Dies ist der 133. Band der bekannten Jugendkrimireihe. Die Jungen werden in einen Fall hineingezogen, der zu Beginn recht vielversprechend klingt. Ein alter Schatz und dann noch das Auftauchen der alten Bekannten aus einem früheren Fall. Der Ansatz ist gelungen, der Grundstein für eine spannende Geschichte gelegt, aber danach kommt leider nicht mehr viel.
Die Geschichte wirkt ein wenig fern der Realität, das ist man von den Abenteuern der drei Fragezeichen ja schon gewohnt, aber hier zeigt es sich einmal mehr sehr deutlich. Das Auffinden des Schatzes ist ordentlich daneben gegangen, keine Rätsel, keine Indizien, pures Glück verhilft zum Schatz. Das wirkt ein bisschen überraschend, die Jungen geben fast auf und der tierische Helfer steht zur Stelle. Sehr schade, denn die geschaffene Umgebung und Atmosphäre sind vorher recht verlockend und ansprechend umschrieben.
Zu Beginn des Abenteuers ist die Spannung vorhanden, sie flacht jedoch ein wenig ab und das Abenteuer endet enttäuschend. Während die drei Jungen dieses Mal nicht nur in ihre typischen Rollen (Besserwisser, sportlicher Angsthase, Recherchenexperte) verfallen, sondern sich auch andere "Spitznamen" geben, verflacht die Wirkung der Geschichte weitestgehend. "Moder-Just" und "Seetang-Peter" bieten jedoch kurzweiligen Humor, bei dem auch Bob nicht verschont bleibt.
Fazit: Der gute Ansatz des Abenteuers, der Schatz des Piraten und sein Fluch, gekoppelt mit einem bereits bekannten Charakter, der die Geschichte ins Rollen bringt, wurde leider nicht voll ausgenutzt. Die Story an sich ist recht ansprechend, aber das Ende enttäuscht. Leider ein gewohnt kurzes Ende. Ein Buch ein Fall, für die Zukunft wäre es wünschenswert, dass man, wenn schon altbekannte Charaktere in die Story aufgenommen werden, auch ein bisschen mehr über sie erfährt.