Menge:1
Die bitteren Tränen ... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Filmexpress
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: BLITZVERSAND am nächsten Tag,Versandrabatt:ab dem 2.Artikel zahlen Sie nur noch 1 Euro,Erstattung erfolgt nach dem Versand
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und bis zu EUR 0,50 Gutschein
erhalten.
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen

Bild nicht verfügbar

Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
  • Die bitteren Tränen der Petra von Kant
  • Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
  • Keine Abbildung vorhanden
      

Die bitteren Tränen der Petra von Kant

8 Kundenrezensionen

Preis: EUR 6,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
11 neu ab EUR 6,92 1 gebraucht ab EUR 4,99

LOVEFiLM DVD Verleih


Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie hier reduzierte Filme und Serien auf DVD oder Blu-ray.


Wird oft zusammen gekauft

Die bitteren Tränen der Petra von Kant + Lola + Lili Marleen
Preis für alle drei: EUR 20,97

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Irm Hermann, Margit Carstensen, Hanna Schygulla, Eva Mattes, Katrin Schaake
  • Komponist: The Platters
  • Künstler: Michael Ballhaus, Rainer Werner Fassbinder, Michael Fengler
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 2. Februar 2007
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 119 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000M4R5I4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.342 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ein Frauenschicksal: Besitzgier und Eifersucht, Unterdrückung und Abhängigkeit. Die erfolgreiche Modeschöpferin Petra von Kant verliebt sich in ein Mädchen, das wesentlich jünger ist als sie, Karin Thimm. Petra von Kant, die ihren ersten Mann durch einen Unfall verloren hat und von ihrem zweiten Mann geschieden ist, gerät in einen Aufruhr der Gefühle. Als Karins Mann aus dem Ausland zurückkehrt, verlässt sie Petra. Das abrupte Ende ihres Glücks stürzt Petra in Verzweiflung. Nur langsam beginnt sie zu verstehen, dass sie Karin nicht wirklich geliebt hat, sondern sie besitzen wollte. Voller Hoffnung bietet sie ihrer Sekretärin Marlene ein neues, gemeinsames Leben an... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de

In den 13 Jahren, in denen seine Fernseh- und Kinofilme entstanden sind, hat Rainer Werner Fassbinder zugleich immer auch noch an verschiedenen Bühnen in Deutschland gearbeitet und dort eigene genauso wie fremde Stücke inszeniert. Einige dieser Theaterarbeiten hat er dann später selbst verfilmt. So basiert neben seinem zweiten Film Katzelmacher auch das 1972 entstandene Melodrama Die bitteren Tränen der Petra von Kant auf einem von ihm geschriebenen Stück, das er 1971 bei der Experimenta in Frankfurt uraufgeführt hat. Doch während Katzelmacher mit seinen wechselnden Schauplätzen die Spuren seiner Entstehung etwas zu verwischen scheint, betont Fassbinder bei seiner Umsetzung von Petra von Kant den Ursprung des Stoffes ganz bewusst und lässt uns nie vergessen, dass wir hier Kino gewordenes Theater sehen.

Die Modeschöpferin Petra von Kant (Margit Carstensen) lebt nach der Scheidung von ihrem Mann alleine mit ihrer die ganze Zeit über stumm bleibenden Dienerin Marlene (Irm Hermann) in einer großbürgerlichen Wohnung zusammen. Getrieben von ihren emanzipatorischen Vorstellungen kritisiert sie jede Form von Liebe, die auf Herrschaft und Unterwürfigkeit basiert. Nur vergisst sie augenblicklich ihre Ideen, als sie sich in die aus dem Arbeitermilieu kommende Karin (Hanna Schygulla) verliebt. Die Jüngere ist zwar bereit, sich kaufen zu lassen, aber ihre Freiheit will sie auf keinen Fall aufgeben. So bleibt ihr letztlich nichts anderes übrig, als Petra zu verlassen. Nach einem Zusammenbruch an ihrem 35. Geburtstag erkennt die Modeschöpferin, dass sie lernen muss, zu lieben, ohne Forderungen zu stellen.

Nach den ersten sehr spröden Filmen, die sich einer konventionellen oder auch nur klassischen Kinoästhetik konsequent entzogen haben, begann Rainer Werner Fassbinder relativ bald mit seiner Suche nach einer Filmsprache, in der sich seine Ideen und die Traditionen des großen Erzählkinos zu einer perfekten Einheit fügen. Bei Die bitteren Tränen der Petra von Kant hat er diese ersehnte Harmonie zum ersten Mal erreicht. Auch wenn das Theaterhafte des Projekts -- der Film verlässt den Raum, in dem Petra arbeitet und schläft, liebt und herrscht, praktisch nicht, und auch die ursprüngliche Akteinteilung ist noch genau zu erkennen -- ganz im Vordergrund steht, war Fassbinder mit keinem anderen Film, vielleicht einmal abgesehen von Lili Marleen, Hollywood so nah wie hier.

Die Geschichte der Modeschöpferin, die von einer anderen, gleichberechtigten Liebe träumt und doch die Fehler ihres Mannes wiederholt, ist Fassbinders Version eines der amerikanischen Woman's Films, der Frauenfilme der 40er- und 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Wie George Cukor, Joseph Mankiewicz und Douglas Sirk porträtiert er nicht nur das Schicksal einer Frau, die sich im gleichen Maße selbst zerstört, wie sie von anderen zerstört wird, er seziert zugleich die gesellschaftlichen Bedingungen, die den Niedergang seiner Heldin unvermeidlich machen. In der bürgerlichen Welt, deren Gefangene Petra von Kant ist -- sie scheint ihre Wohnung nie zu verlassen --, wird Liebe immer einem Besitzverhältnis gleichkommen. Diese wahrhaft bittere Erkenntnis präsentiert uns Fassbinder hier in so kunstvollen wie künstlichen Bildkompositionen, deren betörende Schönheit nie von Margit Carstensens grandioser Charakterstudie ablenkt, ihr ganz im Gegenteil sogar noch eine größere Intensität verleiht. --Sascha Westphal -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Januar 2001
Format: Videokassette
Petra von Kant - erfolgreiche Modeschöpferin in den Dreißigern - hat zwei unglückliche Ehe- Beziehungen hinter sich. Auf beruflichem Wege lernt sie das aufstrebende Model Karin Thimm kennen - und ihre erwachende Liebe zum eigenen Geschlecht. Die aus unterpriviligierten Verhältnissen stammende Karin erkennt allerdings schnell, dass ihr Eingehen auf das linkische Liebeswerben ihrer älteren Freundin vor allen Dingen ihrer beruflichen Karriere dient. Den Schein einer glücklichen lesbischen Liebe läßt Karin vollends auffliegen, als sich ihr Ex- Mann am Horizont wiedermeldet. Die verlassene Petra bricht zusammen, läuft Amok und muß am Schluss selber feststellen: "Ich habe sie nicht geliebt, ich habe sie nur besitzen wollen." Fassbinders Moritat über die Schwierigkeit einer echten, selbstlosen Liebe nimmt sich viel Zeit, die beiden Hauptprotagonisten ausführlich zu beschreiben, die hervorragend von den beiden First Ladies der Fassbinder- Familie dargestellt werden: Hanna Schygulla als Karin Thimm und Margit Carstensen als die Petra von Kant - ihre erste Hauptrolle in einem Fassbinder- Film überhaupt. Das mondäne Wohnambiente der Modeschöpferin wird ausgezeichnet von Kameramann Michael Ballhaus in Szene gesetzt und - schließlich ebenso wirkungsvoll dekonstruiert, wenn Petra in blinder Wut die edlen Requisiten zertrümmert, die ihre Welt ausmachen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anton Schaeffner am 16. April 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Wir haben den Film im Zusammenhang mit der Bühnenumsetzung am Münchener Residenztheater, inszeniert von M. Kušej, angesehen. Ein sehr interessanter Vergleich, der auch zeigt, wie nah Kušej mit z.T. ganz anderen Mitteln dem Fassbinder-Original kam. Beides, sehr sehenswert!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Almartin am 19. November 2013
Format: DVD
Es ist sehr interessant, die verschiedenen Kritiken zu Fassbinders 'Die bitteren Tränen der Petra von Kant' zu hören und zu lesen. Für mich war das sehr
wichtig, da ich zunächst garkeinen Zugang zu dem Film bekam. Auch heute ist das noch immer einer der kompliziertesten Fassbinder Filme für mich.
Petra von Kant (gewöhnungsbedürftig Margit Carstensen) ist eine erfolgreiche, verwöhnte und überhebliche Mödeschopferin. Ihr Charakter wird detailliert
gezeichnet, und es scheint durchaus verständlich zu sein, dass sie sich vor schmutzigen und stinkenden Männern ekelt, wenn man ihre Geschichte berücksich-
tigt. Da kommt ihr die attraktive und ungeheuer erotische Karin Thimm (Hanna Schygulla) gerade recht. Petra versucht alles, um Karin zu vereinnahmen und
als Teil ihrer ästhetisch schönen Welt zu besitzen. Aber Karin, die aus kleinen Verhältnissen kommt, steht eigentlich auf Männer, sie äußert das auch mal
sehr drastisch. Als Karin endlich Petra verlässt, verliert die völlig die Fassung, besonders da sie merkt, dass sie in eine ungewollte Abhängigkeit gera-
ten war. Sie versucht sogar, sich ihrer schweigsamen Angestellten (Irm Hermann) zu nähern, die aber den Zusammenbruch ihrer gewohnten Welt ablehnt und deswegen Petra ebenfalls verlässt.
Ich muss gestehe, was für mich den Film nur schwer erträglich macht, ist das was Fassbinder ganz bewusst eingesetzt hat, nämlich die nennen wir es einmal
exaltierte Sprache und Spielweise von Margit Carstensen. Zwar kann ich nachvollziehen, was diesem Auftreten zu Grunde liegt, aber es nervt.
Ein schwieriger, aber sehensweter und ziemlich negativer Film.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 18. Januar 2004
Format: DVD
Versuch über die bitteren Tränen der Petra von Kant
Haben Sie schon einmal die absolute Unmöglichkeit von Liebe empfunden? Rainer Werner Fassbinder hat mit seinem Werk "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" ein Beispiel für einen unausprechbaren Sachverhalt gegeben. Petra von Kant hat sich von den Männern abgewandt; Männer stinken und sind ekelerregend. Ihre Sexualität ist primitiv und abstoßend. Hanna Schygulla spielt Karin Timm, eine 24jährige, attraktive und existenz-suchende Person. Petra verliebt sich in Karin. Leider hat Karin einige Angewohnheiten, die Petra zuvor an den Männern aufgestoßen waren: Sie ist gelinde gesagt etwas faul, liegt am liebsten auf dem Bett und liest Illustrierte. Sie ist kulturell nicht sonderlich interessiert. Sie möchte auch nicht den ganzen Tag mit Petra "rummachen". Stattdessen bleibt sie schon mal bis sechs Uhr morgens weg und schläft mit einem Farbigen. Und hält es für eine gute Idee, Petra zu erzählen, dass jener Farbige gut gebaut war...
Dabei ist Petras Liebe absolut-apodiktisch!
Sie ist als erfolgreiche Modedesignerin finanziell unabhängig; kann Karin also aushalten. Ihr ganzer Lebenssinn projiziert sich in die Beziehung mit Karin. Ein höchster Akt intellektueller Selbstbefriedigung; Petra erlangt subjektiv Macht über die Vergangenheit: Macht sich selbst ihren stinkenden, ekelerregenden Ex-Mann vergessen.
Dabei ist Petra selbst arrogant. Kühl kommandiert sie ihr Hausmädchen; fabelhaft gespielt von Irm Hermann. Besitz! Dies ist die Pestbeule neben dem Herzen der Petra von Kant. Geld ist bloß Besitz erster Stufe. Das Hausmädchen ist auch Besitz. Und nun möchte die Petra die Karin besitzen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden