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Die deutschen Regionalcharaktere: Psychologie und Geschichte Broschiert – Januar 2012


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Produktinformation

  • Broschiert: 204 Seiten
  • Verlag: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389876592X
  • ISBN-13: 978-3898765923
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 15,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 818.743 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ingo Bild am 13. März 2012
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Wie schon in "Die Anthropologie Europas" ist es dem Autor gelungen, ein wissenschaftlich fundiertes Werk interessant und verständlich zu gestalten.

Nach einem Ausflug in die Frage, in wieweit erkennbare Regionalcharaktere überhaupt existieren und einer kurzen Darstellung der Forschungsgeschichte zum Thema kommt das Buch schnell zu einer ausführlichen Darstellung der empirischen Befunde. Eine ganze Reihe von systematischen schulischen Begabungseinschätzungen, Rekrutenuntersuchungen, Testergebnissen von Offiziersanwärtern und sogar die regionalen Kriminalstatistiken und psychiatrischen Statistiken ergeben klare Hinweise auf die Verschiedenheit der regionalen Bevölkerungen in geistig-seelischer Hinsicht.

Andreas Vonderach hat sich der zeitaufwändigen Auswertung von 364 bereits vorliegenden Charakterbeschreibungen verschiedenster deutscher und teils auch benachbarter Populationen gewidmet. Die Vorgehensweise dabei ist für den Leser transparent gemacht. Die Ergebnisse dieser Forschungen werden vom Autor knapp und sauber zusammengefasst und dargestellt - unter völligem Verzicht auf platte Anekdoten und dergleichen Beiwerk.

Noch interessanter ist der dritte Teil des Buches, in dem Vonderach teils überraschend alte Belege für das Vorliegen von bestimmten heute noch gültigen "Stereotypen" über bestimmte Bevölkerungsgruppen präsentiert. Die darauf dann folgenden Erklärungen über die Wirkungsweisen und Ursachen der Regionalcharaktere sind schließlich die eigentliche Fundgrube dieses Buches.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Vonderach am 17. Januar 2013
Format: Broschiert
Dies ist die Rezension meines Buches in der "Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie" 60, 2012, Heft 2, S. 146-148 durch Prof. Dr. Karl Friedrich Bohler:

Der Autor geht in dem gut lesbaren und klar gegliederten Band den Fragen nach, ob es heute - angesichts einer individualisierten Multioptionsgesellschaft, um ein plastisches Schlagwort zu gebrauchen - überhaupt noch so etwas wie Regional-, Volks- oder Nationalcharaktere gibt; und ob man angesichts eines herrschenden konstruktivistischen Weltbildes in den Sozialwissenschaften in solchen kollektiven Bewusstseinsformen mehr sehen kann als Einbildungen und Vorurteile. Regionalcharaktere würden heutzutage in der Wissenschaft fast nur noch unter dem Stereotypenparadigma betrachtet. Diese Sichtweise von überholten Vorurteilen, die nur in den Köpfen der Menschen, nicht aber in der Wirklichkeit existierten, werde jedoch, wie der Autor in der Einleitung mit Nachdruck ausführt, den immer noch bestehenden sozialen und mentalen Realitäten nicht gerecht.

Zur Begründung führt er aus: Stereotypen gelten erstens als Ausdruck von starren, durch Erfahrung nicht beeinflussbaren, vorurteilsbeladenen Vorstellungen; Regionalcharaktere dagegen verkörperten regionale mentale Prägungen, die das Ergebnis der geschichtlichen Entwicklung sind und sich im Laufe der Zeit auch verändern. Ein erheblicher Teil der Beschreibungen in der älteren volkskundlichen Literatur sei zweitens keine ,,Produktion" von Vorurteilen, sondern stellten das Ergebnis langjähriger Beobachtungen dar, die den Willen zu angemessenen Beurteilungen der regionalen Milieuwelten erkennen ließen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leon Stein am 16. Februar 2013
Format: Broschiert
Andreas Vonderach beschreibt in seinem nicht zu dick geratenen Werk als erster Moderner systematische Persönlichkeitsunterschiede zwischen verschiedenen deutschsprachigen Regionen.
Wichtig ist der erhellende Einstieg über eine kritische Auseinandersetzung mit der selbst oft „stereotypen“ Stereotypforschung (s.a. ähnlich Jussim, Social Perception and Social Reality: Why Accuracy Dominates Bias and Self-Fulfilling Prophecy). Historisch entstandene und von vielen geteilte Einschätzungen haben meist nicht nur einen empirisch wahren Kern, sondern sind als Beschreibungen von Durchschnittsausprägungen zutreffend!
Interessant sind die vielen Detailbeschreibungen. Beispiele:
S. 40: „Die gute Intelligenz und die technische Begabung der Vorarlberger stimmen gut mit dem Bild in den volkskundlichen Volkscharakter-Beschreibungen überein. Die Vorarlberger ordnen sich damit in den alemannisch-schwäbischen Bereich ein.“ S. 92: „Vorarlberger gelten als bieder und nüchtern, fleißig, gewinnstrebend und sparsam, ..., intelligent und schlagfertig.“
S. 68): Als gut begabt gelten Niederdeutsche an der Küste, Bewohner der rheinischen Ebene, Sachsen und Thüringer, Schwaben-Alemannen mit Allgäuern, Schweizer, gelegentlich Bayern und Alpenbewohner.
Eichsfelder sind „konservativ“ (S. 88).
S. 98: „Unterschiede innerhalb des deutschen Sprachgebietes sind in Nord-Süd-Richtung stärker ausgeprägt als in West-Ost-Richtung.“
Insgesamt sind die Unterschiede aber weniger markant als international. Und selbstverständlich sind sie durch Zuzug anderer und durch gesellschaftlich-kulturellen Wandel der Änderung unterworfen.
Wer stärker an der anthropologisch-genetischen Perspektive interessiert ist, schaue in seine „Anthropologie Europas“.
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