»Das Buch bringt den Leser dem Ziel, Europa besser verstehen zu können, ein gutes Stück näher.«
Gießener Allgemeine 27.01.2009»Anschaulich und mit zahlreichen Tabellen und Grafiekn stellt das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung nicht nur eine auf Tatsachen und Statistiken beruhende Stuide vor, sondern auch einen prognosebericht, der bis ins Jahr 2030 reicht. Dabei wird jedes EU-Land gesondert behandelt.«
ShortBooks 08.01.2009»Dieses Buch ist unentbehrlich für alle ökonomisch und politisch Interessierten.«
Saldo 19.11.2008»Die Diskussion über die demografische Alterung, teilweise auch Schrumpfung, erhält mit der Publikation des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung ein gut zugängliches Hilfsmittel. Bemerkenswert ist zum einen der gesamteuropäische Vergleich (ohne Russland) auf regionaler Ebene ... Zum anderen wird die demografische Entwicklung in einen Kontext gestellt, der auch Wirtschaft, Familien- und Sozialpolitik, Bildungswesen und Umwelt umfasst.«
Neue Zürcher Zeitung 03.10.2008»Wenn man ein Buch mit an die 400 Seiten über Demografie in die Hände bekommt, stellt man sich erst einmal auf anstrengende Lesestunden ein. Umso überraschter ist man, wie locker und fesselnd diese Untersuchung der europäischen Länder und ihrer Regionen im Bezug auf die Zukunft geschrieben ist ... Im Detail ist Neues, zum Teil Schockierendes zu erfahren. Man wird umdenken müssen.«
Deutschlandradio 11.09.2008»Die große Herausforderung liegt im Tempo der Veränderungen. Bei einer derzeitigen Geburtenrate in der EU von knapp unter 1,5 Kindern pro Frau ist jede Generation ein Viertel kleiner als die vorherige. ›Dieses exponentielle Schrumpfen verursacht massive soziale und wirtschaftliche Anpassungsprobleme, genau wie exponentielles Wachstum den Entwicklungsländern ihre Entwicklungsmöglichkeiten raubt‹, so Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts. Die ganze Wucht der Bevölkerungsdynamik wird sich erst ab dem nächsten Jahrzehnt entfalten, wenn die geburtenstarken Baybboomer in Rente gehen. Da ihnen aufgrund des ›Pillenknicks‹ im Westen und der massiven Geburtenrückgänge im Osten deutlich kleinere Jahrgänge folgen, kommt es zu einer extremen Verschiebung im Verhältnis der aktiven und der pensionierten Bevölkerung.«
Geo 01.09.2008»... von grundlegender Bedeutung und in der Klarheit der Erkenntnisse konkurrenzlos ...«
Europäische Sicherheit 01.09.2008»Aus der Erkenntnis ›Die Welt wächst - Europa stagniert‹ ziehen die Autoren den Schluss: ›Aber das bedeutet nicht den Untergang des Abendlandes.‹ Gerade aus der Vielfalt seiner Kulturen, Konzepte und Ideen können die Staaten auch Lösungsmöglichkeiten ziehen.«
EHI Retail Institute 01.09.2008»Die Texte sind lesefreundlich geschrieben und für jeden Interessierten geeignet. Die untersuchten Regionen liegen in der Hauptsache in EU-Ländern, wobei Frankreich und Deutschland großes Gewicht zukommt. Erstaunlich ist: Im Jahr 2050 wird es mehr Franzosen geben als Deutsche.«
Börsenblatt 28.08.2008»Europas Osten zieht westwärts: Eine neue Studie belegt, die Migrationsbewegung geht nach wie vor von Ost nach West - zum Beispiel nach Irland, Großbritannien oder Schweden. Auch Spanien ist zum Einwanderungsland geworden. Doch dies schützt die westeuropäischen Gesellschaften nicht vor Überalterung.«
die tageszeitung 22.08.2009»Die Bevölkerung der Welt wächst, die Europas stagniert. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn noch nie war der alte Kontinent stärker in Bewegung als seit dem Fall des Eisernen Vorhangs. ›Die Europäer sind die Pioniere des demografischen Wandels‹, sagt Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.«
Neue Ruhr Zeitung 22.08.2008»Island handelt vorbildlich, Deutschland altert, Italien vergreist und Hunderttausende Osteuropäer haben sich auf die Wanderschaft begeben, um ihr Geld vor allem in Irland und Spanien zu verdienen. Sie fehlen jetzt in ihren aufstrebenden Heimatländern. Das ist die Quintessenz einer neuen Studie über die Entwicklung Europas.«
Ludwigsburger Kreiszeitung 22.08.2008»Deutschland, so bringt es der Forscher Reiner Klingholz vom renommierten Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung auf den Punkt, ist nicht nur Vorreiter in Sachen demografischer Wandel, sondern trägt auch als ehemals geteiltes Land innerhalb seiner eigenen Grenzen den gewaltigen Strukturwandel des ganzen Erdteils aus.«
Heilbronner Stimme 22.08.2008»Stephen Kröhnert, einer der Autoren der Studie, erklärt, worauf es ankommt, ob ein Land fit für die Zukunft ist: ›Regionen wie Skandinavien und Island haben ein gutes demografisches Fundament und zudem eine gute wirtschaftliche Basis, weil sie in Forschung und Bildung investieren.‹«
Kölnische Rundschau 22.08.2008»Eine unsichtbare Grenze verläuft durch das Europa des Jahres 2050 und zerteilt den Kontinent in Gewinner und Verlierer. Sie orientiert sich fast überall an jenem Eisernen Vorhang, der dann schon 60 Jahre lang überwunden schien. Und sie verläuft mitten durch Deutschland.«
Frankfurter Rundschau 22.08.2008»Als Vorbild sehen die Forscher des Berlin-Institutes vor allem die nordischen Länder, allen voran Island und Schweden. Ein entscheidender Erfolgfaktor sei die starke Erwerbsbeteiligung von Frauen. Früher seien Bevölkerungswissenschaftler davon ausgegangen, dass die Geburtenzahl dann besonders hoch sei, wenn Frauen nicht berufstätig sind. Inzwischen verhalte es sich genau umgekehrt. Die meisten Kinder pro Frau kämen in jenen europäischen Ländern auf die Welt, in denen Frauen gut in das Berufsleben integriert seien.«
Der Tagesspiegel 22.08.2008»Baden Württemberg und Bayern sind die zukunftsfähigsten Regionen in Deutschland. Im Europa-Vergleich ist die Bundesrepublik aber nur Mittelmaß.«
Südwest Presse 22.08.2008»Verglichen wurden 285 Gebiete in 27 EU-Ländern und den Nicht-EU-Ländern Island, Norwegen und Schweiz. Deutschland liegt in der Gesamtwertung mit Platz 14 im Mittelfeld. Die neuen Bundesländer fallen der Studie zufolge vor allem durch wenig Nachwuchs, eine starke Überalterung und eine ausgedünnte zukünftige Elterngeneration auf. Nirgendwo in Europa seien großflächig so viele junge Frauen abgewandert. Seit Ende der DDR zogen bis 2006 mehr als 1,7 Millionen Menschen nach Westen. Tschechien, Slowenien sowie die Hauptstadtregionen von Ungarn und der Slowakei haben im Vergleich bessere Zukunftschancen.«
Nordsee-Zeitung 22.08.2008»Auch die deutsche Hauptstadt bildet europaweit einen Sonderfall. Zwischen 2000 und 2005 verzeichnete Berlin praktisch kein Wachstum der Wirtschaftskraft, während andernorts die Metropolen normalerweise die dynamischsten Zentren sind. Abgesehen von der Bahn hat kein wichtiges Großunternehmen seinen Sitz in Berlin.«
welt.de 21.08.2008»Der Norden boomt: Regionen in Skandinavien und Island schnitten in der Studie am besten ab. Vor allem die Hauptstadtregionen Oslo und Stockholm erhielten eine ausgezeichnete Bewertung. Auch sechs der sieben Schweizer Regionen landeten in der Gesamtbewertung unter den ersten zehn Plätzen. Eine hohe Wertschöpfung, guten Bildungsstand und beeindruckende Beschäftigungsquoten bescheinigen die Autoren diesen Regionen.«
Financial Times Deutschland 21.08.2008»Ranking zur Zukunftsfähigkeit von Regionen: Spitzenreiter in Europa ist Island, auf dem letzten landete der bulgarische Nordwesten. Mit Platz 18 ist Oberbayern die zukunftsfähigste deutsche Region, Sachsen-Anhalt das Schlusslicht ... Viele Regionen in klassischen Auswandererländern wie Irland oder Spanien erlebten einen Einwanderungsschub ... Irland, das einstige Armenhaus Europas, gehört heute zu den zukunftsfähigsten Regionen.«
Ostthüringer Zeitung 22.08.2008»Europa schrumpft und fast alle Peripherie-Regionen sind von Abwanderung betroffen ... Klingholz empfiehlt, betroffene Regionen praktisch aufzugeben. Ansonsten könne man versuchen, von anderen Ländern zu lernen., So würde Norwegen seit Jahrzehnten seinen dünn besiedelten Norden erfolgreich halten. Den Gemeinden müsse die Möglichkeit gegeben werden, auf sie zugeschnittene Lösungen zu entwicklen.«
RBB 22.08.2008»Ostdeutschland ist das ›demografische Notstandsgebiet Europas‹. Kaum eine andere Region leidet so sehr unter Überalterung, nirgendwo ist der Anteil von Frauen an der Bevölkerung so niedrig wie in den neuen Bundesländern. Um die Zukunftsfähigkeit ist es dort ähnlich bestellt wie in Bulgarien und Nordgriechenland. Die deutsche Hauptstadt stehe kaum besser da: Bei der Wirtschaftskraft rangiert Berlin unter 60 Metropolregionen auf Platz 52 ... Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie, in der das private Berlin.-Ínstitut für Bevölkerung und Entwicklung ›die Fitness der europäischen Regionen bei der Bewältigung des demografischen Wandels‹ untersucht hat ... Deutschland liegt in der Rangliste von 30 Staaten auf Platz 14. Allerdings sei das Land gespalten: ›Durch Deutschland verläuft nach wie vor die alte Grenze zwischen den Systemen. Sie trennt den hilfsbedürftigen Osten vom wirtschaftsstarken Westen, der seinereits im Süden deutlich besser abschneidet als im Norden‹.«
Berliner Morgenpost 22.08.2008»Das Faszinierende an diesem leicht lesbaren und informativen Buch ist: Trotz der beschriebenen Spannungen entsteht im Laufe des Blätterns ein 'Wir-Gefühl', das einen mit den anderen Europäern verbindet. Dieses Wir-Gefühl erstreckt sich am Ende bis nach Weisrussland, in die Ukraine oder nach Moldawien. Und so kann aus einem 'kurzen Stöbern' schnell ein ganzer Leseabend werden.«
Taxi Mai 2010