Kurzbeschreibung
Das Standardwerk für Münzsammler mit über 1000 Abbildungen in Originalgröße ist ein Muss für jeden Sammler. Jetzt auch mit den aktuellen deutschen Euro-Münzen. Mit Bewertungen in Euro. Der von Kurt Jaeger erstmals 1942 herausgegebene Katalog hat sich in den nunmehr über 60 Jahren seiner Existenz zu einer Institution für die Sammler deutscher Münzen ab 1871 etabliert. Für den Münzenhandel ist er das wichtigste Zitierwerk für die deutschen Prägungen dieses Zeitabschnitts. An diesem Katalog kommt keiner vorbei, der deutsche Münzen seit der Gründung des Kaiserreichs präzise bestimmen will. Im Jaeger sind sowohl die gesamte Mark-Währung von der Einführung im Jahr 1871 bis zur goldenen Abschiedsmark der Deutschen Bundesbank von 2001 umfassend dokumentiert als auch die seit 2002 ausgegebenen deutschen Prägungen der Euro-Währung komplett katalogisiert worden. Auch für die Münzen der Euro-Währung wurde dabei die bewährte Darstellungsform des Jaeger-Katalogs beeinhaltet, wobei alle Prägungen bis zum Jahr 2007 nach der offiziellen Prägestatistik der deutschen Bundesbank dokumentiert worden sind und darüber hinaus auch alle bereits für das Jahr 2006 angekündigten Gedenkmünzen aufgenommen wurden. Die Bewertungen der Münzen sind durchgängig und sorgfältig überprüft und der aktuellen Marktlage vom Herbst 2005 angepasst worden. Als zusätzliche Informationen sind in zahlreichen Fällen bei den Münzen konkrete Hinweise auf Besonderheiten eingearbeitet worden, wobei zur Orientierung auch die Quellen aus der Fachpresse oder den Auktionskatalogen angegeben sind. Verlag und Bearbeiter freuen sich, den Sammlern das wichtigste Nachschlagewerk und dem Münzhandel dieses unverzichtbare Arbeitsmittel in einer überarbeiteten, aktualisierten und erweiterten Form zur Verfügung stellen zu können.
Über den Autor
Helmut Kahnt wurde 1945 in Leipzig geboren. Er erlernte den Beruf des Buchdruckers und arbeitete in der damaligen Wertpapierdruckerei der DDR (heute wieder Giesecke & Devrient). Er absolvierte ein Direktstudium für Polygrafie und ein Fernstudium zum Dipl.-Ing. für Verarbeitungstechnik. Danach arbeitete er als Herstellungsleiter im Bibliographischen Institut Leipzig sowie als Redakteur für Technik und Leitender Redakteur im selben Verlag für Nachschlagewerke und Lexika (neben zahlreichen Büchern zur Technik auch redaktionelle Betreuung des Lexikon der Heraldik). 1988 siedelte er in die Bundesrepublik über und arbeitete als Redakteur für Technik beim Bibliographischen Institut & F. A. Brockhaus AG in Mannheim. Hier wirkte er u.a. an der Großen Brockhaus-Enzyklopädie in 30 Bänden mit und war verantwortlich für die Themen Numismatik, Heraldik, Ordenskunde und Bereiche der Technik. Ab 1989 war er freier Mitarbeiter einer numismatischen Zeitschrift und ab 1991 deren Chefredakteur. Seit 1996 nebenberufliche Mitarbeit im Gietl Verlag für die Zeitschrift Münzen & Papiergeld. 1998 beendete er seine Tätigkeit für den Brockhaus-Verlag, kehrte wieder nach Sachsen zurück und ist seither als Chefredakteur der Zeitschrift Münzen & Papiergeld (von 2000 bis 2002 auch der Zeitschrift MünzenRevue) sowie als Fachautor tätig. Ausgehend von seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Münzen und seinen zahlreichen numismatischen Publikationen gilt er als einer der profiliertesten Münzexperten Deutschlands. Er wurde 2003 mit dem Vreneli-Preis der World-Money-Fair ausgezeichnet.