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Die andere Ich AG: Führen Sie sich selbst wie ein erfolgreiches Unternehmen! [Gebundene Ausgabe]

Nicolette Strauss
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ganz schön mutig, ein Buch mit dem Titel Ich AG zu überschreiben, schließlich wurde dieser Begriff 2002 nicht nur zum Unwort des Jahres gekürt, sondern durch die halbherzig umgesetzten Hartz-Reformen vollends diskreditiert. Die eigentliche Erfinderin der Ich-AG, die promovierte PR-Expertin Nicolette Strauss, unternimmt dennoch den Versuch einer Rehabilitierung. Das ist auf den zweiten Blick nicht nur pr-strategisch clever, sondern unterm Strich auch inhaltlich überzeugend.

Worum geht es? Strauss nimmt die Metapher von der Ich-AG ganz wörtlich: Eine Aktiengesellschaft hat einen Vorstandsvorsitzenden und einen Aufsichtsrat, Aktionäre und Berater, eine Pressestelle und einen Finanzvorstand, einen Betriebsrat und einen Innovationsvorstand, schließlich eine Corporate Identity und Vernetzungen zu relevanten gesellschaftlichen Bereichen. Den Kästchen dieses Organigramms lassen sich verschiedene Lebensbereiche des Einzelnen zuordnen: Der eigene "Lebens-Vorstand" macht sich Gedanken über Ziele und Strategien, der Aufsichtsrat prüft deren Umsetzung und fordert nötige Kurskorrekturen ein, der Finanzvorstand sorgt für finanzielle Solidität und legt die Basis für Unabhängigkeit, der Betriebsrat kümmert sich um das Wohlergehen etc. Gestaltet ist der Band als Arbeitsbuch mit vielen Fragenkatalogen, Übersichten und Tabellen zur Entwicklung einer individuellen Unternehmensstrategie. Zusätzliches Plus: Wiederkehrende Infokästen, die unter der Überschrift "Die Ich AG für Frauen" typisch weibliche Strategien der Selbstsabotage beleuchten.

Das ergibt ein in sich schlüssiges, überzeugendes Buch für die individuelle Lebens- und Karriereplanung. Das Bild von der AG propagiert dabei einerseits ein selbstverantwortlich gestaltetes Leben, es lenkt andererseits die Aufmerksamkeit auf die vielen Bestandteile eines erfüllten Lebens, das sich eben gerade nicht im nächsten Karriereschritt erschöpft. So verstanden, lässt es sich als Ich-AG ganz gut leben. --Dr. Petra Begemann

Pressestimmen

26.08.2003 / Woman: Be your boss "Die Frankfurter PR-Beraterin erklärt, wie man versteckte Ressourcen aktiviert und so zur Chefin des eigenen (Job-)Lebens wird."

01.09.2003 / Cosmopolitan: Fit für die Zukunft "Nicolette Strauss beschreibt, wie man sich optimal managt."

14.09.2003 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Werksführung durchs Ich "Von vielen Werken des Selbstmanagements unterscheidet sich dieses durch Sorgfalt, Klarheit, gute Lesbarkeit und Herz."

06.10.2003 / Wirtschaftsblatt: Die andere Ich AG "Strauss entwickelt ein origineslles Lebensmanagement- Konzept."

01.02.2004 / Bücher: Die Lebens-AG "Die Autorin präsentiert eine nette und anschauliche Idee, das Selbstmanagement in Analogie zu einer Aktiengesellschaft aufzubereiten."

Woman, 26. August 2003

"Die Frankfurter PR-Beraterin erklärt, wie man versteckte Ressourcen aktiviert und so zur Chefin des eigenen (Job-)Lebens wird."

Woman, 26. August 2003

"Die Frankfurter PR-Beraterin erklärt, wie man versteckte Ressourcen aktiviert und so zur Chefin des eigenen (Job-)Lebens wird."

Wirtschaftsblatt, 6. Oktober 2003

"Strauss entwickelt ein originelles Lebensmanagement- Konzept."

Kurzbeschreibung

- Wie wird man zu seinem eigenen PR-Berater und verkauft seine Fähigkeiten und Stärken optimal?- Wie erkennt man, was einen positiv von anderen unterscheidet - und setzt dies gewinnbringend ein? - Wie setzt man sich strategische Ziele für die persönliche Weiterentwicklung? Die andere Ich AG ermöglicht seinen Lesern, die jedem Menschen zur Verfügung stehenden Talente und Fähigkeiten zielgerichtet, aktiv und lebensbejahend zu nutzen.

Über den Autor

Dr. Nicolette Strauss ist seit zehn Jahren in der Kommunikationsbranche tätig. Als Vorstandsmitglied der auf Wirtschafts- und Finanzkommunikation spezialisierten equinet Communications AG berät sie Unternehmen, Organisationen und Personen in allen Fragen der Öffentlichkeitsarbeit. Zuvor war die gelernte Journalistin Pressesprecherin in der Industrie und Leiterin des Wirtschaftsressorts der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) in Deutschland.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die andere Ich AG: Erfolgreich und erfüllt als Manager in eigener Sache Wenn heute Außerirdische zu uns auf die Erde kämen, würde ihnen vermutlich ganz besonders auffallen, was für uns schon beinahe selbstverständlich und daher kaum noch erwähnenswert ist: Wir leben in der westlichen Welt in extremer individueller Freiheit. Egal ob in Frankfurt, in New York oder in Sydney, unsere Situation ist historisch einmalig: Manager in eigener Sache Wir können jederzeit reisen und unseren Wohnort fast rund um den Globus frei wählen. Unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe und Geschlecht haben wir die Möglichkeit, jeden Beruf zu ergreifen, der unseren Talenten und Neigungen entspricht. Wir können sexuell freizügig leben -- mit dem oder den Partner/n, die uns gefallen. Wir dürfen unverblümt unsere politische Meinung äußern, unabhängige Medien nutzen, wählen, demonstrieren und selbst in der Politik mitwirken. Wir haben Zugang zu einer unbegrenzten Konsumwelt, können aber ebenso gut auch bewusst auf bestimmte Produkte verzichten und für eine nachhaltige Wirtschaft eintreten. Die große individuelle Freiheit trägt zu einer starken Betonung des eigenen Selbst bei. Leben wir also in einer perfekten »Ich-Gesellschaft«, in der jedes Individuum seinen Wünschen nachgehen kann? Für Menschen aus Diktaturen, Kriegs- und Hungergebieten könnte es tatsächlich wie das Paradies auf Erden aussehen. Und Hunderttausende versuchen ja auch alljährlich, in die reicheren Länder einzuwandern. Doch unsere moderne Gesellschaft mit all ihren Chancen hält auch einige Herausforderungen parat: Wir müssen immer mehr leisten und anpassungsfähiger werden, um unseren Wohlstand zu sichern. Lebenslange Jobs am selben Ort sind in Zeiten von Globalisierung und Firmenfusionen nicht mehr selbstverständlich. Wir können uns nicht mehr auf dem Sicherheitskissen eines einmal erlernten Berufs ausruhen. Ständige Weiterbildung, Mobilität und hoher Einsatz sind gefragt, um langfristig am Arbeitsmarkt Erfolg zu haben. Wir stoßen an die Grenzen unserer Sozialsysteme. Vor allem Jüngere müssen im Vergleich zu früheren Generationen Risiken wie beispielsweise Krankheit oder Arbeitslosigkeit sehr viel stärker privat absichern und für die Rente vorsorgen. Wir haben kein verbindliches Werte- und Orientierungssystem mehr. Manche verschreiben sich ganz Konsum und »Fun«; andere suchen nur ihren Vorteil und geben nicht viel auf Anstand und Fairness. Und immer mehr Menschen suchen Halt in einer unüberschaubaren Vielzahl von Heilslehren. Wir erleben den Zerfall von Bindungen. Jede dritte Ehe wird geschieden, die Zahl der Singlehaushalte wächst, Kinder gelten als Armutsrisiko, ältere Menschen leben in Heimen. Die »Ich-Gesellschaft« sitzt auf einem gehörigen Liebesdefizit. In diesem Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken steht dieses Buch. Es ist weder eine Anleitung zum Egotrip noch ein Plädoyer für den Menschen als entseelte Profitmaschine. Die nachfolgenden circa 230 Seiten sind das Ergebnis meiner persönlichen, rund zehn Jahre langen Suche. Ich habe ein Lebensmodell entwickelt, das Raum für die vielseitigen Facetten der menschlichen Persönlichkeit lässt und zugleich den in unserer Gesellschaft so wichtigen äußeren Erfolg ermöglicht. Die Ich AG: Eine Welt von Egoisten? Die »Ich-Gesellschaft« ist mächtig in Verruf geraten. Pessimisten sehen uns schon als Welt kalter, erfolgsfixierter Roboter ohne soziale Verantwortung und menschliche Nähe. Als Schuldigen machen sie hauptsächlich die Wirtschaft mit ihrem weltumspannenden Finanzmarkt aus. Die Kritik: Moderne Unternehmen bräuchten eben nur jung-dynamische Mitarbeiter, »Söldner« auf der rastlosen Suche nach dem höchsten Einkommen und der besten Geschäftschance, die zugleich kaufkräftige Konsumenten ohne Skrupel vor sozialer Ausbeutung und Umweltzerstörung in anderen Teilen der Welt sind. Demgegenüber stehen die, die an Eigenverantwortung und Bürgersinn appellieren: Wenn der Staat zu schwach ist, in den öffentlichen Kassen tiefe Löcher klaffen, Politiker keine Leit- und Integrationsfiguren mehr darstellen, Kirche, Parteien, Gewerkschaften und andere Interessenverbände unter Mitgliederschwund leiden, und die Wirtschaft in einem immer stärkeren globalen Wettbewerb steht, dann muss der Einzelne mehr Verantwortung übernehmen -- so ihr Credo. Im vergangenen Jahr gipfelte diese Diskussion im Schlagwort der Ich AG, das es erst bis auf die Liste der »Wörter des Jahres 2002« schaffte und dann von einer anderen Jury sogar zum »Unwort des Jahres« gewählt wurde. Der Auslöser: Volkswagen-Personalvorstand Peter Hartz hatte im Auftrag der Bundesregierung ein Konzept für die Modernisierung des deutschen Arbeitsmarktes erstellt und unter der entliehenen Überschrift »Ich AG« Vorschläge gemacht, wie der Staat Arbeitslosen den Sprung in die Selbstständigkeit erleichtern kann.[...]
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