Ich habe "Die bewohnte Insel" im Original also auf russisch gelesen. Ein junger Mann namens Maxim Kammerer wird während seiner kosmischen Entdeckungsreise von einem Meteoriten getroffen und muß auf dem Planeten Saraksch landen. Wie er bald feststellt ist der Planet bewohnt und seine größte Zivilisation befindet sich in tiefster Krise. Das postatomare Land kann man mit dem dritten Reich oder mit der frühen Sowjetzeit vergleichen. Es herrschen Militärgesetz und Propaganda, die alles Fremde ausschliessen. Die Menschen im Land werden durch die Türme manipuliert, die überall im Land verteilt sind. Maxim oder Mak Sim, wie er von den Bewohner dieser Welt genannt wird, kommt aus einer vollkommenen Welt und kann deshalb nicht sofort das ganze Elend begreifen. Erst nach einigen schrecklichen Erlebnissen entscheidet er sich dafür, sich den Rebellen anzuschliessen und das System zu stürzen. Doch es ist nichts wie es aussieht. Immer wieder tauchen Gerüchte über einen "Wanderer" auf, der hinter Allem steht. Wer dieser "Wanderer" wirklich ist, erfährt der Leser erst, wenn er die letzten Seiten des Buches durchgelesen hat. Und das wird eine große Überraschung... "Die bewohnte Insel" war eins der ersten Bücher von Gebrüder Strugatzki und nachdem ich es gelesen hatte, habe ich mir sofort alle anderen Bücher von diesen Autoren gekauft, die ich finden konnte. Das Buch ist eins der Besten, die ich gelesen habe und wenn man das angefangen hat zu lesen, klappt man das Buch erst zu wenn Mak Sim's Abenteuer beendet sind.