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Die alten Hirtenhunde: Verstehen - Erziehen - Mit ihnen leben
 
 
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Die alten Hirtenhunde: Verstehen - Erziehen - Mit ihnen leben [Gebundene Ausgabe]

Gudrun Beckmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 111 Seiten
  • Verlag: Cadmos; Auflage: 1., Aufl. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861277719
  • ISBN-13: 978-3861277712
  • Größe und/oder Gewicht: 25,1 x 17,7 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 504.388 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Karlie BUCH - DIE ALTEN HIRTENHUNDE

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Obi-Wan
Wer sich für Herdenschutzhunde interessiert wird recht schnell feststellen, dass die deutschsprachige Literatur dazu wenig Auswahl bietet. Im Wesentlichen hat man die Wahl zwischen Gudrun Beckmann "Die alten Hirtenhunde", Roswitha Hirsch-Reiter "Hirtenhunde" und Thomas Achim Schoke "Herdenschutzhunde". Um es vorweg zunehmen: Alle drei Bücher sind ausgesprochen lesenswert und toll gestaltet - setzen aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte.

Schokes Darstellung ist ausgesprochen sachlich gehalten; besonders überzeugend ist die ausführliche Beschreibung von Eigenschaften, Wesen und Verhalten von Hirtenhunden. Hirsch-Reiter hingegen fokussiert auf die Darstellung der Rassen und bietet einen tollen Bildteil mit rund 150 größtenteils farbigen Fotos.

"Die alten Hirtenhunde" von Gudrun Beckmann stellt eine gelungene Kombination aus beiden Büchern dar: Ähnlich wie Schoke konzentriert sich der Textteil des Buches auf Charakter und Eigenschaften der Hirtenhunde; die Beschreibung wirkt aber insgesamt lebendiger und weniger sachlich und akademisch. Die überwiegend farbigen Bilder sind schön, wenn auch nicht so zahlreich und großformatig wie bei Hirsch-Reiter.

Die Übersicht über die Rassen ist relativ knapp gehalten, für einen ersten Überblick aber ausreichend und sehr informativ. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Beschreibung der charakteristischen Verhaltensweisen von Hirtenhunden: Unterhaltsam und durchweg sehr humorvoll skizziert Beckmann die Besonderheiten im Verhalten dieser Hunderassen und die Anforderungen, die daraus an Halter und Umgebung dieser Hunde erwachsen. Gerade diese amüsanten Beschreibungen und kleinen Anekdoten sind es, die dieses Buch so lesenswert machen (und wahrscheinlich für jeden Besitzer eines Hirtenhundes einen großen Widererkennungswert haben). Gleichwohl verharmlost Beckmann an keiner Stelle die Gefahren, die von einem nicht oder falsch sozialisierten Hirtenhund ausgehen können. Ohne diese Schwierigkeiten zu vernachlässigen veranschaulicht sie anhand vieler Beispiel aber auch, dass das scheinbar so unberechenbare Verhalten der Hirtenhunde durchaus berechenbar ist - nur eben anders als bei anderen Hunderassen.

Das Buch überzeugt durch das Preis-Leistungsverhältnis und stellt vor allem für den Personenkreis eine Hilfe dar, der erstmals die Anschaffung eines solchen Hundes erwägt oder zum ersten Mal einen Hirtenhund erzieht. Für erfahrene Hirtenhundhalter dürfte es nur vereinzelt neue Erkenntnisse vermitteln - dafür aber die beruhigende Bestätigung, dass die Dickköpfigkeit des eigenen Hundes kein Einzelschicksal ist...

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Motiviert durch die zwei positiven Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft und bin leider enttäuscht worden. Die positiven Meinungen kann ich leider nicht bestätigen.

1. Ganz allgemein: Einige Bereiche/mitunter sogar Kapitel lassen sich ganz allgemein auf alle Hunderassen- und mischlinge übertragen, z. B. das Thema Erziehung. Keine Exklusivität, keine Besonderheiten, keine auffallenden Parallelen zu HSH, abgesehen von einigen Sätzen wie "All jene Tricks, die bei anderen Hunden helfen (Weglaufen, Verstecken), nützen bei Hirtenhunden nichts". So? Bei mir persönlich haben diese "Tricks" sehr gut funktioniert und mitunter durchaus die Bindung bei Spaziergängen ohne Leine gefestigt. Das Ganze ist mir viel zu pauschalisierend und erfasst die Materie nur oberflächlich.

2. Verstärkt wird das Ganze noch durch Ansichten wie "(...) und schütteln die Schnauze des Hundes". Man kann darüber streiten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sehr gut "ohne" auskommt, der Hundehalter als Leitbild hat sämtliche Auswucherungen und Formen der Gewalt - selbst bei HSH und selbst wenn es "nur" das Schütteln der Schnauze ist - überhaupt nicht nötig und es scheint oft mehr ein Zeichen der Verzweiflung als der Kompetenz. Beinahe belustigend fand ich ihre Empfehlung, den Hund bei unerwünschtem Verhalten einen "Schuss aus der Spritzpistole zu geben". Es ist wie damals in der vierten Klasse, nur mit Bankkonto.

Die Höhe war dann aber "Ihr Kopf ist immer - auch bei der fröhlichsten Schmuserei - höher als seiner".... Dadurch will sich die Autorin die Unterwürfigkeit ihrer Hunde sichern. Das ist so pauschal völlig absurd (komplexes Thema, aber an dieser Stelle verweise ich auf Studien des Verhaltensforschers David Mech, der belegte, dass dieses gesamte "Alpha-Getue-Dominanz-Konzept", so wie es uns einige zweifelhafte Hundetrainer verkaufen ("Der Hund kommt auf Zuruf nicht --> Es ist Dominanz. Der Hund hat seinen Kopf höher --> Es ist Dominanz. Der Hund fordert Streicheleinheiten ein --> Es ist Dominanz. Der Hund furzt --> Es ist Dominanz") völlig falsch ist, Wölfe als Elterntiere und bestes Beispiel in freier Natur sind durchaus tolerant! Natürlich gibt es vereinzelt diese Hunde, die nach Status streben und auch ernst zu nehmen sind - aber weit weniger häufig, als es uns eben manchmal eingeredet wird. Und bei diesen wenigen Hunden helfen auch diese "ich-hab-meinen-Kopf-höher-als-Du-und-bin-deshalb-dominant"-Spielchen nicht (ob sie überhaupt helfen, darf an dieser Stelle bezweifelt werden)- die Frage ist, was einen guten "Leitwolf" ausmacht. Ich denke an natürliche Souveränität, Berechenbarkeit, Vertrauenswürdigkeit, die Gestattung von Freiheiten innerhalb gewisser Grenzen und unbedingt Vermittlung von Sicherheit. Was das Ganze jetzt aber speziell mit HSH zu schaffen haben soll, bleibt für mich ein großes Rätsel. Das Buch bzw. die Auffassungen der Autorin sollten dringend überarbeitet werden. Ich gebe natürlich zu, die Zitate sind zusammenhangslos herausgegriffen, aber mir ist es kaum möglich, das halbe Buch zu zitieren.

3. Für den Umfang (100 Seiten) + Inhalt zu teuer.

Einen Pluspunkt möchte ich aber trotzdem geben; lesenswert ist das Kapitel "der umweltsichere Hirtenhund" und die einzelnen (kurzen) Ausführungen "Verhalten bei Besuchern/belebte Straßen".
Das hat Frau Beckmann sehr anschaulich beschrieben, auch wenn relativ kurz gehalten und einige der wichtigen Punkte zusammengefasst, die für entsprechende Sozialisierung beachtenswert sind.

Fazit: Ein Rassebuch zeichnet sich durch Spezifikation und analytisches Herausarbeiten der Wesensmerkmale (soweit man natürlich überhaupt eine Hunderasse charakterisieren kann, ohne dabei das Individuum zu vergessen) und damit verbundener Folgen/Konsequenzen in den verschiedenen Lebensbereichen usw. heraus, nicht durch oberflächliche Streifung des Themas. Das hilfreichste deutschsprachige Buch über HSH ist in meinen Augen nach wie vor das von Thomas Achim Schoke (s. Rez.).
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungen! 17. Juni 2007
Von E. Linke
Nachdem ich, mehr durch Zufall, eine Kuvasz-Hündin aus einem Tierheim adoptiert habe, ging ich auf die Suche nach guter Literatur über diese Hunderasse.

Ich habe soviele Warnungen: " Weißt du auch, auf was du dich da eingelassen hast?" und erhobene Zeigefinger in kürzester Zeit erlebt, daß ich wirklich etwas verunsichert war.

Gudrun Beckmann hat mir mit diesem Buch das Verständnis für die Unterschiede der Herdenschutzhunde zu anderen Hunderassen gegeben und auch die Zuversicht für ein lebenslanges gutes Zusammenleben.

Ein Buch, das ich wirklich von ganzem Herzen empfehlen kann!

Übrigens habe ich bisher keinerlei Probleme und meine Hündin und ich lernen schnell voneinander, weil wir uns sehr mögen.
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