12 Angebote ab EUR 22,49

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
 
 
Die andere Seite. Ein phantastischer Roman
 
Größeres Bild
 

Die andere Seite. Ein phantastischer Roman (Taschenbuch)

von Alfred Kubin (Autor)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


9 gebraucht ab EUR 22,49 3 Sammlerstück(e) ab EUR 22,80

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Der Golem: Roman

Der Golem: Roman

von Gustav Meyrink
4.4 von 5 Sternen (21)  EUR 6,90
Die Gelehrtenrepublik: Kurzroman aus den Roßbreiten

Die Gelehrtenrepublik: Kurzroman aus den Roßbreiten

von Arno Schmidt
4.8 von 5 Sternen (5)  EUR 8,90
Brüder: Roman

Brüder: Roman

von Yu Hua
5.0 von 5 Sternen (4)  EUR 24,95
Du Engel Du Teufel. Emmy Haesele und Alfred Kubin - eine Liebesgeschichte

Du Engel Du Teufel. Emmy Haesele und Alfred Kubin - eine Liebesgeschichte

von Brita Steinwendtner
4.3 von 5 Sternen (12)  EUR 17,90
Alfred Kubin

Alfred Kubin

von Annegret Hoberg
EUR 69,00
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 6 (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499137712
  • ISBN-13: 978-3499137716
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 345.436 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eines Tages erhält der Erzähler überraschend Besuch, der ihm verkündet: »Claus Patera, absoluter Herr des Traumreichs, beauftragt mich als Agenten, Ihnen die Einladung zur Übersiedelung in sein Land zu überreichen.« Er folgt der Einladung des Schulfreundes Patera in dessen irgendwo im Inneren Asiens gelegenes Traumreich, das in Wirklichkeit ein Überwachungsstaat ist, und verbringt dort drei Jahre - bis zur völligen Zerstörung des Reichs in einem apokalyptischen Kampf Pateras gegen den Amerikaner Herkules Bell. Es ist ein Krieg des Bösen gegen das Gute, wobei sich herausstellt, daß das eine vom anderen nicht zu unterscheiden noch zu trennen ist. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Die andere Seite. Ein phantastischer Roman
92% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Die andere Seite. Ein phantastischer Roman 4.2 von 5 Sternen (13)
Brüder: Roman
3% kaufen
Brüder: Roman 5.0 von 5 Sternen (4)
EUR 24,95
Der Golem: Roman
2% kaufen
Der Golem: Roman 4.4 von 5 Sternen (21)
EUR 6,90
Das grüne Gesicht: Ein okkulter Schlüsselroman
2% kaufen
Das grüne Gesicht: Ein okkulter Schlüsselroman 4.1 von 5 Sternen (11)
EUR 8,95

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

 

Kundenrezensionen

13 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.2 von 5 Sternen (13 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der phantastischen Literatur, 21. Juni 2006
Von monice - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Ein Zeichner wird von einem Schulfreund in das neugeschaffene Traumland eingeladen. In diesem Land herrscht der unermeßlich reiche Freund als Herrscher. Der Zeichner und seine Gattin wollten ohnehin ins Ausland und fahren nach Zentralasien, wo das Musterländle sich befindet.
Schon an der Grenze wundern sie sich über die Mauer, die das Reich abschirmt. Im Reich selbst fügen sie sich bald ein. Die Wunderlichkeiten des Landes nehmen sie hin. So gibt es eine seltsame "Uhr-Zeremonie", deren Sinn zwar niemand begreift, die aber alle Einwohner geradezu zwanghaft wiederholen. Je länger der Zeichner mit seiner Gattin dort verweilt, desto antriebsloser werden beide. Das ist kein Wunder, denn Neues zu entwickeln, von der Idee bis zur Ausführung, ist im Traumland verboten. Es fehlt im Traumland jedes Ziel.
Schließlich wird das Leben zum Alptraum, ohne daß es einen direkten Grund gäbe.
Der Held dringt in den Palast des Freundes vor und entdeckt, daß alle Einwohner des Landes nur Figuren in einem Traum sind. Diese Tatsache scheint aber immer weniger für den Helden selbst zu gelten, ebensowenig für einen geheimnisvollen Amerikaner, der schließlich mit ein Grund für das Ende des Traumlands ist.
Außerdem gibt es noch eine geheimnisvolle Bevölkerungsschicht, die sich ebenfalls als immun erweist.

Das Buch ist eine Parabel auf - ja, worauf denn? Mir kam zuallererst das alte Testament in den Sinn. Die Schöpfung, in der keine Entwicklung gestattet ist, wird vom Paradies zur Hölle. Den einzigen Weg zur Weiterentwicklung bildet der Teufel, doch führt sein Weg über die Zerstörung des Paradieses und über die Zerstörung Gottes.
Daß der Zeichner selbst überlebt, hat er allein seinem trotz allem nicht einzuschläfernden Geist, seiner Phantasie und seiner seelischen Kraft zu verdanken. Der Held des Buches wird auch nicht Anhänger des Amerikaners - er ist in der Lage, aus der Zerstörung des Paradieses letztlich unschuldig einen neuen Anfang zu wagen, und zwar ohne Gott und ohne Teufel.

Ob diese Deutung auch nur in Ansätzen richtig ist, wage ich nicht zu sagen. Insgesamt erinnert die Atmosphäre des Buchs an die des Lieds "Hotel California" - mit dem Augenmerk auf der Zeile: "we are all just prisoners here of our own device".

Die Sprache des Buchs ist wie Marzipan für den geplagten Leser moderner, alltagssprachlicher Bestseller. Die Ausgabe ist nicht illustriert, was schade ist - Kubins Zeichnungen hätten sich sicherlich sehr zur Illustration geeignet.

Sehr empfehlenswerter Lesestoff für alle, die wirklich gute phantastische Literatur und nicht nur "Fantasy" lesen wollen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Demiurg ist ein Zwitter, 24. Oktober 2005
Von Werner Fletcher (Delbrück Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
In das Zwielicht eines bizarren Traumreiches mit einer ebenso bizarren Hauptstadt "Perle", worin ein undurchsichtiger Diktator über seine Untertanen, die Träumer, herrscht, entführt uns Alfred Kubin in seinem phantastischen Roman "Die andere Seite".

"Der Demiurg ist ein Zwitter", mit diesem Satz schließt der Autor den grandiosen Roman ab. Der Demiurg (Weltenbildner, Weltenbauer) als ein Zwitterwesen, aus zwei unterschiedlichen Komponenten bestehend, genau wie seine Schöpfung, die Welt, aus einer Traum- und aus einer Realitätskomponente zu bestehen scheint. Aber die möglichen Deutungen des Textes sind zahlreich wie die Mengen der phantastischen Bilder, die Kubin uns Lesern präsentiert. Man kann sie deuten vom tiefenpsychologischen, politischen oder philosophischen Ansatz her. Die akribische Genauigkeit seiner Beschreibungen und Schilderungen verrät unzweifelhaft den Künstler, Poe und Hoffmann waren wohl die literarischen Quellen, die seinen phantastischen Erzählfluß gespeist haben, der dann wiederum andere Geister inspirierte, unter anderen auch Kafka.

Die Menge der skurrilen Bilder stürzt in überwältigender Vielfalt auf den Leser ein und gäbe sicher Stoff für ein Dutzend Romane oder noch mehr. (So ist wohl auch die Meinung eines der Vor-Rezensenten zu verstehen, Kubin verliere den roten Faden in der Entropie seines Chaos.) Alfred Kubins Werk gehört zur visionären Literatur, gespeist aus dem Unbewußten, nicht gerade leicht zu verdauen, aber für mich hebt sich "Die andere Seite" wohltuend ab von der ausgedünnten Buchstabensuppe aufgeblähter Bestsellerschwarten, die uns von vielen der heutigen Autoren kredenzt wird. Viele Worte aber wenig Substanz.

Visionär ist dieser Roman aber noch in einer anderen Hinsicht, denn irgendwie beschwört Alfred Kubin mit der Schilderung des düsteren Traumlandes bereits die Schatten des kommenden dritten Reiches herauf. Patera hat den gleichen destruktiven, ins Nekrophile gehenden Charakter Hitlers (und anderer Tyrannen). "Er wollte alles vernichten" schreibt Kubin im Kapitel 'Der Tod Pateras'.

"Hier waren Einbildungen einfach Realitäten", schreibt er an anderer Stelle. Einbildung und Realität, das erstere ist die andere Seite des zweiten und umgekehrt. Kurz vor Ende des Romans schreibt Kubin: "Das Rätsel Patera bleibt ungelöst."

Aber nicht nur dies, viele Rätsel, nahezu alles im Roman bleibt ungelöst, zerfließt wie in einem Traum im Nebel der Mutmaßungen.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kubins persönlicher "Turmbau zu Babel", 27. Februar 2003
Wohl nicht erst seit der biblischen Turmbau-Geschichte ist dieses Thema in der Literatur absolut in. Man kann es bei vielen Namen rufen, und in jeder Kultur oder Disziplin unserer Wissenschaften wird dies ein wenig anders getan: "Gott gegen den Satan", "Vernunft vs. Grazie", "Aufbau und Niedergang", "Neigung der etablierten Ordnung zur Selbstzersörung ab einem bestimmten Ordnungsgrad" etc. Kubin feiert in seinem einzigen Roman den Untergang seines inneren Babylons in bedrückenden, surrealen und grotesken Bildern, die nicht nur Freud-Freunden und Jungianern etwas sagen dürften. Oft wird der Autor auf Grund dieses Buches in einem Atemzug mit Gustav Meyrink genannt, und in der Tat hat sein Werk auf vielen Ebenen Gemainsamkeiten mit dem "Golem", wobei Meyrink als Vollblut-Schriftsteller wohl doch den geschliffeneren Stil hat. Allerdings harmoniert Kubins etwas "ungeübte" literarische Ausdrucksweise meiner Meinung nach ganz hervorragend mit der Wildheit der Bilder, in die er seine Thematik packt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

2.0 von 5 Sternen phantastisch deprimierend mit rassistischem Einschlag
Die Idee des phantastischen Romans ist deutlich,die Handlung im Ablauf psychologisch interessant, aber mit rassistischen Gedanken durchsetzt, die es mir schwer gemacht haben, den... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Heino Jessen veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen wirklich gut
Das Buch ist sehr interessant, wenngleich ich zum besseren Zugang Interpretationen und Biografisches von Kubin benötigte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eine Chiffre für das Böse
Als ich "Die andere Seite" zu lesen begann, war ich anfangs etwas enttäuscht. Das Buch beginnt mit einem träumerischen Märchen, dem doch immer irgendwie die Groteske mitschwingt... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von tk veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nicht nur der Roman ist einer der besten aus diesem Genre...
Ich habe vor sehr vielen Jahren rein zufällig die filmische Adaption des Romanes unter dem Titel : " Traumstadt " ( Regisseur Johannes Schaaf )gesehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2006 von De La Motte Wolfram

5.0 von 5 Sternen Ein grossartiger Zeichner und auch ein großartiger Erzähler!
So wie seine Bilder so ist auch dieser Roman. Durchtrieben von Kubins düsterer Gedankenwelt erzählt dieser Romen die Geschichte eines Zeichners der in ein sogenanntes Traumreich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2003 von Peter Kramar

3.0 von 5 Sternen Entropie rafft Traumreich dahin
Der Grafiker Kubin schrieb diesen Roman 1909. Der Ich-Erzähler wird von einem Jugendbekannten, der zu phänomenalen Reichtum gelangt ist, in sein Traumreich in den Himalaya... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2002 von Uwe

3.0 von 5 Sternen Die Umarmungen des Todes
Als ich in Wien eine Ausstellung über Alfred Kubin besuchte, gefielen mir seine Schwarzweiß-Zeichnungen sehr: dunkel, mysteriös, phantasievoll und dennoch wahrhaft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2002 von Halbsankerhin

5.0 von 5 Sternen Die Genialität eines Genies
Dieses Buch hat phantastisches, und hinreisendes, wie ich es nicht kannte. Der Zufall, einen Menschen zu retten, und dessen Auswirkungen,- unfaßbar, einen solchen Roman schreiben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2002 von Mia Hittinger

3.0 von 5 Sternen Ein destruktiver Roman
Der Roman "Die andere Seite" von Alfred Kubin beschreibt ein düsteres, ins Irreale abgleitendes, grauenvolles Untergangsszenario. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2002 von Vielleser

5.0 von 5 Sternen Das großartige Buch fesselt den Leser
In Alfred Kubin's phantastischem Roman, der den Untergang des Traumlandes hinter den Bergen von Samarkand beschreibt, findet man augenblicklich Parallelen zu zahlreichen... Lesen Sie weiter...
Am 24. Juli 1999 veröffentlicht

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.