Für mich persönlich stellt diese Folge ein Highlight der Serie dar. Das mag wohl auch daran liegen, dass es eine der ersten "Drei Fragezeichen"-Folgen ist, die ich mir (damals noch als LP) gekauft habe.
Aber auch im Nachhinein und im direkten Vergleich mit den übrigen Folgen (von denen ich beinahe alle kenne), fällt mein Urteil kaum anders aus.
An dieser Folge schätze ich besonders die Atmosphäre, die meiner Meinung nach spektakulär herüberkommt.
Des weiteren ist diese Folge (dies gilt wohlmöglich beinahe für alle frühen Folgen) recht überschaubar, was die Story und auch die Anzahl der Protagonisten angeht.
Ich bin sowieso der Meinung, dass jüngere Zuhörer mit den frühen Folgen wesentlich mehr anfangen können, als mit den neueren Werken.
Sprecher, wie Lutz Mackensy oder Manfred Steffen machen dieses Hörspiel ohnehin schon zu einem wahren Hörspielvergnügen. Die Story tut ihr Übriges.
Die drei Freunde begegnen der rotzfrechen, aber dennoch sympathischen Allie Jamisson, die nach kurzen Zögern um Hilfe bittet. Ihre Tante, eine leichtgläubige und exzentrische Person, hat zur Zeit das Sagen im Hause ihrer Eltern. Diese ist einer Sekte verfallen, die fortan ihre Versammlungen in Allies Elternhaus veranstalten. Allie passt das ganz und gar nicht. Vor allem der unheimliche Schlangenkult dieses Vereins macht ihr große Sorgen. Ein gefundenes Fressen für Justus, Bob und Peter. Was führen diese finsteren Gesellen im Schilde?
Ein tolles Hörspiel, das ich wirklich empfehlen kann.
Volle Punktzahl.