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Die besten Anlagestrategien aller Zeiten
 
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Die besten Anlagestrategien aller Zeiten [Gebundene Ausgabe]

James P. O'Shaughnessy
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Anhand der Börsenstatistiken der letzten 45 Jahre untersucht der Autor die Auswirkungen verschiedener Faktoren wie Marktkapitalisierung oder Dividendenhöhe auf die Performance von Aktien. Jeder Faktor wird verständlich erklärt und sein Einfluß akribisch belegt. Auf diesem Fundament aus harten Fakten basieren die klaren Anweisungen für Geldanleger. Außerdem wird untersucht, wie profitabel komplexe Strategien - zum Beispiel Multifaktor-Modelle - sind. Auch hier kommt der Autor zu eindeutigen Ergebnissen. Die vielen nützlichen Tips lassen sich sofort in gewinnbringende Strategien umsetzen.

Auszug aus Die besten Anlagestrategien aller Zeiten von James P. O'Shaughnessy. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort:

Es gibt nur einen Weg, etwas über die Zukunft zu erfahren - die
Vergangenheit. Damit hatte Patrick Henry recht. Wer die richtigen
Anlageentscheidungen treffen will, muss erst einmal unverfälschte
Performance-Daten über viele Jahre hinweg haben. Dabei spielt es keine
Rolle, ob man als aggressiver Anleger den schnellen Gewinn sucht oder als
konservativer Investor ein niedriges Risiko und ertragreiche Papiere für
den Ruhestand bevorzugt. Wie eine bestimmte Anlagestrategie sich in der
Vergangenheit bewährt hat, ist ein wichtiger Fingerzeig in Bezug auf
Risiko, Variabilität und Nachhaltigkeit der Erträge.
Informationen über
langfristige Performance erlauben Entscheidungen auf der Basis von Fakten,
unbeeinflusst vom Getöse der Medien.

Die vorliegende dritte Auflage von What Works on Wall Street bietet dem
Leser eine langfristig angelegte Studie zu den populärsten Anlagestrategien
an der Wall Street.
Bevor dieses Buch in der ersten Auflage erschien,
gab es keinen allgemein zugänglichen und umfassenden Börsenratgeber, der
gezeigt hätte, welche Strategien langfristig Erfolg versprechen und welche
nicht.
Hier wird nun erläutert, wie ein aufmerksamer Leser einen Großteil der
Verluste hätte vermeiden können, die die Baisse-Märkte der Jahre 2000 bis
2002 verursacht haben -einfach indem man Anlagen meidet, die in der Zeit
der Aktienblase Ende der 1990er-Jahre populär waren, die aber bereits in
der Vergangenheit langfristig eine miserable Performance aufwiesen. All
diese Empfehlungen gab es bereits vor der Aktienblase und dem darauf
folgenden Baisse-Markt. Aus einer langfristigen Analyse kann man heute fast
dieselben Schlüsse ziehen wie vor neun Jahren.
Wir sollten uns zu
Herzen nehmen, was die Geschichte uns lehrt. Schauen wir einmal, wie die
vorgeschlagenen Anlagestrategien sich in der Realität bewährt haben.

...

Die meisten Strategien sind mittelmäßig

"What Works on Wall Street" zeigt, dass die meisten Anlagestrategien nur zu
mittelmäßigen Ergebnissen führen und dass die Mehrheit dieser Strategien,
vor allem die, die Anlegern kurzfristig als die attraktivsten erscheinen,
sich nicht am S&P 500 messen lassen können. Auch die eher akademische
Theorie, dass die Aktienkurse sich eher zufällig entwickeln, wird in diesem
Buch widerlegt.
Der Aktienmarkt entwickelt sich nicht ohne Sinn und Verstand. Er belohnt
gewisse Anlagestrategien und bestraft andere. Wir werfen hier einen Blick
auf 52 Jahre Börsengeschichte, die nichts Zufälliges an der langfristigen
Ertragsentwicklung des Aktienmarktes erkennen lassen. Anleger können den
Entwicklungstrend des Marktes deutlich übertreffen, wenn sie sich mit ihren
Anlageentscheidungen zuverlässig an langfristig bewährte, vernünftige
Strategien halten.

Der Schlüssel heißt Disziplin

"What Works on Wall Street" zeigt, dass an der Börse nur vernünftige
Anlagestrategien ein überdurchschnittliches Abschneiden ermöglichen.
Achtzig Prozent von Morningstars offenen Investmentfonds schneiden nicht
besser ab als der S&P 500 weil die Fondsmanager nicht die Disziplin
aufbringen, einer Strategie durch dick und dünn zu folgen. Mangel an
Disziplin ist für die langfristige Performance verheerend.

Das Wichtigste zuerst

Was ein Anleger aus diesem Buch lernen kann, lässt sich in 11 Thesen
zusammenfassen:

- Die meisten Strategien, die auf sehr kleine Aktienwerte setzen, verdanken
ihre Erfolge Aktien mit einer Marktkapitalisierung unter 25 Millionen
Dollar. Solche Aktien sind eigentlich für jede Anlegergruppe eine Nummer zu
klein.

- Aktien mit niedrigem KGV zu kaufen ist am gewinnträchtigsten, wenn man
sich an größere und bekanntere Papiere hält.

- Wer in Aktien mit überdurchschnittlicher Performance investieren will,
sollte auf ein niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis achten.

- Die großen Verlierer des Vorjahres gehören zu den schlechtesten Aktien,
die man kaufen kann.

- Ertragsgewinne im Vorjahr sind für sich allein genommen für die
Beurteilung einer Kapitalanlage wertlos.

- Die langfristige Performance eines Portfolios steigt dramatisch, wenn man
auf mehrere Faktoren setzt.

- Man kann zehnmal besser als der S&P 500 abschneiden, wenn man auf große,
bekannte Papiere mit hohem Ertrag setzt.

- Der einzige Wachstumsfaktor, der überdurchschnittlichen Erfolg
verspricht, ist relative Stärke. Er muss aber immer mit anderen Faktoren
kombiniert werden, um zu hohe Risiken vermeiden zu helfen.

- Zu den schlechtesten Strategien gehört, in die aktuellen Lieblinge der
Wall Street mit dem höchsten KGV zu investieren.

- Bei jeder Strategie müssen auch die Risiken genau bedacht werden, die
diese Strategie impliziert.

- Wer seine Ergebnisse als Investor verbessern will, sollte wachstums- und
substanzorienterte Strategien kombinieren.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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