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Die 500 besten Vital-Tipps
 
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Die 500 besten Vital-Tipps [Taschenbuch]

Hademar Bankhofer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Buch, randvoll mit praktischen Ratschlägen, Tips und Rezepten für jeden, der etwas für seine Gesundheit, Fitneß, Schönheit und Vitalität tun möchte. Ein Buch, das leicht verständlich und leicht nachvollziehbar den Weg zeigt, wie man möglichst lange gesund bleibt, wie man Krankheiten vorbeugt und wie man erfolgreich gegen viele alltägliche Gesundheitsprobleme vorgehen kann.

Klappentext

"Das Buch ist ein ausgezeichneter, einfach nachvollziehbarer Ratgeber für Jedermann."
Frankfurter Stadtkurier

"Das Buch bietet Wissenswertes für die ganze Familie. Wer die Ratschläge befolgt, kann Krankheiten wirkungsvoll vorbeugen und aktiv etwas für seine Gesundheit tun."
Oranienburger Generalanzeiger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Prof. Hademar Bankhofer ist einer der populärsten Medizin-Journalisten Europas. Seine Ratgeber-Bücher und Zeitungs-Kolumnen zum Thema Gesundheit erscheinen in vielen Ländern. Millionen Zuschauer kennen ihn aus dem ARD-Morgenmagazin und aus der ORF-Sendung "Willkommen Österreich", wo er regelmäßig als Gesundheits-Experte auftritt. Samstag für Samstag lauschen viele Hörer seinem Gesundheits-Magazin bei Klassik-Radio. Er ist aber auch regelmäßig beim WDR mit seinen Tipps zu hören.

Auszug aus Die 500 besten Vital-Tipps. Der einfache Weg zur Gesundheit von Hademar Bankhofer. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

VORWORT

DIE KUNST, VITAL ZU SEIN
Eine Einladung zum »Gesundlesen«

DER EINFACHE WEG IN DIE GESUNDE ERNÄHRUNG
Der erste Schritt - das Vollkornbrot
Das Müsli ist ein guter Tagesanfang
Das Geheimnis der Säuren und Basen
Das volle Korn als Lebenselixier
Fleisch sollte nur Beilage sein
Zu viel Fleisch macht depressiv
Gemüse liefert den Lebenssprit
Wenig Salz und viel Gewürze
Das frische Obst im Suppenteller
Auch Fett gehört zur Vollwertkost
Gesunde Ernährung in Restaurant und Kantine
Naturreis stärkt die schwachen Nerven
Unkraut kann so köstlich sein
Supertricks für die gesunde Vollwertkost
Das 7-Tage-Programm der gesunden Ernährung
Schlank ohne Diät

DIE HEILENDE KRAFT UNSERER NAHRUNG
Die Medizin mit Namen »Vollwertkost«
Die Schnupfenapotheke aus dem Zitruskorb
Die Farben des Essens als Medizin
Das Menü zur Raucherentwöhnung
Gesundes von »Väterchen Frost«
Gehirnservice mit lukullischen Genüssen
Das Anti-Krebs-Ernährungsprogramm
Das »Eisenmenü« macht fit und gesund
Schönheit kann man essen
Köstlichkeiten gegen Cellulitis
Das Menü, das uns jünger macht
Mit Messer und Gabel gegen die Mondsucht
Das Versöhnungsmenü
Kerne, die uns Schwung und Kraft geben
Gewürze gegen Umweltgifte
Schokolade macht glücklich
Das Gewürzregal als Hausapotheke
Gesundes Essen für gesunde Haut
Das Menü für die Immunkraft
Ein Tag für die Gesundheit
Vitalstoffe darf man nicht killen!
Gesundheit aus der Eistüte
Gesundes Essen für Schüler
Trockenfrüchte - Fitness vom Dessertteller
Mit Rohkost Krankheiten verhindern

GENIEßEN, OHNE ZU BÜßEN
Reisen ohne Übelkeit
Sonnenbaden ohne Reue
Wasserratten brauchen Kieselsäure
Knoblauch und Vitamine für den Raucher
Autofahrer brauchen mehr Mineralstoffe
So bleiben die Füße beim Wandern fit
Ein Schlafdefizit muss man ausgleichen
So besiegen Sie den Muskelkater
Bewegung gegen zu langes Sitzen
Magnesium nach Alkoholkonsum
Festtagsbraten ohne Reue
Winterurlaub ohne Schnupfen
Erste Sonne ohne Fieberbläschen
Gesünder essen und trinken beim Fernsehen
Fleischtiger müssen Basen tanken
Vitamine schützen vor Räucherspeck
Frühjahrsmüdigkeit muss nicht sein
Wer Fett mag, sollte Erde trinken
Wer viel Limonade trinkt, braucht Kalzium

BEWEGUNG ALS MEDIZIN
Wer sich bewegt, lebt gesünder
Laufen aktiviert das Herz
Radfahren bringt den Kreislauf in Schwung
Schwimmen stärkt die Atemorgane
Eislaufen fördert die Konzentration
Stretching macht die Muskeln elastisch
Tanzen fördert die Durchblutung
Kräftige Schultern durch Kegeln und Bowling
Wandern ist das beste Beintraining
Tennis fördert die Sauerstoffaufnahme
Trimmen zu Hause und am Arbeitsplatz
Fußball hält die Wirbelsäule elastisch

GESUND UND FIT MIT KRÄUTERTEE
Die Kräfte der Teekräuter
Kräutertees für die Gesundheit
Kräutertees für die Seele
Kräutertees für die Schönheit
Kräutertees zum Schlankwerden
Die »Hitparade« der Teekräuter
So werden Teekräuter richtig aufbewahrt
So werden Kräutertees richtig zubereitet
So werden Kräutertees richtig getrunken
So werden Kräutertees richtig gesüßt

NATURKRÄFTE GEGEN VIELE PROBLEME
Bienenblütenpollen gegen Wechseljahrbeschwerden
Naturrezepte gegen Wetterfühligkeit
Vitamin E gegen Arteriosklerose
Naturkräfte gegen Vergesslichkeit
Tägliches Lachen als Medizin
Entgiften Sie Ihren Körper mit Leberjogging
LTS - Naturkräfte gegen das Spannungstief
Die Kopfbedeckung stärkt die Immunkraft
Eukalyptus gegen Atemwegsprobleme
Zink gibt uns Schwung und Lebensfreude
Die besten Naturtherapien gegen Verstopfung
Kopfschmerz und Migräne: Das Kombiprogramm
Klimakterium schon mit 30: Was Sie dagegen tun müssen!
Gesund und fit mit Stutenmilch
Licht hilft bei Herbst- und Winterdepressionen
Die besten Naturtherapien gegen Herz-Kreislauf-Probleme
So schützen wir uns vor Ozon
Vitamine statt Medikamente
Naturtherapie für gesunden Schlaf
Mineralstoffe erhalten ältere Menschen gesund
Wunderbare Heilungen: Hormone retten Frauen
Unsere innere Uhr hilft uns heilen
Was bringt uns die Wissenschaft der Chronobiologie?
Biologische Arzneimittel aus Plasma
Unsere Abwehrkräfte brauchen Bioselen
Die Klimatherapie am Toten Meer
Die Sauna als Therapie
Knoblauch senkt zu hohes Cholesterin
Amaranth: Das Wunderkorn der Inkas
Frauen brauchen mehr Schlaf für Gesundheit und Schönheit
Es gibt viele Methoden gegen lästige Härchen
Kosmetik aus dem Hühnerstall für die Haut
Küchenkosmetik: Aufregend und schön beim Zubereiten der Speisen
So wird und bleibt Ihr Busen schön
Das Kombiprogramm gegen Cellulitis

DIE GESUNDHEITSREZEPTE DER PROMINENTEN
Vorbilder für ein vernünftiges Leben
PENNY McLEAN: »So gehe ich gesund durchs Leben!«
IRIS BERBEN: »Täglich drei Liter Wasser erhalten meine Haut jung!«
CLAUDIA BUTENUTH: »So mache ich mich stark gegen Umweltgifte!«
LENA VALAITIS: »Täglich eine Rose für meine Abwehrkräfte!«
FRANZ BECKENBAUER: »Gesund mit Bewegung und Vitaminen!«
ELKE SOMMER: »Wir müssen viel cholesterinbewusster leben!«
ANDY BORG: »Ich pflege meine Stimme mit Honig und Propolis!«
NINA HAGEN: »Ich kann meine Krankheitssignale spüren!«
DAGMAR KOLLER: »Mit Kräutern gegen die Wetterfühligkeit!«
MICHAEL HOLM: »Darum war ich seit 15 Jahren nicht mehr krank!«
JÜRGEN DREWS: »Sechs Fahrräder sind meine Medizin!«
ANJA KRUSE: »Meine tägliche Gymnastik hält mich vital!«
LUDWIG HIRSCH: »Vollkornbrot erhält schlank und gesund!«
WALTRAUD HAAS: »Mit Kräutern und Morgengymnastik bleibe ich fit!«
WOLFGANG FIEREK: »Luftfeuchtigkeit ist ein Garant für die Gesundheit!«
MARIE LUISE MARJAN: Schwimmen und Obst gegen den TV-Stress
GEORG DANZER: »Sonnenlicht ist mein Lebenselixier!«
JÖRG KNÖR: »Mit Lachen und Liebe kann man Erkältungen vorbeugen!«
CHRISTINE SCHUBERTH: »Meine Naturrezepte gegen Müdigkeit, Stress und Lampenfieber!«
MICHAEL YORK: »Kräutertee und Koffertragen halten mich fit!«

GESUNDHEIT MUSS MAN AUCH LESEN
Ein Nachwort

SACHREGISTER

REZEPTREGISTER

VORWORT

Wie es ernste und unterhaltende Musik gibt, sollte es neben der ernsten Medizin auch eine Art Unterhaltungsmedizin geben. Diese hat die Aufgabe, der Bevölkerung komplizierte Zusammenhänge einfach zu erklären und die Leute zur aktiven Unterstützung medizinischer Maßnahmen anzuregen. Hademar Bankhofer hat sich als brillanter Vertreter der »Unterhaltungsmedizin« ausgewiesen. Im deutschen Sprachraum nimmt Hademar Bankhofer eine Sonderstellung ein - kaum jemand ist so bekannt wie er, kaum jemand so beliebt und so anerkannt, wenn es um verschiedene Fragen der Gesundheit geht.
Das vorliegende Buch enthält »Die 500 besten Vital-Tipps« aus den zahlreichen Fernsehsendungen des Autors, dabei wird ein breites Spektrum von Themen behandelt; neben den Erkenntnissen der Schulmedizin werden auch solche aus alternativen oder komplementären Bereichen berücksichtigt. Aber: Bankhofer legt kein Lehrbuch vor, sondern eine Sammlung von Erfahrungen und Empfehlungen, die dem Leser nützlich sein können.
Auch mit dem vorliegenden Buch hält Hademar Bankhofer seiner Rolle als Gesundheitsjournalist die Treue. Das offizielle Österreich hat Hademar Bankhofer dadurch ausgezeichnet, dass ihm der Berufstitel »Professor« verliehen wurde. Eine Auszeichnung, über die sich Bankhofer sehr gefreut hat; dass er dies auch öffentlich wiederholt gesagt hat, unterscheidet ihn wohltuend von vielen anderen Zeitgenossen, die öffentliche Anerkennung zwar suchen, aber gleichzeitig kritisieren.
Für die seelische Gesundheit ist es sicherlich wichtig, sich nicht nur Freuden und positive Erlebnisse zu verschaffen, sondern diese auch einzugestehen. »Die 500 besten Vital-Tipps« werden ihre Leser finden, das ist sicher, der Sozialmediziner wünscht den Lesern und dem Autor alles Gute.
Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze

DIE KUNST, VITAL ZU SEIN
Eine Einladung zum »Gesundlesen«

Wer möchte nicht vital, voll Schwung und Elan durchs Leben gehen? Beneiden Sie nicht andere, die Ihnen das vorleben. Tun Sie auch etwas dafür. Erlernen Sie die Kunst, vital zu werden, zu sein und zu bleiben. Glauben Sie mir: Es ist gar nicht so schwer. Wichtig ist, dass man weiß, wie man es richtig macht. Und dabei soll Ihnen dieses Buch ein wenig helfen.
Ein wesentlicher Weg führt zweifelsohne über die gesunde, vernünftige und ausgewogene Ernährung. Wir wissen heute, dass unser Organismus nur gesund und leistungsfähig sein kann, dass er natürliche Abwehrkräfte nur dann mobilisieren kann, wenn er ständig mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Enzymen und Ballaststoffen versorgt wird. Der Begriff »Gesunde Ernährung« mag für manche Menschen im ersten Augenblick vielleicht abschreckend wirken. Im Grunde genommen ist es ein ganz einfacher Weg, den man mit Freude gehen kann. Und vor allem ist es heute längst erwiesen: Gesundes kann auch köstlich schmecken. Das vorliegende Buch möchte Sie davon überzeugen.
Mehr und mehr Wissenschaftler behaupten, dass man mit gezielter Nahrung Krankheiten verhindern kann: Das Essen als Medizin. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen: Ich möchte Ihnen einiges in diesem Buch erzählen.
Geht es Ihnen auch so? Sie pflegen in Ihrem Leben eine oder mehrere kleine Alltagssünden. Sie wissen: So ganz gesund ist das alles nicht, was Sie da machen. Aber aufhören wollen und können Sie auch nicht. Sie sollen in diesem Buch ein wenig Hilfe finden. Ich möchte Ihnen ein paar Tricks weitergeben, wie Sie Ihre Alltagssünden zumindest entschärfen und weniger gefährlich machen. Gesunde Ernährung und das Ausschalten von Risikofaktoren allein sind nicht genug fürs Vitalsein. Ganz wichtig ist auch, dass wir uns regelmäßig bewegen und nicht immer nur sitzen. Dieses Buch möchte Ihnen nicht nur Freude am Freizeitsport und an einfachen Bewegungsübungen machen. Es soll Ihnen auch erklären, wie wichtig das Bewegen für unsere Gesundheit ist.
Vielleicht wollten Sie schon lange einmal alles wissen, was man heute über die sinnvolle Anwendung von Kräutertees wissen sollte. In einer Zeit, in der der Trend zur Pflanze in der Heilkunde und in der Krankheitsvorsorge wieder besonders groß ist, werden Sie in diesem Buch einige Anregungen für Ihre persönliche Kräuterteekur zu Hause finden.
Es ist immer wieder faszinierend: Da gibt es seit Jahrhunderten natürliche Heilmethoden und Arzneien, die wir aus Überlieferungen kennen und anwenden. Und in unserer modernen Zeit werden viele dieser instinktiven Erkenntnisse von damals durch Studien und medizinische Untersuchungen belegt. Das stärkt das Vertrauen in die Kräfte der Natur.
Dieses Buch möchte Ihnen eine Vielfalt von neuen Erkenntnissen aus dem Bereich der ganzheitlichen und der natürlichen Medizin präsentieren. Erkenntnisse, die Sie selbst ganz leicht für Ihre Gesundheit nutzen können.
Und zuletzt möchte ich Sie mit einigen Prominenten bekannt machen, von denen Sie schon viel gehört haben. In diesem Buch verraten diese Publikumslieblinge, wie Sie zum Begriff Gesundheit stehen und was sie selbst dafür tun. Sie werden sehen: Da sind eine Menge Anregungen und Rezepte dabei, die Sie interessieren werden.
Die 500 besten Vital-Tipps. Das ist der Titel dieses Buches. Und Sie werden sich vielleicht fragen: Nach welchen Kriterien und Grundsätzen wurden diese Ratschläge zusammengetragen? Ganz einfach: Die Auswahl ist mir leicht gefallen. Ich befasse mich seit mehr als 20 Jahren mit Themen der Gesundheit als Medizinjournalist, als Buchautor, als Vortragender und gebe seit über zehn Jahren vieles davon im Fernsehen weiter. In insgesamt 350 Sendungen der »Wir«-Reihe im ORF, in 150 Sendungen »Wie geht's?«, 50 Sendungen »Gut geht's!« bei RTL plus sowie in meinen aktuellen Fernsehmagazinen »Spektrum Gesundheit« in Bayern, »Gesundheits-Talk« in Nordrhein-Westfalen, in 340 Sendungen »Gesund in den Tag« und im ORF-Gesundheits und Fitnessmagazin »Wir Vital« habe ich in Telefonaten, in persönlichen Gesprächen und Briefkontakten mit tausenden Menschen erfahren, welche Themen in all den Jahren beim Publikum besonders angekommen sind. Diese Themen habe ich für Sie in diesem Buch zusammengefasst, in der Hoffnung, dass sie Ihnen helfen, gesund, fit und vital durchs Leben zu gehen. Denn nur wer gesund ist und über entsprechende Vitalität verfügt, der kann das Leben privat und beruflich meistern.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie sich im Folgenden ein wenig »gesundlesen« können.

Herzlichst
Ihr Hademar Bankhofer

DER EINFACHE WEG IN DIE GESUNDE ERNÄHRUNG

Der erste Schritt - das Vollkornbrot

Das Brot ist seit frühester Geschichte eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel des Menschen. Doch nicht alles, was heutzutage als »gesundes Brot« angeboten wird, ist wirklich gesund. Die moderne Lebensmittelindustrie, die Chemie in der Landwirtschaft und die Versorgung der Bevölkerung mit Brot im großen Stil mit Haltbarkeitsansprüchen haben dazu geführt, dass sich mitunter die Qualität des Produktes wesentlich verändert hat.
Doch es gibt für gesundheitsbewusste Menschen einen Weg, um an wertvolles Brot heranzukommen, wie es unser Organismus braucht. In der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich und in der Schweiz werden derzeit rund 200 Brotsorten angeboten. Der Anteil des weißen Brotes und des Kleingebäcks aus Industriemehl ist weitaus größer als der des Vollkornbrotes.
Grundsätzlich aber muss einmal gesagt werden: In weiten Bevölkerungskreisen herrscht ein großer Irrtum. Viele Leute glauben nämlich, Vollkornbrot muss ein sehr dunkles Brot sein, in dem ganze Getreidekörner verbacken wurden. Das stimmt ganz und gar nicht. Vollkornbrot ist immer ein Brot, das aus Vollkornmehl oder Vollkornschrot oder aber aus beidem hergestellt wurde. Wesentlich am Vollkornbrot ist, dass der Keim und all die wertvollen Randschichten des Getreidekorns enthalten sind, die im Brot aus weißem Mehl nicht mehr vorkommen. Von diesem wertvollen Brot, das uns optimal mit notwendigen Vitalstoffen - mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen - versorgen könnte, wird leider immer noch viel zu wenig gegessen. Dabei hat gerade das Vollkornbrot so viele hervorragende Eigenschaften, die alle anderen Brot- und Gebäcksorten nicht aufweisen können:

- Vollkornbrot enthält weniger Kalorien als Weißbrot. Was dick macht, ist alles, was aufs Brot draufkommt: Butter, Aufstrich, Wurst usw.
- Vollkornbrot enthält keine belastenden Fett- und Zuckerzusätze, wie sie beispielsweise das Weiß- und weiße Toastbrot aufweisen.
- Auch der wünschenswerte Wassergehalt des Vollkornbrotes ist bedeutend höher, weil es aus so vielen wasserbindenden Quellstoffen besteht.
- Das Innere des Vollkornbrotes ist fester als beim Normalbrot. Die Rinde ist dicker und härter. Das ist für die Kautätigkeit des Menschen ebenso wichtig wie für das Schlankbleiben und Schlankwerden.
- Wer Vollkornbrot kaut, produziert sechsmal so viel Speichel wie etwa bei Weißbrot. Mehr Kauen und mehr Speichel aber bedeuten: mehr Energieverbrauch. Und Energieverbrauch heißt Abbau von Fettdepots im Körper.
- Wer Vollkornbrot isst, wird für längere Zeit schneller satt. Erstens füllt dieses Brot mit seinen reichlichen Ballaststoffen den Magen und Darm besser, und zweitens sinkt der Blutzuckerspiegel, der ja das Hungergefühl auslöst, nach dem Verzehr von Vollkornbrot viel langsamer als beim Konsum von Weißbrot.
- Vollkornbrot entgiftet auf ideale Weise unseren Organismus. Die Ballaststoffe quellen im Magen-Darm-Kanal auf und füllen ihn vollkommen aus. Sie leiten damit einen ganz wichtigen Verdauungsvorgang ein, der wiederum zu einem erhöhten Energieverbrauch führt. Diese Ballaststoffe mit den anderen Vitalstoffen des Brotes regen die Darmtätigkeit an und beschleunigen sie.
- Ernährungspsychologen haben beobachtet: Wir legen und streichen auf ein Vollkornbrot weit weniger als auf die weiche Masse des Normalbrotes, und zwar weil Vollkornbrot kerniger ist und einen volleren und ausgeprägteren Geschmack hat. Auf eine Schnitte luftiges Weißbrot legt man viel mehr.
- Ein gesunder Organismus muss regelmäßig entwässert werden. Dabei helfen in idealer Weise die Mineralsalze Kalium und Magnesium. Sie sind im Vollkornbrot besonders stark vertreten. Wir finden darin viermal so viel Kalium und sechsmal so viel Magnesium wie in einem Brot aus weißem Industriemehl.
- Vollkornbrot regelt den Verdauungsablauf. Wer täglich am Morgen ein oder zwei Schnitten davon isst, hat bald keine Probleme mehr mit Stuhlverstopfung und anderen Störungen des Darmkanals.

Die meisten von uns haben jahre- und jahrzehntelang Normal-
und Weißbrot von ihrem Bäcker verzehrt und vielleicht nur hin und wieder zum Vollkornbrot gegriffen. Viele haben es auch wieder aufgegeben, mit der Begründung: »Es tut mir nicht gut. Ich bekomme Magendrücken!«
Das ist durchaus möglich. Jeder Organismus muss sich erst langsam an das tägliche Vollkornbrot gewöhnen. Man braucht für die totale Umstellung etwas Geduld. Das ist kein Wunder. Bisher stellte das Brot keine besonderen Ansprüche an den Verdauungstrakt. Jetzt müssen Zähne, Magen und Darm mehr arbeiten. Da treten mitunter anfangs Blähungen auf. Man sollte daher mit kleinen und gut gekauten Mengen anfangen und dazu reichlich trinken. Wenn der Körper einmal das Vollkornbrot akzeptiert hat, so ändert sich nachweislich der gesamte Stoffwechsel zum Guten. Essen Sie als Übergang Brot aus Weizenvollkornmehl oder aus Feinstschrot. Später erst greifen Sie zum klassischen Vollkornbrot aus Roggen und Weizenmehl.
Achten Sie beim Kauf von Vollkornbrot - vor allem, wenn es verpackt ist - darauf, dass das Korn aus biologischem Anbau kommt und dass es keine Fremdstoffe zur längeren Haltbarkeit enthält. Das muss auf den Packungen vermerkt sein.
Egal, ob Sie nun Ihr Vollkornbrot aus dem Bäckerladen beziehen oder versuchen, selbst eines zu Hause zu backen: Seien Sie sich bewusst, dass das tägliche Vollkornbrot der ideale erste Schritt zur vernünftigeren, gesunden Ernährung ist.

Das Müsli ist ein guter Tagesanfang

Wer sich fest vorgenommen hat, seine Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und dabei gesündere Wege zu gehen und wer vielleicht schon den ersten Schritt zum Vollkornbrot getan hat, der wird nach einer weiteren Alternative suchen. Dafür bietet sich ideal das Müsli an. Es ist problemlos anzuschaffen, anzurichten und zu verzehren, und es ist als Frühstück ein gesunder Tagesanfang. Wer ganz normale und nicht unbedingt gesunde Nahrung zu sich nimmt und täglich sein Müsli konsumiert, kann dennoch behaupten, dass er schon sehr viel für sich tut. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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