Spiele-Erfinder und Multimillionär Michael Owen wird entführt - merkwürdig nur, dass sich gleich zwei vermeintliche Entführer melden, die beide das große Geld wollen. Das Detektivtrio findet allzu bald heraus, dass Owen sich angeblich einige Ideen für seine äußerst erfolgreichen Gesellschaftsspiele bei seinen Mitarbeitern zusammengeklaut und unter eigenem Namen auf den Markt geworfen hat. Außerdem spricht allerhand dafür, dass ihm sein eigener Sohn und dessen habgierige Gattin nicht unbedingt wohlgesonnen sind - neben anderen.
Eine stattliche Anzahl von Verdächtigen und eine rundum gute Geschichte inmitten winterlicher Berglandschaft ergeben klar eine der besseren Folgen, stilvoll untermalt mit einem grandiosen Soundtrack, nämlich Teilen von Schuberts Unvollendeter (Symphonie Nr.8 in h-Moll). Alle Achtung! Man fragt sich allerdings zu recht, warum das Werk nun eigentlich "Geisterstadt" heißt, da dieselbe keine zentrale Rolle spielt.