"Die schwarze Katze" ist ein gelungener Klassiker in dieser Hörspielreihe:
Während sich Justus, Peter und Bob auf einem Zirkusgelände aufhalten, werden sie Zeugen eines Diebstahls. Der Täter kann entkommen, doch heften sich die drei Fragezeichen an seine Fersen, obwohl der Zirkuseigentümer damit nicht einverstanden ist. Was hat es mit den rätselhaften schwarzen Katzen auf sich, die der Dieb zu suchen scheint? Und was ist eigentlich ein Fliegenmensch?
Der Fall ist gekonnt vertont worden. Das Hörspiel ist spannend und rätselhaft. Das Miträtseln erübrigt sich leider für die HörerInnen. Um selbst die Identität des geheimnisvollen Bösewichtes aufklären zu können, werden zu viele Fakten erst zu spät bekannt. Dennoch gefällt mir diese Episode 4 sehr gut. Ihr wohnt eine große Portion Kreativität inne, so zeigt sie auf, dass es auch mit wenigen Mitteln möglich ist ein gutes Hörspiel zu inszenieren.
Die SprecherInnen sind gewohnt professionell. Besonders René Genesis überzeugt in der Rolle des Khan auf der ganzen Linie!
Diese Folge gibt hohe Maßstäbe für spätere Episoden vor. So wurde beispielsweise im Fall "höllischer Werwolf" auf eine eher lächerliche Art und Weise versucht, einen ähnlichen Fall zu konstruieren. Zwar stehen in genanntem Hörspiel Plüschteddybären und nicht schwarze Katzen im Mittelpunkt, die Ähnlichkeiten zu dieser Folge 4 bezüglich jenem Geheimnis, welches die Diebesbeute in sich trägt, ist aber offensichtlich.
Im Fall "Tatort Zirkus" wurde wieder versucht eine Zirkusepisode in die Tat um zu setzen ... die Betonung liegt hier allerding auf v e r s u c h t! Der Fall ist langatmig und nicht halb so rasant, wie die vorliegende Episode.
5 Sterne für diesen gelungenen Klassiker!