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Die andere Seite: Ein phantastischer Roman Taschenbuch – 1. Januar 1995


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Taschenbuch, 1. Januar 1995
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-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 6 (1. Januar 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499137712
  • ISBN-13: 978-3499137716
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 500.952 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alfred Kubin wurde 1877 in Leitmeritz/Böhmen geboren. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Fotograph und besuchte anschließend die Kunstakademie in München, um Graphik und Malerei zu studieren. Nach mehreren Studienreisen nach Frankreich, Italien und auf den Balkan ließ sich Kubin auf Schloss Zwickledt in Oberösterreich nieder, wo er ab 1906 als freier Künstler arbeitete. Bekannt wurde er im Kreis der Expressionisten als Illustrator und Autor. Alfred Kubin starb 1959 in Zwickledt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von monice am 21. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Ein Zeichner wird von einem Schulfreund in das neugeschaffene Traumland eingeladen. In diesem Land herrscht der unermeßlich reiche Freund als Herrscher. Der Zeichner und seine Gattin wollten ohnehin ins Ausland und fahren nach Zentralasien, wo das Musterländle sich befindet.

Schon an der Grenze wundern sie sich über die Mauer, die das Reich abschirmt. Im Reich selbst fügen sie sich bald ein. Die Wunderlichkeiten des Landes nehmen sie hin. So gibt es eine seltsame "Uhr-Zeremonie", deren Sinn zwar niemand begreift, die aber alle Einwohner geradezu zwanghaft wiederholen. Je länger der Zeichner mit seiner Gattin dort verweilt, desto antriebsloser werden beide. Das ist kein Wunder, denn Neues zu entwickeln, von der Idee bis zur Ausführung, ist im Traumland verboten. Es fehlt im Traumland jedes Ziel.

Schließlich wird das Leben zum Alptraum, ohne daß es einen direkten Grund gäbe.

Der Held dringt in den Palast des Freundes vor und entdeckt, daß alle Einwohner des Landes nur Figuren in einem Traum sind. Diese Tatsache scheint aber immer weniger für den Helden selbst zu gelten, ebensowenig für einen geheimnisvollen Amerikaner, der schließlich mit ein Grund für das Ende des Traumlands ist.

Außerdem gibt es noch eine geheimnisvolle Bevölkerungsschicht, die sich ebenfalls als immun erweist.

Das Buch ist eine Parabel auf - ja, worauf denn? Mir kam zuallererst das alte Testament in den Sinn. Die Schöpfung, in der keine Entwicklung gestattet ist, wird vom Paradies zur Hölle. Den einzigen Weg zur Weiterentwicklung bildet der Teufel, doch führt sein Weg über die Zerstörung des Paradieses und über die Zerstörung Gottes.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias am 9. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
Als ich in Wien eine Ausstellung über Alfred Kubin besuchte, gefielen mir seine Schwarzweiß-Zeichnungen sehr: dunkel, mysteriös, phantasievoll und dennoch wahrhaft. Dort wurde ich auch aufmerksam auf sein Buch, das ich dort sofort gekauft habe. Und in der Tat, das Buch ist genauso phantastisch und dunkel, wie seine Zeichnungen. Kubin erzählt eine Geschichte über ein Traumreich irgendwo in Asien, wo viele Menschen überredet (eingeladen) wurden dorthinzuziehen; und sie folgten dem Ruf des Traumreiches, der Truamstadt, ihres Präsidenten Patera und nannten sich Traumstädter. Vergleichbar mit der Suche des Menschen nach dem verlorenen Paradies. Dass dieses Paradies langsam zerbröckelt und durch die Traumstädter selbst zerstört wird, fasst Kubin auf einer Seite in seinem Epilog zusammen: es ist der Tod, der unaufhaltsam aber sicher jedes Leben zu sich holt und er gewinnt immer, hat aber mit seinem größten Widersacher, dem Leben, zu kämpfen.
Ein zwar phantastisches aber dennoch philosophisches Werk. Quälend und ermüdend fand ich nur die Beschreibung des Untergangs des Traumreiches. Ab etwa der Mitte seines Romans erzählt Kubin in größtem Detailreichtum all die Schrecken, Übel, Krankheiten und Todesmartern, die sich über die Stadt bis zu ihrer vollkommenen Zerstörung ergießen, um erst auf der letzten Seite auf den Punkt zu kommen: alles auf dieser Erde hat zwei Gegenpole: Leben (Aufbau des Traumreiches) und Tod (Untergang), Tag und Nacht, Licht und Schatten, Liebe und Haß.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eva Kroecher am 30. März 2014
Format: Taschenbuch
Eine düstere Vision ist es, die Kubin da hatte, aber auch eine packende. Die Interpretationen sind vielseitig, die naheliegendste ist immer noch die Vorahnung des kommenden Ersten Weltkriegs, der in einem Strom von Gewalt und Zerstörung einen radikalen gesellschaftlichen Umbruch mit sich bringt und die "alte Welt" samt ihren Strukturen hinwegfegt. Doch das sind alles aus dem Bewußtsein der Geschichte nachgeschobene Lesarten. Ungeachtet dessen ist der Roman eindrücklich und ein Zeichen seiner Zeit, der Tanz auf dem Vulkan in den Jahren zwischen 1900 und 1914.

Wichtig sind die Illustrationen Kubins und die Karte, die das Geschehen im Roman unterstreichen und noch düsterer machen. Ausgaben ohne die Zeichnungen sind das Geld nicht wert. Ich habe hier eine alte Ausgabe von 1975 (edition spangenberg im Ellermann Verlag), die ich mir von meinem schmalen Taschengeld gekauft habe, nachdem die sehr gelungene Verfilmung "Die Traumstadt" im Fernsehen lief. Der Film ist seit Ende März 2014 endlich auf DVD erhältlich. Darauf habe ich lange gewartet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Krystal Snow am 15. Dezember 2013
Format: Taschenbuch
Eigentlich war Alfred Kubin Maler und kein Schriftsteller. “Die andere Seite” blieb sein einziger Roman und entstand aus einer Schaffenskrise heraus. Im Grunde schade, denn Kubin hätte als Schriftsteller großes Potential gehabt. “Die andere Seite” zumindest ist einer der besten phantastischen Romane, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Mit außergewöhnlicher Sogkraft und bildgewaltig erzählt Kubin, wie ein System ohne Mittelpunkt kollabiert. Düster, poetisch und spannend. Schade auch, dass das Werk bis heute kaum Beachtung fand. Ich finde, es lohnt sich das Buch zu lesen. Vor allem diejenigen, die Dystopien mögen, sollten mal einen Blick auf das Buch werfen.
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