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Die alte neue Frauenfrage (edition suhrkamp) [Taschenbuch]

Barbara Holland-Cunz
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,00 kostenlose Lieferung Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 310 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (24. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518123351
  • ISBN-13: 978-3518123355
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,1 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 249.281 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Überblick 30. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Auf 250 Seiten gibt dieses Buch einen umfassenden Überblick auf die Frauenbewegung bzw. feministische Theorieansätze von den Anfängen bis zur Gegenwart. Die erfahrene Politikwissenschaftlerin Holland-Cunz stellt sowohl die Ideengeschichte des modernen Feminismus in Form von kurzen Unterkapiteln zu einzelnen Kämpferinnen (von Mary Wollenstonecraft über Clara Zetkin, bis Emma Goldman und Simone de Beauvoir, um nur wenige zu nennen), als auch bis in die Gegenwart reichende Diskussionen in einer globalisierten Welt, dar. Auch die neue Frauenbewegung der 1960er/1970er Jahre wird berücksichtigt. Ein riesen Pluspunkt stellt die umfassende Bibliographie im letzten Teil des Buches dar. Diese ist nach Themen sortiert und enthält die wichtigsten Bücher feministischer Theorie. Dieses Buch eignet sich sowohl als Einstieg, als Nachschlagebuch, als auch als gelungene Zusammenfassung (zur Auffrischung) für jene, für die das alles nichts neues ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nein, das ist kein trockener, theoretischer Bericht über die verschiedenen Theorieansätze, wie sie sich beginnend in der sog. Alten Frauenbewegung bis hin zu den ganz aktuellen Gender Studies zeigen, sondern vielmehr eine hochspannende, sehr gut sturukturierte und mit objektivem, aber dennoch kritschen Blick abgefaßte Auseinandersetzung mit den verschiedenen politisch strategisch denkenden und philosophisch agierenden Aktivistinnen der Frauenbewegung von Beginn bis heute. Natürlich wird die Frage auch beantwortet, was hat die Frauenfrage heute noch für einen Stellenwert, oder hat sie überhaupt noch einen? Kurz gesagt ein Buch, für all jene Frauen, die auf der Suche sind, nach Feministischen Antworten in einer Zeit, in der doch scheinbar alle Fragen zum Thema Frau bereits beantwortet scheinen. Unbedingt empfehlenswert!!!!!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Aufruf 5. Dezember 2009
Format:Taschenbuch
Das Buch ist sehr gut strukturiert und gliedert sich in zwei fast gleichgroße Teile.
Im ersten Teil durchschreitet die Autorin mit Siebenmeilenstiefeln die politische Ideengeschichte der europäischen Frauenbewegung, wobei die wichtigsten Personen und ihre Konzepte kurz und prägnant dargestellt werden. Dabei pendelt die Ideengeschichte immer zwischen Differenz- und Gleichheitskonzepten. Der Bogen spannt sich von Olympe de Gouges, welche den Gegenentwurf zur absolut männlich ausgerichteten Erklärung der Menschenrechte von 1793 proklamiert hat, bis zur einflussreichsten feministischen Theoretikerin der Neuzeit Simone de Beauvoir, die mit ihrem 1949 erschienenen Werk ,Das andere Geschlecht, die moderne Theoriebildung und die westliche Frauenbewegung maßgeblich beeinflusst hat.
Der zweite Teil des Buches spielt sich zeitlich dann vor allem in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts ab und konzentriert sich auf den Raum Europa/Nordamerika. Es werden die Umbrüche und Neuerungen in der Frauenfrage in Jahrzehnten erfahrbar gemacht und so kristallisiert sich zunehmend ein immer komplexer werdendes Feld heraus, in dem sich heterogene Forderungen, Identitäten und Ansätze strategisch zunehmend blockieren und zur Ausdifferenzierung zwingen. Ausgehend von den gesellschaftlichen Umbrüchen der 68er Bewegung und mit einem hohem Maß an naiver politischer Energie ausgestattet, wird die Frauenfrage zunehmend in den modernen Kapitalismus einverleibt / Feminisierung des Kapitalismus.
Die deutsche Frauenbewegung ist am Ende dieser Entwicklungen weitestgehend entpolitisiert und findet auch keine Erneuerung in der deutsch-deutschen Begegnung nach dem Ende des Kalten Krieges.
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