Inhalt:
Oberst Morris Black ist ein Londoner Finanzier mit zweifelhaftem Ruf. Einige seiner Geschäftsfreunde starben stets dann, wenn sie seinen Plänen im Wege standen. Obwohl eine natürliche Todesursache diagnostiziert wurde, heftet sich Konstabler Frank Fellowe, sehr zum Verdruß seines Vorgesetzten an die Fersen von Oberst Black. Auch die vier Gerechten interessieren sich sowohl für ihn als auch für einen Arzt namens Essley. Oberst Black bewegt sich in hohen Kreisen. Dennoch ziehen die Vier Gerechten das Netz enger '
Kritik:
Dieser Roman lässt die durch vorangegangene Romane bereits bekannten vier Gerechten wieder in Erscheinung treten. Die Handlung lebt weniger von Schießereien und Verfolgungsjagden, sondern mehr von Milieuschilderung und Charakterzeichnung:Dabei scheint der Autor sowohl für die High Society als auch für die Finanzwelt nicht allzu viel übrig gehabt zu haben.
Edgar Wallace läßt seinen Lesern dabei immer soviel Informationen zukommen wie diese benötigen, um ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Dennoch überrascht der Roman durch seine gut durchdachten Wendungen und Täuschungsmanöver.
Der Roman ist gut konstruiert und zeigt auch die ökonomische Arbeitsweise:Brauchte Edgar Wallace damals selten mehr als 200 Seiten für einen Roman, eine Arbeitsweise, die später auch Ian Fleming beherrschte, so beanspruchen moderne Autoren oft 500 Seiten und mehr, ohne wirklich ein Mehr an Handlung zu liefern.