Kurzbeschreibung
Die Bremer Stadtmusikanten sind bekanntlich vier ausgediente Haustiere, die sich nach dem Motto: "Etwas besseres als den Tod fi ndest Du überall" auf den Weg nach Bremen machen, um dort als Stadtmusikanten ihr spätes Glück zu fi nden. Statt Musikanten in Bremen werden sie dann allerdings Räuberhausbesitzer im Grünen, was man bedauern kann, weil man so gar nichts über das Schaugeschäft im Märchenland erfährt. Diese Geschichte schafft Abhilfe, denn sie erzählt vom Auftreten der schärfsten Konkurrenten der Original Bremer Stadtmusikanten, einer Truppe, die aus einer Prinzessin, einem Prinzen und 7 Zwergen, natürlich, besteht - nicht zu vergessen eine Kuh namens Rosi. Denn Rosi ist die eigentliche Garantin des Erfolgs, und das obwohl ihr jede Voraussetzung zum Bühnenstar fehlt. Eigentlich bringt sie nichts mit außer Lampenfi eber. Doch eben das reicht zum Kultstatus und das wiederum zeigt, dass sicht allzu viel geändert hat im Showbusiness seit jenen märchenhaften Zeiten, da das Wunschdenken noch gehölfen hat.
Über den Autor
Bernd Eilert, geboren 1949 in Oldenburg, lebt in Frankfurt am Main; Autor, Regisseur, Mitglied der Autorenredaktion des Satiremagazins "Titanic".Wilhelm Grimm, geb. am 24. Februar 1786 in Hanau, gestorben am 16. Dezember 1859 in Berlin, lehrte in den 1830er Jahren in Göttingen, war Mitglieder der Göttinger Sieben und ab 1841 der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Gemeinsam mit seinem Bruder Jacob arbeitete er an den "Kinder- und Hausmärchen", den "Sagen" und vor allem am "Deutschen Wörterbuch", das ab 1854 entstand. Sie gelten als Gründer der Deutschen Philologie und Germanistik.Jacob Grimm wurde 1785 in Hanau geboren. Er studierte in Marburg und Paris. Der Germanist arbeitete als Professor in Göttingen, wurde jedoch als Mitverfasser des politischen Protestes der Göttinger Sieben von seinem Amt enthoben. 1841 holte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. ihn und seinen Bruder Wilhelm Karl Grimm (1786-1863) als Mitglieder an die Akademie der Wissenschaften nach Berlin. Mit seinen auf eingehender Quellenforschung beruhenden Werken Deutsche Grammatik und Geschichte der deutschen Sprache legte Jacob Grimm die Grundlage der Germanistik. Er bearbeitete die ersten Bände des von ihm und Wilhelm Grimm begründeten Deutschen Wörterbuchs. Gemeinsam mit seinem Bruder und K. Lachmann gilt Jacob Grimm als der eigentliche Begründer der deutschen Philologie. Jacob Ludwig Carl und Wilhelm Karl Grimm sind die bekannten Herausgeber der "Kinder- und Hausmärchen". Jacob Grimm starb 1863 in Berlin.