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Die beleidigte Kirche: Oder: Wer stört den öffentlichen Frieden? Gutachten im Bochumer § 166-Prozess [Taschenbuch]

Karlheinz Deschner , Gottfried Niemietz
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 62 Seiten
  • Verlag: AHRIMAN-Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3922774059
  • ISBN-13: 978-3922774051
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,4 x 0,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 426.120 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Die Kirche ist wieder weltweit auf dem Vormarsch in ein neues, diesmal technisiertes, Mittelalter, und in der BRD fand der "Gotteslästerungsparagraph" 166 StGB, der sie unter Naturschutz stellt, seit Anfang der 80er Jahre wieder verschärft Anwendung: In einem von vielen Prozessen stand 1985 ein Student in Bochum vor Gericht. Er hatte ein Flugblatt verteilt, das über die Verfolgung von Atheisten informierte, unter anderem über das Verfahren gegen Birgit Römermann auf Grund ihrer Äußerung: "... dann ist sie [die Kirche], wenn man die Geschichte betrachtet, wirklich eine der größten Verbrecherorganisationen der Weltgeschichte." "Unbestechlich und unwiderlegt meist Deschner der Kirche eine lange Reihe von Verbrechen und Untaten nach, herauf bis in unser Jahrhundert; die grauenhaften Massenmorde an den orthodoxen Serben 1941 - 1943, wo Jesuiten als KZ-Kommandanten an ihren Opfern Grausumkeiten begingen, die selbst abgebrühte SS-Männer erschreckten. "ALTERNATIV-MAGAZIN, Linz

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaurige Enthüllungen - hochinteressant 11. März 2008
Verifizierter Kauf
Jetzt sind schon viele Jahre vergangen, seit dieses Buch herausgekommen ist: man wähnt sich im Mittelalter, wenn man liest, in welch strikter Form Staat und Kirch zusammenarbeiten, um kirchen- und kleruskritische Menschen mundtot zu machen. Der Inhalt des Büchleins besteht in einem Vorwort des Verteidigers, dem Gutachten von Karlheinz Deschner sowie div. Anhang; alles diente einem "Gotteslästerungsprozeß", der 1985 gegen einen Medizinstudenten angestrengt wurde, weil er Flugblätter kirchenkritischen Inhalts verbreitete (ohne Unwahrheiten, selbstverständlich), deren Inhalt nicht einmal wirklich sehr kritisch oder gar beleidigend war. Deschners Gutachten dazu ist ein Geniestreich. Er beweist nicht nur, dass das, was der Medizinstudent in den Flugblättern veröffentichte, stimmt, sondern er zeigt auf, dass in Wirklichkeit alles noch viel schlimmer ist. Natürlich wurde der Student freigesprochen, aber wegen "Verfahrensmängeln" und nicht wegen der Beweise. Denn, hätte man den Studenten verknackt, dann hätte man auf jeden Fall auch Deschner anklagen müssen, weil seine bereits veröffentlichen Statements und der Inhalt seines Gutachtens noch, wie er selber schreibt, weit über das hinausgehen, was der Student angestellt hatte. Dazu hatte man allerdings bei weitem nicht den Mut.
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133 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spuren der Inquisition. 2. Februar 2003
Allen, die beim Lesen der Texte von Karlheinz Deschner die Wut empfinden, dass antiklerikale, antichristliche und antifaschistische Texte - insbesondere in der Deschner eigenen Güte - in einem leider viel zu kleinen Wirkungskreis rotieren, dem sei diese Flugschrift aus dem Hause AHRIMAN sehr ans Herz gelegt.
Wie in meinen bezauberndsten Träumen trumpft unser kirchenkritischer Argumentengenerator Deschner als Gutachter in einem völlig sinnentleerten Prozess im Zusammenhang mit dem sog. „Gotteslästerungsparagraphen" §166 mächtig auf. Den Vergleich mit Gottes Faust muss der Bamberger Historiker nicht fürchten.
Der Anlass zum Gutachten ist der Prozess gegen einen Bochumer Medizinstudenten, der als V.i.S.d.P. für die Inhalte der Schrift „Das Mittelalter lebt", die sich für die Abschaffung eben jenes §166 einsetzt, verantwortlich zeichnet. Zu Last gelegt werden ihm Beschimpfungen der katholischen Kirche im Hinblick auf diese als „grösste Verbrecherorganisation aller Zeiten". Die konkreten Tatbestände nehmen sich rein sprachlich übrigens weit weniger wutentbrannt und defätistisch aus, als wir es von den Bänden Deschners gewohnt sind. Letzterem wurde dabei nie ein einziger Ausspruch untersagt, kein einziger der zahllosen Fakten als falsch nachgewiesen. Vielmehr totgeschwiegen haben Kirche und kirchentreuer Staat die unermüdlichen Forschungen Deschners in der „Kriminalgeschichte des Christentums". Nachvollziehbar, dass die „gutächtlichen" Beweise Deschners nicht nur überquellen vom historischen Beweis (bis in unsere Zeit) für die Tatsache, dass die (katholische) Kirche sehr wohl und ohne Interpretation die „grösste Verbrecherorganisation aller Zeiten" ist.
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verifizierter Kauf
Im Jahr 1985 wurde ein Bochumer Student vor Gericht gestellt, weil er die (Katholische) Kirche als "größte Verbrecher­organisation der Weltgeschichte" bezeichnet hatte, was die Kirche als Verstoß wertete gegen den §166 StGB (der in seinen Wurzeln bis ins Jahr 538 zurückreicht!), welcher jedwede "gotteslästerliche Äußerung" gegen den christlichen Gott oder die christlichen Kirchen unter Strafe stellt - wobei bis zu 3 Jahre Gefängnis drohen. Obwohl in Deutschland offiziell inzwischen längst das demokratische Recht auf freie Meinungsäußerung gilt, existieren solche überholten und widersprüchlichen Gesetze noch immer - und die Kirche versuchte viele Male, Kritiker etwa mittels §166 zum Schweigen zu bringen.
Der Bochumer Student hatte Glück, einen sehr guten Rechtsanwalt gefunden zu haben, der die renommierte Autorität Karlheinz Deschner gewinnen konnte, ein Gutachten zu schreiben - was schließlich zum Freispruch führte. Dieses Buch hier enthält ein Vorwort des Rechtsanwalts, und dann den gesamten Text des Gutachtens, der die Verbrechen der Kirche klar und deutlich offenlegt, und nicht nur die historischen, auch jene der jüngsten Geschichte. Deschner bewies, und das Gericht mußte dies anerkennen, daß die Kirche in der Tat alle Rekorde an Folter- und Mordopfern der bekannten Menschheits­geschichte hält.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verifizierter Kauf
Durch Zufall an diese Schrift gelangt und vollauf d áccord mit dem hervorragenden Historiker Karlheinz Deschner.
Wieder etwas dazu gelernt: ich kann es kaum glauben, daß es so einen idiotischen § in unserem Land (noch ) gibt, der Menschen bestrafen will, die die Wahrheit sagen und nichts als die Wahrheit über die verbrechische Geschichte des Christentums. Wie gut für diesen Angeklagten, so einen kompetenten Verteidiger an seiner Seite gehabt zu haben.
Ich wünsche mir in unserem Land ein religionsbefreites Leben!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen super
Erfolgreiches Prozeß-Gutachten zur Aussage "Die Kirche ist die größte Verbrecherorganisation der Weltgeschichte" kann ich nur bejahen und diese... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Huber Jürg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die beleidigte Kirche (Deschauer)
Wer zweifelt, der denkt und wer denkt, ist "reif" für Karlheinz Deschners aufklärende Werke. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2012 von Erika Brand
5.0 von 5 Sternen Dieses Heft ...
..., denn Buch möchte man nicht sagen, macht Lust auf mehr von Deschner.

Analytisch und scharfzüngig bringt Deschner mit diesem Gutachten zu einer Anklage... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2012 von Oliver Schneider
5.0 von 5 Sternen Allgemein
Bezogen auf die allgemeinen Konsequenzen des Paragraphen 166 und ähnlicher Relikte, möchte ich nur folgendes anmerken: "Wenn Andersdenkende wieder verfolgt und bestraft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2011 von Christian Dietrich
5.0 von 5 Sternen Sensationell gut
Das Buch ist in mehrfacher Hinsicht toll:
1. Es zeigt, wie Staat(en) und Religion zusammenarbeiten
2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von theologe
1.0 von 5 Sternen Die Kirche ist noch immer das schönste Feindbild
Heute kann scheinbar jeder die Kirche für alles schuldig machen. Wir leben in einem Land, welches nicht weiter seine christliche Prägung und vorallem die christlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2008 von Absy Kaison
5.0 von 5 Sternen Müll-Paragraph 166
Mit einer grausamen Institution, die sich ihre Privatmeinung gesetzlich schützen läßt, will ich nichts zu tun haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2007 von Rezensentin/Rezensent
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