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Die digitale Gesellschaft: Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage [Taschenbuch]

Markus Beckedahl , Falk Lüke
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Juni 2012

Es gibt kein Offline mehr: innerhalb kurzer Zeit ist das Digitale zu einem zentralen Bestandteil unseres Lebens geworden und tangiert alle, auch diejenigen, die nicht »drin« sind im Internet. Das Digitale führt zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel. Doch im Spannungsfeld zwischen alter und neuer Realität ist bei weitem noch nicht geklärt, wie wir die rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Grundlagen für die digitale Welt von Morgen definieren wollen. Ursache dafür sind oft der Mangel an Kompetenz in Politik und Wirtschaft und die fehlende Bereitschaft, mit den Nutzern einen offenen Dialog zu führen.

Das muss sich ändern, meinen die Autoren, damit wir die enormen Chancen besser nutzen und zugleich die freiheitlichen Werte unserer Demokratie wahren können. Sie analysieren anhand zahlreicher Fallbeispiele die bisherige Entwicklung. Sie stellen Vorteile und Nachteile einschließlich der technischen Voraussetzungen dar. Sie entwerfen Grundlagen für eine Netzpolitik der Zukunft.


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Die digitale Gesellschaft: Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage + Post Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre + Das Ende der Privatsphäre: Der Weg in die Überwachungsgesellschaft
Preis für alle drei: EUR 36,80

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423249250
  • ISBN-13: 978-3423249256
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.577 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dort, wo Kulturpessimisten tradierte Lebenswelten und Besitzstände bedroht sehen, verweisen Beckedahl und Lüke auf die Chancen. Der Wandel zur Informationsgesellschaft müsse gestaltet werden, Maßgeblich durch die Bürger, nicht allein von Politikern und Konzernen. Ein radikalliberales Plädoyer für mehr Demokratie. Eine spannende Alternative zu den nicht selten undifferenzierten und aufgeregten Debatten über das Internet.«
Bastian Pauly, Märkische Allgemeine 31. Mai 2012

»Auch wer die Diskussionen aufmerksam verfolgt hat, wird im Buch noch neue Aspekte finden. Die Autoren begreifen die digitale Gesellschaft als große Chance; ihr Enthusiasmus ist auf jeder Seite zu spüren. Fundierter und zugleich unterhaltsamer kann man über netzpolitische Fragen nicht informieren.«
Maik Schmidt, c't - Magazin für Computertechnik 18. Juni 2012

»Welche politischen und gesellschaftlichen Fragen sich mit der Digitalisierung ergeben, das schildern der Netzaktivist Beckedahl und der Journalist Lüke anhand von zahlreichen Beispielen, die zeigen: Netzpolitik ist alles andere als ein Nischenthema.«
Vorwärts 1. Juli 2012

»... Pflichtlektüre für alle, die bei netzpolitischen und -ökonomischen Fragen zumindest auf dem Laufenden sein wollen ... ein bemerkenswert sachlicher, wenn auch nicht immer objektiver Rundumschlag zu diesem komplexen Themengebiet ... Auch wer beruflich mit dem Netz zu tun hat, wird noch die eine oder andere Bildungslücke entdecken.«
Lead. Das Magzin für Digital Business 13. Juni 2012

»Ihr Buch diskutiert ausführlich alle aktuellen Fragen der Netzdebatte vom Bundestrojaner bis zur Vorratsdatenspeicherung. Lesenswert!«
"Klar"-Zeitung 4. Juli 2012

»Die Autoren verstecken sich nicht hinter einem einschüchternden Fachjargon, sondern machen das komplexe Thema in verständlicher Sprache für alle zugänglich.«
Focus Online 3. Juli 2012

»Das Buch ist flott geschrieben, sehr informativ, es kommt ohne Computer-Chinesisch aus, kurzum empfehlenswert auch für diejenigen, die das Internet schon kennen.«
Michael Engel, NDR 1 Bücherwelt 4. Juni 2012

»Welche politischen und gesellschaftlichen Fragen sich mit der Digitalisierung ergeben, das schildern der Netzaktivist Beckedahl und der Journalist Lüke anhand von zahlreichen Beispielen, die zeigen: Netzpolitik ist alles andere als ein Nischenthema.«
vorwaerts.de 7. August 2012

»... Denkanstöße, derer aber gute und zahlreiche.«
Björn Müller, politik & kommunikation 23. Juli 2012

»Die Autoren zielen erkennbar auf ein Publikum, das sich nicht jeden Tag permanent mit dieser Frage beschäftigt. Gerade deswegen gelingt ihnen ein eindrückliches Bild ... Ein lesenwertes Buch, auch für die Profis der digitalen Welt.«
acquisa 23. Juli 2012

»Die einzelnen Kapitel thematisieren anschaulich - zurückgreifend auf Fallbeispiele - und auch dem Nicht-Fachmann verständlich - den Problemzusammenhang. Sie stellen dabei 'Vorteile' und 'Nachteile' sowie von den Autoren für notwendig gehaltene Diskussionspunkte vor, ohne von vorneherein eine allgemein gültige Antwort im Auge zu haben.«
Martin Geisz, lernarchiv.bildung.hessen.de 17. September 2012

»Beckedahl und Lüke haben den Verein 'Digitale Gesellschaft' mitbegründet, der eine 'kampagnenorientierte Initiative für eine bürgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik' sein will. Da überrascht es wenig, dass in ihrem namensgleichen Buch von der Sichtwarte der Netzaffinen und Netzkompetenten aus argumentiert wird. Allzu kampagnenorientiert und aktivistisch ist es dann aber doch nicht. Vielmehr fasst 'Die digitale Gesellschaft' sachlich eine Vielzahl von Debatten zusammen. Vielleicht ein wenig zu kursorisch, zu anekdotisch, um ein veritables Handbuch zu sein, bietet es dennoch einen guten Überblick: Es geht um Zensur und Jugendschutz, um Netzneutralität und das Urheberrecht, um Wikileaks und Facebookrevolutionen, um Aufmerksamkeitsökonomie und den Wandel der Massenmedien.«
Franz Himpsl, Süddeutsche Zeitung 19. September 2012

»Bürger im globalen Dorf. Ein Sachbuch erläutert die Herausforderungen und Gefahren der digitalen Welt ... für alle geeignet, die sich einen Überblick über Netzpolitik verschaffen wollen.«
Heilbronner Stimme 13. August 2012

»Markus Beckedahl und sein Blog waren lange Zeit ziemlich die einzige Anlaufstelle für Netzpolitik. Lange bevor es die Piratenpartei, die Enquetekommission Internet des Bundestages oder netzpolitische Sprecher in den großen Parteien gab. Wer sich für Netzpolitik in Deutschland interessiert und - so unwahrscheinlich das ist - Markus Beckedahl bisher nicht kannte, für den ist 'Die digitale Gesellschaft', die Beckedahl gemeinsam mit dem Journalsiten Falk Lüke geschrieben hat, eine gute Gelegenheit, das zu ändern und in den Diskurs einzusteigen.«
Marc Hippler, Stuttgarter Zeitung 28. September 2012

»Die Autoren schlagen sich auf keine Seite, sondern liefern Argumente dafür, warum sowohl Internet-Pessimisten als auch -Optimisten gute Gründe für ihre Haltung haben. Das ist hilfreich und zugleich unterhaltsam. Das Buch zeichnet sich durch eine lockere Schreibe aus und ist, bei allem erzieherischen Ehrgeiz, voller witziger Einfälle.«
Stefanie Wurster, Fluter 26. November 2012

»Es ist der kritische Blick auf die aktuelle Politik, der Beckedahl von vielen anderen Netzaktivisten unterscheidet. Wenn etwa ein Hartz-IV-Empfänger nur so viel Geld für die Internetnutzung zubemessen bekommt, dass es gerade reicht, um im Internetcafé Bewerbungen zu schreiben, wird das Folgen haben, warnt Beckedahl. Wie soll sich ein Beschäftigungsloser wieder fit machen für den Arbeitsmarkt ohne Computer und Software?, fragt er. Und wie soll der Nachwuchs aus Hartz-IV-Familien den Anforderungen der Schule gerecht werden? ... Es ist kein Buch nur für Eingeweihte, sondern erörtert auf verständliche Weise Probleme, die fast jeden betreffen.«
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung 13. Februar 2013

Über den Autor

Markus Beckedahl bloggt seit 2002 unter www.netzpolitik.org, einem der meist-zitierten Blogs im deutschsprachigen Raum. Er ist Mitorganisator der re:publica-Konferenzen, sowie Partner und Gründer der Agentur newthinking communications GmbH. Er sitzt als Sachverständiger in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft im Deutschen Bundestag und ist Mitglied des Medienrates der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Ehrenamtlich ist er Sprecher von Creative Commons Deutschland.



Falk Lüke ist Journalist für Zeitungen, Magazine, Funk und Fernsehen und als Projektmanager tätig. Er erklärt auf Papier, im Netz und im Radio das Internet und betreibt mit den »Kühlschranknotizen« seit 2005 ein eigenes kleines Blog.



Kundenrezensionen

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4.7 von 5 Sternen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mittendrin statt nur dabei ... 7. Juni 2012
Von digitus
Format:Taschenbuch
Markus Beckendahl bloggte schon zum Thema "Netzpolitik" als die meisten Volksvertreter das Internet lediglich als lästiges (und vorübergehendes) Übel betrachteten. Sein Weblog "netzpolitik.org" ist inzwischen zehn Jahre alt. Beckendahl weiß also, wovon er schreibt. Sein Ko-Autor Falk Lüke kann ebenfalls als "Digital Native" bezeichnet werden. Als Autorengespann leisten sie hier ganze Arbeit und liefern einen gut gegliederten, flüssig geschriebenen und bei aller Sachkenntnis lesbar gebliebenen Text ab.

Zentrale Botschaft: Ein "offline" gibt es nicht mehr ... das Internet ist Teil des Lebens, keine Parallelgesellschaft.

Und daraus ergeben sich Konsequenzen, die ein politisches Handeln dringend erforderlich machen - sozial, wirtschaftlich und juristisch. Die Defizite, die unsere Volksvertreter trotz aller Annäherung an das Medium immernoch haben, lassen sich nur durch zivilgesellschaftliches Engagement aller ausgleichen.

Beckendahl und Lüke zeigen auf, was die Digitalisierung für uns und unser Leben bedeutet und wie wir uns einbringen können (und müssen). Dabei wird die Lektüre an keiner Stelle langatmig.

Eindeutiger Lesetipp.

Einen Stern Abzug gibt es für die buchbinderische Qualität: Das Buch lässt sich nur um den Preis des Brechens des Buchrückens aufklappen. Von einem "Premium"-Buch erwarte ich anderes. Aber dafür können die Autoren nichts, das hat (überflüssigerweise) der Verlag verbockt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Zeitbild 5. Juli 2012
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Als jemand, der sich oft und intensiv mit den im Buch behandelten Themen beschäftigt, habe ich zuerst gezweifelt ob ich es mir kaufen soll. Aber es hat sich gelohnt. Das Buch spricht viele Themen aktuelle Netz-Gesellschaftsthemen an und bleibt dabei nicht einseitig sondern beleuchtet durchaus unterschiedliche Standpunkte. Nein, es ist nicht "neutral" geschrieben, die Autoren geben durchaus ihre Meinung wieder, wie auch auf den Blogs, aber bemühen sich (meiner Ansicht nach erfolgreich), die verschiedenen Facetten darzustellen.
Trotzdem, dass ich das Blog netzpolitik.org regelmäßig lese, ist das Buch nicht langweilig, sondern frischt Themen auf, und ist knackig genug geschrieben, um nicht langweilig zu werden.
Für Menschen, die sich noch nicht sonderlich mit den Themen beschäftigt haben, klare 5 Sterne und Kaufempfehlung.
Für Leute wie mich, die die Themen schon gut kennen, ein trotzdem lesenswertes Buch, auch mal um kurz ein Theman nachzuschauen für Diskussions, und immernoch 4-5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenwerter Einstieg ins Thema 29. August 2012
Von Andreas
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Markus und Falk legen mit "Die Digitale Gesellschaft" ein spannendes Sachbuch vor, das ich uneingeschränkt jedem an Herz legen möchte, der sich dem Themen Internet, Digitalisierung und Gesellschaft nähern möchte.

Der Text liest sich, dank einiger Anekdoten und gut gewählten Beispielen, schnell und ist stets gut verständlich. Auch für Menschen, die zwar politisch gesellschaftlich Interessiert sind, aber sich nicht als netzaffine Nerds bezeichnen würden.

Regelmässige Leser von netzpolitik.org dürften hingegen nicht viel Neues entdecken ;)
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