filmgeschichte und/oder große Freude am italienischen Trashkino der frühen 60er Jahre hat, der ist mit "Die drei Gesichter der Furcht" bestens bedient.

Im Original: I TRE VOLTI DELLA PAURA, Italien, Frankreich 1963, ist dieser Episodenfilm vor allem eine Freude, weil sich viele interessante Namen unter den Mitwirkenden und Mitschaffenden dieses Werkes wiederfinden: Ubaldo Terzano, Roberto Nicolosi, Mario Serandrei, Boris Karloff, Mark Damon, Suzy Anderson, Lydia Alvonsi, Micelle Mercier, Jacquline Pierreux, uva.

Die Drehbücher der drei Teile stammen von Macello Fondato, Alberto Bevilacqua und Mario Bava - nach Literaturvorlagen von Tolstoj, Tschechow und de Maupassant.

Mit gewohnter Virtuosität im Licht- und Farbspiel serviert uns die vorliegende DVD das Können des italienischen Horrormeisters Bava: Drei Geschichten aus drei verschiedenen Jahrzehnten, drei Geschichten aus der Welt des Unheimlichen, präsentiert von Boris Karloff mit kleinen Anreißern zwischen den Episoden in denen Karloff sichtbar viel Spielfreude gehabt zu haben schien:

"Das Telefon" thematisiert die makaberen Folgen von terrorisierenden Telefonanrufen und einer tödlichen Verwechslung, die das Kernstück der ersten Episode bilden.

Bava zeigt, dass er ebenso wie Hitchcook, sein Handwerk beherrscht, aus wenigen Dingen viel mehr machen kann als die Summe der Dinge selbst. Und dies auch ohne Nebel und Dunkelheit, im Lichte eines modern eingerichteten Kellerapartments etwa, wobei ein kühler jazziger Soundtrack die Spinnwebästhetik des gotischen Horrors ersetzt aber dennoch große Furcht und eine Erwartungshaltung mit den Folgen von etwas besonders Bösem evoziert.

Ganz im Gegenteil dazu funktioniert die zweite Episode, "Wurdelak"; eine klassische Vampirgeschichte in der malerischen Landschaft Osteuropas um Liebe, die stärker wähnt, als die Macht der Vampire. Wurdelak ist ganz und gar als klassische schwarzromantische Schauergeschichte in Szene gesetzt, in der Bava gekonnt alle Stilregister des Genres zieht. Eine gespenstische Farbgebung dominiert die geschickt ausgeleuchtete, nebelverhangene Landschaft, in der die Protagonisten vergeblich versuchen, ihrem unheilvollen Schicksal zu entgehen.

Boris Karloff hat in der Rolle des untoten Patriarchen Gorca den vielleicht besten Auftritt seiner späten Jahre: Unvergesslich bleibt der unmenschlich hungrige Ausdruck auf seinem Gesicht, wenn er in der Nacht durch das Fenster in die Hütte zu seiner Familie starrt.

Die abschließende Episode "Der Wassertropfen" ist die Geschichte der Krankenschwester Helen, die vom Geist einer Verstorbenen heimgesucht wird. In ihrer Wohnung eingeschlossen erlebt sie ihre höchstpersönliche Nacht des Grauens.

In bester Stephen King Manier entwickelt Mario Brava aus einer alltäglichen Situation ein nervenzermürbendes Szenario des Entsetzens: Helen, die einer Verstorbenen einen wertvollen Ring vom Finger zog und damit einen Diebstahl an der Toten vollführte, wird von dieser in Ihrer eigenen Wohnung heimgesucht...

Die dritte Episode ist irgendwie eine Mischung zwischen den Stilelementen der ersten und der zweiten Episode. Zwar besitzt auch die abschließende Episode noch durchaus klassische Stilelemente - so z. B. eine Geistererscheinung im Finale -, jedoch baut Bava hier mit subtilen Mitteln einen minimalistischen Psychothriller auf, dessen Wirkung mehr aus ganz banalen Dingen (eben dem Wassertropfen z. B.) entsteht, als aus konventionellen Horroreffekten.

Fazit: Drei Frauen, aufgewachsen in drei verschiedenen Jahrzehnten, drei Geschichten aus der Welt des Unheimlichen, zeigen uns "Die drei Gesichter der Furcht" auf zwar unterschiedliche aber durchaus nicht fremden Art und Weise. So kann man mit Recht sagen, dass Bava wohl recht deutlich die Entwicklung der Filmgeschichte mitgelenkt und so manchen späteren Regisseur "inspiriert" haben dürfte. Man denke da nur an: "Planet der Vampire" und dessen vermeintliches Remake "Alien"(!).

Wer sich im Übrigen tatsächlich für die Entwicklung und das Leben und Schaffen von Mario Bava interessiert, für den ist das Zusatzmaterial der DVD eine Schatztruhe mit reichlichem Inhalt: so findet sich auf der Scheibe der Dokumentarfilm "Maestro of the Macabre" mit deutschem Untertitel, der mit ca. 60 Minuten fast die gleiche Lauflänge wie der eigentliche Film aufweist und von unschätzbarem Wert für diejenigen ist, die sich eingehender mit dem Werk Mario Bavas beschäftigen möchten.

Und so wartet noch das eine oder andere Filmschätzchen in den verstaubten Regalen der Filmarchive darauf, dass man sie wiederentdeckt und ebenfalls auf eine solch hervorragende Scheibe bannt, wie das mit dem Film auf der vorliegenden DVD geschehen ist. Zu Loben ist auch, das Anolis Entertainment, die für Sunfilm diese DVD produziert haben, sich die Arbeit gemacht haben, das Originalfilmplakat als Cover der DVD-Hülle zu verwenden. Bravo!

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gänsehaut garantiert 29. Oktober 2006
Von Daniel Zynda TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Also, dieser Film beinhaltet ja drei Episoden.

DAS TELEFON:

Die schwächste Episode des Films, und aus heutiger Sicht vollkommen veraltet.

WURDELAK:

Stimmungsvolle Vampirgeschichte mit dem großen Boris Karloff. Recht unterhaltsamer klassischer Grusel.

DER WASSERTROPFEN:

Die mit abstand beste Episode des Films. Unheimlicher gehts nicht. Wer sich mehr vor Geistern als vor Blut fürchtet, dem werden die Haare zu Berge stehen. Hier stimmt alles. Die von Beginn an unwirkliche, düstere Stimmung und dann die Tote. Also, allein wie sie uns vorgestellt wird. Sie liegt auf dem Bett, und die Kamera zoomt langsam auf ihre Totenfratze, die doch ziemlich erschreckend ist. Und als schließlich die Hauptperson der Episode in ihrer verwinkelten Wohnung den Wassertropfen aus dem entfernten Badezimmer vernimmt, wird auch der hartgesottenste Mensch während des Zusehens eine Panikattacke nach der anderen erleben, während er sieht, wie die Tote (mit ihrer Fratze) ihr Eigentum (einen gestohlenen Ring) zurückholt. Jeder, der diese Episode gesehen hat, wird sich an sie erinnern, immer dann, wenn er einen Wassertropfen hört.

Insgesamt gesehen gehört dieser Film in jede gute Sammlung von Horrorklassikern rein. Nach "Die Stunde, wenn Dracula kommt" Mario Bavas bester Film
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Mario Bava, Großmeister des klassischen Italohorrors, inszenierte DIE DREI GESICHTER DER FURCHT 1963 als Episodenfilm, in dem drei Geschichten (recht frei auf Vorlagen von Maupassant, Tolstoi und Tschechow basierend) sich auf unerschiedliche Art des Themas Angst annehmen. Der Film führt perfekt die ganze stilistische Bandbreite Bavas vor Augen und kann allein schon deswegen Filmfreunden, die das Oeuvre des Regisseurs erst noch entdecken wollen, als perfekter Einstieg empfohlen werden: Nach einer einleitenden Begrüßung durch Horrorlegende Boris Karloff, beginnt der makabre Reigen mit der Episode DAS TELEFON: Das Callgirl Rosy (Michele Mercier) wird von einem anonymen Anrufer terrorisiert, der ihr androht, sie noch in der gleichen Nacht zu töten. Verzweifelt ruft sie ihre Freundin Mary zu Hilfe, doch dann eskalieren die Ereignisse... DAS TELEFON ist ein böses kleines Kammerspiel, in dem mit simpelsten Mitteln Spannung und eine beängstigende Atmosphäre erzeugt wird. Ein gelungener Thriller en miniature, der bereits einen Vorgeschmack auf Bavas spätere, durchgestylte Arbeiten in diesem Genre bietet. Es folgt die Episode WURDELAK: Die Geschichte entführt uns ins frühe 19. Jahrhundert, in die unwirtliche Landschaft der Karpaten. Als der alte Gorca (Boris Karloff) nach der Jagd auf einen türkischen Räuber auf seinen Hof heimkehrt, ist er nicht mehr derselbe und schon bald werden die Befürchtungen seiner Familie schreckliche Gewißheit: Er ist zu einem Vampir, einem Wurdelak, geworden... WURDELAK präsentiert sich als als klassischer, gotischer Horror; ein märchenhafter Nachtmahr in schwelgendem Technicolor, in dem der damals bereits 75jährige Boris Karloff den wohl unheimlichsten Auftritt seiner späten Jahre hatte. Der Kreis des Grauens schließt sich mit DER WASSERTROPFEN, der letzten und wohl besten Episode: Die Krankenschwester Helen (Jacqueline Pierreux) stiehlt einer frisch Verstorbenen am Sterbebett einen Diamantring vom Finger. Doch noch in der gleichen Nacht wird sie von unheimlichen Ereignissen heimgesucht: Die alltäglichsten Dinge um sie herum wirken plötzlich bedrohlich, unheimliche Geräusche treiben sie an den Rand des Wahnsinns, bis ihr schließlich der Geist der Toten erscheint... DER WASSERTROPFEN erscheint wie eine Quintessenz des Bava-typischen Horrors, der seine Wirkung mit subtilen Mitteln und einfallsreichen Kameraperspektiven erreicht. Straßengeräusche, delirierend flackernde Lichter vor den Fenstern, das Summen einer Fliege und das nicht enden wollende Tropfen eines Wassershahns erschaffen hier die enervierende Atmosphäre eines unter die Haut gehenden Grauens.
Es ist immer ein Grund zur Freude, wenn Klassiker des Phantastischen Films auch hierzulande endlich zu einer DVD-Veröffentlichung gelangen. Geschieht das dann auch noch in so guter Qualität und liebevoller Aufmachung wie bei DIE DREI GESICHTER DER FURCHT, bleibt eigentlich kein Wunsch mehr offen. Abermals gelang Anolis/e-m-s ein Augenschmaus, der sich auch hinter den amerikanischen Bava-DVD-Veröffentlichungen nicht zu verstecken braucht: In schönstem Widescreen (1:1,85) kann man hier geradezu dreidimensional in Bavas Farbwelten eintauchen. Der Ton (Mono 1.0) ist sauber und an Sprachfassungen stehen die deutsche sowie die italienische Version zur Auswahl - ich würde hier zur Originalfassung raten, denn in der deutschen Synchronfassung wurden einige Handlungsabläufe etwas verfälscht (deutsche Untertitel lassen sich natürlich einblenden). Das Menü ist, basierend auf den Original-Plakatmotiven, wunderschön gestaltet. Extras gibt es zwar nicht viele, dafür aber etwas wirklich besonderes, nämlich die Dokumentation MARIO BAVA - MAESTRO OF THE MACABRE, die in zahlreichen Filmausschnitten, seltenen Photos, Interviews etc. Leben und Werk des Regisseurs beleuchtet.
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