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Die andere Bibliothek, Sonderband: Die Welt der Encyclopédie Gebundene Ausgabe – September 2001

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Wer hätte gedacht, dass Kretin ursprünglich einen unter Schwachsinn leidenden "Menschenschlag bezeichnet, der recht zahlreich im Wallis zur Welt kommt und insbesondere in seiner Hauptstadt Sion"? Man erfährt solche Kuriositäten in einem Buch, das als Bibel der Aufklärung in die Kulturgeschichte der Moderne einging. Jetzt ist es in einer -- um es gleich zu sagen -- ausgesprochen gelungenen Ausgabe in repräsentativer Auswahl vom Eichborn-Verlag zugänglich gemacht.

Robert Darnton schreibt in seinem Nachwort, dass das Lesen der Encyclopédie sich in ein Spiel verwandeln konnte, "in eine Jagd nach Hinweisen zwischen den Zeilen und an entlegenen Plätzen, in eine Dechiffrier- und Detektivarbeit, die eine kritische Geisteshaltung förderte". Die Gefährlichkeit des Buchs, an dem die größten Geister des 18. Jahrhunderts mitwirkten, lag zudem in seinem Programm, das gesamte Wissen der Epoche nach allgemeinen Prinzipien zu strukturieren und die Grenzen zwischen dem, was gewusst werden kann und dem Unerforschlichen neu zu ziehen und damit das Christentum dem Bereich des Nicht-Wissen-Könnens überantworteten.

Worin besteht die Aktualität dieses historisch einmaligen Projekts? Vielleicht ist die Ankündigung der Herausgeber ein wenig angestrengt, dass es sich hier um ein Orakel auf dem Weg ins 21. Jahrhundert handelt. Das Buch bereitet vor allem ein außergewöhnliches Lesevergnügen in inhaltlicher und literarischer Hinsicht, das in der vorliegenden Ausgabe noch verstärkt wird durch eine Reihe von kommentierenden und Ausblicke bietenden Artikeln, die von Wissenschaftlern, Schriftstellern und Intellektuellen eigens dafür verfasst wurden, sowie durch zahlreiche eingefügte philosophisch-literarische Zitate, die einen Kontrapunkt zum Haupttext bilden.

Nicht Aktualität also, sondern jene Jagd nach Hinweisen und die subtile Detektivarbeit zur Förderung kritischen, und wie man nach einer mehr als 200-jährigen Erfahrung wohl auch hinzufügen darf, selbstkritischen Geistes, von der Darnton spricht und die so manche Fragwürdigkeit und Kuriosität ans Licht fördert: Das ist es, was das Versinken in die singuläre Welt der Enzyklopädie dem heutigen Leser, vor allem in der auch äußerlich sehr schönen Präsentation in der Anderen Bibliothek, zu bieten hat. --Jens Kertscher


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„Tatsächlich zielt eine Enzyklopädie darauf ab, die auf der Erdoberfläche verstreuten Kenntnisse zu sammeln, das allgemeine System dieser Kenntnisse den Menschen darzulegen, (...) damit die Arbeit der vergangenen Jahrhunderte nicht nutzlos für die kommenden Jahrhunderte gewesen sei (...) & damit wir nicht sterben, ohne uns um die Menschheit verdient gemacht zu haben.“ – so zu lesen unter dem von Denis Diderot verfassten Stichwort „Encyclopedie“ der französischen „Encyclopedie ou Dictionnaire raisonne des sciences, des artes et des metiers“.
Hundertsechzig Männer und eine (sic) Frau arbeiteten von 1751 bis 1772 daran, das gesamte Wissen ihrer Zeit aufzuzeichnen und die Wissenschaften in ein System zu bringen. In der Überzeugung, der Mensch könne durch Vernunft aus seiner „selbst verschuldeten Unmündigkeit“ (Kant) ausgehen, setzten sich die Encyclopedisten zum Ziel, alle Gebiete menschlichen Handelns und Forschens unter rationalen Gesichtspunkten zu beleuchten. Allein die zahlreichen Verbote durch Staat und Kirche zeigen das Konfliktpotential dieses Werkes, dessen Geist maßgebend für die französische Revolution war.
Wovon geht jedoch heute die Anziehungskraft dieses nun schon 230 Jahre alten Werkes aus ?
Zum einen ist es sicher der Geist, in dem dieses Werk entstand. Die Aufbruchstimmung, die Europa zur Zeit der Aufklärung erfasst hatte, die neue Dynamik der Wissenschaft und Philosophie. Jedoch ist die Encyclopedie auch geistesgeschichtlich ein Meilenstein – denn der Versuch, Wissenschaften in einem System zu ordnen steht ganz in der Tradition von Aristoteles, Bacon, später Hegel und Humboldt.
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