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Die blonde Witwe. Ein Auftrag für Spenser
 
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Die blonde Witwe. Ein Auftrag für Spenser [Taschenbuch]

Robert B Parker , Emanuel Bergmann , Tanja Mushenko
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 223 Seiten
  • Verlag: Pendragon (1. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865320376
  • ISBN-13: 978-3865320377
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 317.637 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Robert B. Parker
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Bankier Nathan Smith wird eines Abends tot in seinem Bett aufgefunden. Von der Tatwaffe fehlt jede Spur und alles spricht dafür, dass seine junge Frau Mary den Finger am Abzug hatte. Dank Nathans Millionen kann sie sich an ein renommiertes Anwaltsbüro wenden. Doch selbst ihre Anwältin zweifelt an der Unschuld der blonden Witwe und engagiert den Privatdetektiv Spenser, um den Fall aufzuklären. Spenser hat zunächst keine heiße Spur, bis plötzlich eine Frau, die bei Nathan Smiths Bank entlassen wurde, tot aufgefunden wird. Er stößt bei seinen weiteren Ermittlungen auf ein bislang gut gehütetes Geheimnis in Marys Vergangenheit. Mit seinen knappen, frischen Dialogen und den scharf gezeichneten Charakteren ist “Die blonde Witwe” ein weiterer Triumph im Werk von Robert B. Parker, der in den USA ein Bestseller-Autor ist. Seit seinem Debüt “Spenser und das gestohlene Manuskript” im Jahr 1973 sind über dreißig Spenser-Krimis erschienen, die international sehr erfolgreich sind. In den USA lief viele Jahre die erfolgreiche Fernsehserie “Spenser” mit Robert Urich in der Hauptrolle.

Über den Autor

Robert B. Parker wurde 1932 geboren. 1971 promovierte er an der Universität Boston über die “Schwarze Serie” in der amerikanischen Kriminalliteratur. 1973 erschien sein erster Roman und bereits 1976 erhielt er für den Titel “Auf eigene Rechnung” den Edgar Award für den besten Kriminalroman des Jahres. Parker lebt heute in Boston.

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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Kurz zum Inhalt

Der Banker Nathan Smith wird in seinem Haus erschossen aufgefunden. Als einzige Verdächtige kommt zunächst nur seine junge Witwe Marry in Frage. Sie bestreitet die Tat. Die Mordwaffe ist spurlos verschwunden.

Mit der Einleitung "Ich glaube Sie ist es gewesen!", beauftragt die Rechtsanwältin Rita Fiore den Privatdetektiv Spenser mit den Ermittlungen im Fall Smith. Er soll herausfinden, ob die "blonde Witwe" wirklich schuldig ist oder es noch unbekannte Verdächtige gibt. Nach dem Prinzip: "Herumstochern bis sich etwas tut" versucht Spenser eine Spur zu finden. In der Vergangenheit von Marry Smith wird der Ermittler schließlich fündig. Trotzdem kommt er sehr langsam voran, da es nicht nur bei einer Leiche bleibt und auch sein eigenes Leben in Gefahr ist ...

Rezension

Das Buch ist für alle Parker-Fans ein muss. Neulinge in der Welt des Bostoner Privatdetektivs Spenser (mit "s" wie der Dichter) lernen die wichtigsten Hauptpersonen schnell kennen. Vereinzelt wird zwar Bezug auf einen Charakter aus einem der vorherigen Bücher genommen, dieser ist aber nicht Handlungsrelevant.

Spritzige Dialoge, Witz und Charme bringen einen, trotz der düsteren Thematik Mord, immer wieder zum Schmunzeln. Neben Spenser sind auch wieder seine Dauerbeziehung Susan Silverman und der "Berufsschläger" Hawk mit von der Partie.

Nach langer Zeit hat sich endlich wieder eine Verlag entschlossen, einen Roman von Robert B. Parker als deutsche Übersetzung herauszubringen. Nach Ullstein, Goldman und Rowohlt ist der Pendragon Verlag der vierte Parker-Verleger. "Die blonde Witwe" (Originaltitel: Widow's walk) ist bereits 2002 erschienen. Die Bücher von Parker, der als legitimer Nachfolger von Raymond Chandler gilt, sind in seiner Heimat Bestsellerromane. Umso verwunderlicher ist es, dass hier von Ullstein & Co. kein Interesse mehr gezeigt wird.

Über den Autor

Robert Brown Parker wurde 1932 in Springfield, Massachusetts geboren. Er promovierte über die "Schwarze Serie" in der amerikanischen Kriminalliteratur. 1973 wurde der erste Spenser-Roman "The Godwulf Manuskript" veröffentlicht. Über 30 weitere folgten. Heute lebt Parker in Boston. Neben den "Spenser"-Romanen schreibt er Geschichten mit seine zwei anderen Romanhelden: "Sunny Randall" und "Jesse Stone".
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Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Spenser bekommt von seiner guten Freundin, der Anwältin Rita Fiore, den Auftrag sich um den Mordfall Nathan Smith zu kümmern. Dessen Witwe Mary Smith ist die Hauptverdächtige und wird von Rita verteidigt. Rita und Spenser haben Zweifel an der Schuld der blinden Witwe, obwohl das stattliche Erbe, das Nathan Smith hinterlässt ein hervorragendes Motiv liefern würde. Allerdings scheint Mary nicht genügend Grips für ein solches Verbrechen zu haben. Oder spielt sie allen nur das blonde Dummchen vor? Spenser beginnt zu ermitteln und wird kurz darauf von mehreren Schlägern beschattet und auch bedroht. Schließlich werden nach und nach mehrere am Fall beteiligte Personen Opfer des unbekannten Mörders. Da wird Spenser klar, dass er mitten in ein Wespennest gestochen hat ...

Zugegeben im vorliegenden Spenser-Roman spielt der Autor Robert B. Parker mit dem gängigen Blondinen-Klischee, doch wirklich übel nehmen kann man es ihm nicht, denn auch dieser Fall des toughen Privatdetektivs ist ein eindrucksvolles Zeugnis von Parkers schriftstellerischem Talent. Auf gut 220 Seiten entfaltet sich ein Kriminalfall, der weder mit überraschenden Wendungen, noch mit intelligenten, pointierten Dialogen geizt. Letztere gelten schließlich nicht umsonst als Aushängeschild der Parker-Krimis und machen die Bücher zu einer rasanten und unterhaltsamen Lektüre. Daher sind die Spenser-Romane optimal für Leser geeignet, die weder Lust noch Zeit haben sich durch 500-Seiten-Schinken zu quälen, und dennoch nicht auf anspruchsvolle, raffinierte Spannungsliteratur verzichten wollen. Spenser zeigt sich natürlich auch dieses Mal von seiner besten Seite. Selbstbewusst, mit einem leichten Hang zur Überheblichkeit, dabei unerbittlich und mit einer messerscharfen Kombinationsgabe gesegnet, löst er einen Fall, der weitaus komplizierter ist als es zunächst den Anschein hat. Als die Angelegenheit zu heikel wird, zieht Spenser seinen alten Kumpel Hawk hinzu. Moralischen, seelischen und intellektuellen Beistand erfährt er natürlich von seiner Partnerin Susan. Obwohl auch dieser Fall in sich abgeschlossen ist, erinnern kleine Hinweise an frühere Romane. Wer bereits einige Romane von Parker kennt hat darüber hinaus das angenehme Gefühl alte Bekannte wiederzutreffen. Ein Hochgenuss für alle, die Krimis mit Niveau, Action und lebhaften Charakteren zu schätzen wissen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spenser is back!!! 5. Oktober 2006
Von CK
Format:Taschenbuch
Als Spenser im Jahre 1973 in The Godwulf Manuscript (dt. Spenser und das gestohlene Manuskript) das Licht der Welt erblickte, schuf Robert B. Parker eine Figur, die gegen die Stereotypen des damals erstarrten P.I.-Genres gestrickt war. Mit diesem Roman begründete Robert B. Parker seinen Ruf, einer der wichtigsten Erneuerer des P.I.-Genres zu sein. Die ersten elf Spenser-Romane gehören zum besten, was das P.I.-Genre zu bieten hat, und katapultierten Robert B. Parker auf Augenhöhe mit Dashiell Hammett, Raymond Chandler und Ross MacDonald.

Robert B. Parkers Spenser-Romane sind ein Mikrokosmos mit immer wieder kehrenden Figuren, und seine Charaktere zeichnen sich durch diskontinuierliche Grautöne aus. Vinne Morris ist Scharfschütze. Gelegentlich arbeitet er für Spenser, dann wieder für Unterweltgrößen. Spensers sidekick Hawk ist ein ehemaliger Geldeintreiber und Knochenbrecher. Manchmal erscheint er als Spensers Alter Ego, der solche Dinge für Spenser erledigt, vor denen Spenser selbst zurück schreckt. Der Chef der Mordkommission Martin Quirk und sein Mitarbeiter Frank Belson stehen scheinbar auf der anderen Seite. Aber sie respektieren Hawk und Morris, weil beide die schmutzigen Aufräumarbeiten im Dienste einer guten Sache erledigen. Alle sind harte Männer, die wissen, dass die Welt nicht einfach Schwarz-Weiß ist.

Im Unterschied zu seinen literarischen Vorgängern hat Spenser auch sanftere Seiten. Er hat eine Vorliebe für das Kochen und liebt Shakespeare. Eine andere Besonderheit der Spenser-Serie ist das sehr intensive Verhältnis zu seiner Lebensgefährtin Susan Silverman, mit der er (mit Unterbrechungen) seit 25 Jahren zusammen lebt. Susan Silverman ist Psychologin und ihre Gespräche über die Fälle nehmen einen großen Raum in den Spenser-Romanen ein.

Robert B. Parker verfügt über eine hervorragende Schreibe. Er schreibt spritzige Dialoge voller Witz und Charme, in denen er gerne die Political Correctness aufs Korn nimmt. Er ist sparsam mit äußerlichen Beschreibungen seiner Figuren und trotzdem gelingen ihm mit wenigen Pinselstrichen plastische Charaktere und in den Dialogen gibt er ihnen charakteristische, unverwechselbare Stimmen. Darum fehlen bei den Dialogen oft Hinweis auf die Sprecher.

Der neue Spenser-Roman Die blonde Witwe ist eine fast perfekte Mischung aus packender Spannung und Momenten der Besinnlichkeit, des Humors und einem großen Showdown als Finale. Der Roman besitzt einen verwickelten Plot mit vielen losen Enden, die erst im Finale zusammengeführt werden. Robert B. Parker beschreibt Actionszenen filmisch und kraftvoll. Er hat ein wunderbares Gefühl für Tempo und treibt in seinen Beschreibungen und Dialogen die Handlung peitschend voran.

Es ist schön, dass Spenser wieder zurück ist!!!
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